Basisförderung

Als Förderungswerber kommen Tiroler Vereine, die an einer österreichischen Meisterschaft der ersten oder zweiten Leistungsebene teilnehmen, Mitglied in einem vom Tiroler Landessportrat anerkannten Sportfachverband und keine Profivereine (Amateurstatus) sind, in Betracht. Für die Gewährung und die Einstufung von Fördermitteln wird die jeweilige Bedeutung der Sportart in Tirol berücksichtigt. Diese Entscheidung ist dem Tiroler Landessportrat vorbehalten.

Alle KadersportlerInnen der Bundesligamannschaften bzw. –teams müssen zumindest einmal jährlich sportärztlich untersucht werden.

Beim Mannschaftssport handelt es sich um Sportspiele mit mindestens 5 gleichzeitig und unmittelbar am Spielfeld beteiligten SpielerInnen. Die Mannschaftsleistung ergibt sich durch Interaktionen zwischen einzelnen Mannschaftsmitgliedern.
Beim Teamsport ergibt sich die Teamleistung durch Summierung von mindestens 5 Einzelwertungen, die sich aus unmittelbaren Leistungsvergleichen (SportlerIn gegen SportlerIn – Interaktion muss gegeben sein) mit Sieg, Unentschieden oder Niederlage ergeben.
Die Anerkennung von Mannschafts- und Teamssportarten erfolgt durch den Tiroler Landessportrat. Derzeit sind folgende Sportarten als Mannschafts- bzw. Teamsportarten anerkannt:

  • anerkannte Mannschaftssportarten: American Football, Baseball, Softball, Basketball, Eishockey, Inlinehockey, Fußball, Handball, Wasserball, Volleyball
  • anerkannte Teamsportarten: Badminton, Billard, Eis- und Stockschießen, Judo, Ringen, Schach, Squash, Tennis, Tischtennis

Gefördert wird nur die Teilnahme an der ersten (A Liga) und zweiten (B Liga) österreichweiten Leistungsebene. In der Leistungsebene müssen mindestens sechs Mannschaften bzw. Teams am Bewerb teilnehmen. Die zweite Leistungsebene darf maximal zweigeteilt sein. Ausnahmen können über Ansuchen an den Tiroler Landessportrat zur Entscheidung vorgebracht werden.

Der Bewerb muss in einem Rundensystem organisiert sein, wobei jeweils eine Mannschaft (Team) gegen eine andere Mannschaft (Team) antritt (direkter Leistungsvergleich). Die einzelnen Wettkämpfe müssen an drei zeitlich getrennten Terminen und zumindest verteilt über einen Monat stattfinden.

Die Förderung erfolgt über einen Sockelbetrag, der Förderung des Einbaus von Eigenbauspielern, einer etwaigen Sonderförderung und dem Fahrtkostenzuschuss.

Als Nachweis der Fördermittel werden anerkannt:

  • Allgemein: Kosten und Spesen für die Erhaltung des Spielbetriebes der Mannschaften/Teams
  • Fahrtkostenzuschuss: Fahrtkosten

Formulare:  https://www.tirol.gv.at/sport/formulare/