Monitoring

Theodolith
Spiegel
Theodolit
Spiegel

Die Abteilung Geoinformation betreibt in Tirol die verschiedensten automatischen Monitoringsysteme. Dabei kommen gedätische Messsysteme, GNSS-Messsysteme, geotechnische Messsysteme und auch Webcams zum Einsatz.

So wurde z. B. im Bereich des Zintlwaldes im Gemeindegebiet von Strengen das zwischen 2005 und 2010 installierte gedätische Überwachungssystem durch zwei GNSS-Stationen, die in Echtzeit Daten erfassen, ersetzt.

Beim Lahngang im Gemeindegebiet von Kappl wurden geotechnische Einrichtungen zur Beobachtung der Hangbewegungen installiert.

Im Bereich des Bliggferners oberhalb des Gepatsch-Stausees wurden Webcams zur Überwachung der Massenbewegung aufgebaut.

Im Zeitraum Juni - November 2013 wurde ein automatisches Messsystem im Gemeindegebiet von Finkenberg aufgebaut. Dabei wurde bei Grenzwertüberschreitungen die Landesstraße automatisch über eine Ampelregelung gesperrt. Andererseits diente das Messsystem zur Alarmierung der Bauarbeiter, die unterhalb der Massenbewegung zur Sicherung der Bewohner und der Landesstraße, eine Schutzdamm errichteten.

Seit August 2013 wird die Kerschbaumsiedlung im Navistal automatisch überwacht. Dabei werden ca. 80 Gelände- und Objektpunkte stündlich gemessen.

Neben diesen automatischen Messsystemen wird eine Vielzahl von kleineren Massenbewegungen in periodischen Abständen von unseren Vermessungsgruppen überwacht. Dabei kommen die modernsten Messgeräte zum Einsatz.

Hier kommen Sie zu den einzelnen Monitoringprojekten:

Kerschbaumsiedlung

Zintlwald

Lahngang

Finkenberg (abgeschlossen)

Bliggferner