Zivil- und Katastrophenschutz Land Tirol

Organigramm - ZivKat
Organigramm Abt. Zivil- und Katastrophenschutz

Die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz ist für alle Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes, des Rettungswesens und der Feuerwehr zuständig.

  •  Organigramm der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz (Stand: August 2015)

Die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Amtes der Tiroler Landesregierung ist für alle Belange des Zivil- und Katastrophenschutzes, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes und Notarztwesens zuständig. Die Agenden Zivilschutz, zivile und wirtschaftliche Landesverteidigung, Katastrophenschutz, Landeswarnzentrale, Lawinenwarndienst, Lawinenkommissionen der Gemeinden, Behörden- und Katastrophenfunk, Assistenzanforderungen des Bundesheeres, fachliche und rechtliche Angelegenheiten der Feuerpolizei und des Feuerwehrwesens, Landesfeuerwehrinspektor, Rettungsdienst und Notarztwesen, Flugrettungswesen, Zivildienst und Wehrwesen sind in dieser Abteilung zusammengefasst.

Katschutz in Tirol

Weitere Infos:

Katastrophenmanagement:Darunter versteht man die Vorbereitung und Durchführung der Abwehr und der Bekämpfung von Katastrophen. Katastrophen sind durch elementare oder technische Vorgänge oder von Menschen ausgelöste Ereignisse, die in großem Umfang das Leben oder die Gesundheit von Menschen, die Umwelt, das Eigentum oder die lebensnotwendige Versorgung der Bevölkerung gefährden oder schädigen. Zu sämtlichen möglichen Szenarios wurden dazu von der Landeswarnzentrale Tirol in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Dienststellen und Fachabteilungen des Landes und anderer Einrichtungen, sowie den Einsatzorganisationen Alarm- und Warnpläne ausgearbeitet und werden von diesen ständig aktuell gehalten. Als Teil dieser Landes-Katastrophenschutzpläne werden in der Landeswarnzentrale sämtliche Gemeinde- und Bezirks-Katastrophenschutzpläne digital verwaltet.

Rechtliche Grundlagen:
Als gesetzliche Grundlage dieses Katastrophenmanagements wurde das mit 9.2.2006 in Kraft getretene Tiroler Katastrophenmanagementgesetz (LGBl. Nr. 33/2006) durch den Landtag beschlossen. Dieses regelt sowohl das Katastrophenmanagement durch die Gemeinden, als auch jenes durch die Bezirkshauptmannschaften sowie durch das Land und sieht in diesem Sinne ua auch die Erlassung von Landes-, Bezirks- und Gemeinde-Katastrophenschutzplänen vor. Durch Verordnung der Landesregierung vom 5.12.2006 (LGBl. Nr. 15/2007) wurden Richtlinien für die Erstellung der Gemeinde- und der Bezirks-Katastrophenschutzpläne erlassen.

Hinsichtlich der ebenfalls im Tiroler Katastrophenmanagementgesetz vorgeschriebenen Notfallpläne für bestimmte Gebäude oder bauliche Anlagen trifft die Notfallplanverordnung der Landesregierung vom 6.3.2007 (LGBl. Nr. 16/2007) nähere Regelungen.

Die Einsatzleitung:
Das Tiroler Katastrophenmanagementgesetz sieht auch die Bestellung einer Landes-, Bezirks- und Gemeindeeinsatzleitung vor. Der jeweiligen Einsatzleitung obliegt die Beratung und Unterstützung der Behörde bei der Vorbereitung und Durchführung der Abwehr und der Bekämpfung von Katastrophen. Die Mitglieder der Einsatzleitung müssen aufgrund ihrer Kenntnisse und Fertigkeiten in besonderem Maße geeignet sein und mittels Bescheid bestellt werden. Die Landesregierung, die Bezirkshauptmannschaft und der Bürgermeister haben durch Verordnung nähere Bestimmungen über die Zusammensetzung und die Tätigkeit der jeweiligen Einsatzleitung zu erlassen.