Monitoring

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Die Abteilung Geoinformation betreibt in Tirol verschiedene automatische Monitoringsysteme. Dabei kommen geodätische und geotechnische Messsysteme, GNSS-Messsysteme sowie Webcams zum Einsatz. In den letzten Jahren werden größere Rutschgebiete auch vermehrt über terrestrisches und Airborne-Laserscanning überwacht.

Derzeit laufende Projekte


Kerschbaumsiedlung

Kerschbaumsiedlung

Das Geomonitoring „Kerschbaumsiedlung“ ist seit August 2013 in Betrieb. Es werden rund 80 Punkte (Reflektorspiegel) im Gelände und an Objekten stündlich beobachtet. Die Ergebnisse werden in Form von Wochenberichten an das Expertenteam der Landesgeologie und der Wildbach- und Lawinenverbauung weitergegeben. Die Externer Link aktuellen Bewegungen finden Sie hier (verwenden Sie als Browser den Mozilla Firefox).

Hier können Sie den Jahresbericht „Herunterladen Monitoring Kerschbaumsiedlung" für das Jahr 2017 einsehen.

Seit 2016 werden auch jährliche Messungen mit einem terrestrischen Laserscanner durchgeführt.


Mooslau

Monitoring Mooslau

Im hinteren Zillertal bei Mooslau sind aufgrund von Setzungen und Bacherosionen jährlich starke Geländeveränderungen feststellbar. Die Abteilung Geoinformation wurde seitens der Landesgeologie und der Wildbach- und Lawinenverbauung mit einem Geomonitoring beauftragt.

Derzeit finden mindestens einmal jährlich TLS-Messungen und darauf aufbauende Herunterladen Deformationsanalysen statt.


Schartlaskogel

Monitoring Schartlaskogel

Der Felssturz im Pollestal, einem Seitental des Ötztals, ereignete sich am 2. Oktober 2015. Die Ausbruchstelle befindet sich direkt im Gipfelbereich des Schartlaskogel (2789m). Die Sturzbahn erstreckt sich über ca. 1000 HM.

Die Abteilung Geoinformation wurde seitens der Landesgeologie mit der genauen Herunterladen Kubaturermittlung des ausgebrochenen und abgelagerten Volumens und einem zumindest 1x jährlichen, TLS-basierten Geomonitoring beauftragt. Ziel ist es mögliche Veränderungen bzw. Deformationen am Schartlaskogel (besonders des Blockmaterials im Bereich des Gipfels) zu detektieren.


Vals

Monitoring Vals

Die Abteilung Geoinformation ist seit dem 26. 12. 2017 in die Überwachung des gefährdeten Gebietes in Vals eingebunden. Unsere Aufgabe besteht in der Bereitstellung von Daten über die Bewegungen im Abbruchgebiet für den regelmäßig tagenden Krisenstab.

Einerseits wird das Abbruchgebiet mit einem terrestrischen Laserscanner periodisch flächenhaft abgescannt und andererseits wurde am 23. 01. 2018 ein automatisches, geodätisches Monitoring installiert, das im Stundentakt die Bewegungen von Einzelpunkten erfasst und die Ergebnisse dem Krisenstab zur Verfügung stellt.

Hier finden Sie einige Impressionen von der Geländearbeit. Außerdem finden Sie in der nachfolgend hinterlegten Datei zum Herunterladen Felssturz Valsertal eine Übersicht über die durchgeführten Messungen.

Die Externer Link aktuellen Bewegungen finden Sie hier (verwenden Sie als Browser den Mozilla Firefox).


Vögelsberg

Monitoring Vögelsberg

Das Geomonitoring „Vögelsberg“ ist seit Mai 2016 in Betrieb. Es werden rund 35 Punkte (Reflektorspiegel) im Gelände und an Objekten stündlich beobachtet. Die Ergebnisse werden in Form von Wochenberichten an das Expertenteam der Landesgeologie und der Wildbach- und Lawinenverbauung weitergegeben. Die Externer Link aktuellen Bewegungen finden Sie hier (verwenden Sie als Browser den Mozilla Firefox).

Seit 2016 werden auch jährliche Messungen mit einem terrestrischen Laserscanner durchgeführt.


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