Tiroler Mountainbikemodell 2.0

Mountainbiker willkommen

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Bergwelt Tirol miteinander erleben

Radfahren ist in ganz Österreich auf Forstwegen und auch auf den meisten Almwegen verboten. Es gibt jedoch die Möglichkeit, daß Wegerhalter ihre Wege freiwillig für das Radfahren öffnen. Diese Möglichkeit wird seit 1997 aktiv vom Land Tirol durch das Tiroler Mountainbikemodell unterstützt. Das Gütesiegel "BERGWELT TIROL MITEINANDER ERLEBEN" garantiert dem Biker, dass die mit diesem Logo gekennzeichneten Wege ausdrücklich für das Radfahren geöffnet wurden und Biker hier willkommen sind.

Mehr Infos unter  www.bergwelt-miteinander.at

Die Eckpfeiler des Modells:

  • In einem Nutzungsübereinkommen zwischen Wegerhalter (Grundbesitzer) und Gemeinden oder Tourismusverbänden wird der Weg (Forststraße und/oder Singletrail)  für das Radfahren freigegeben. Das Land Tirol bietet hierzu ein Musterübereinkommen an. Bei 88% der insgesamt 565 MTB-Routen und Singletrails liegt ein Vertrag mit den Wegehaltern vor, der Rest verläuft zur Gänze auf verkehrsarmen öffentlichen Strassen. Die Summe der, durch Verträge geöffneten Streckenlänge beträgt in Tirol 2.888 km (8/15).
  • Das Land Tirol fördert das zwischen Grundeigentümer und Tourismusverband oder Gemeinde vereinbarte Entgelt mit einem jährlichen Landesbeitrag in Höhe von EUR 0,10 /lfm Weglänge. Da im Bereich der Forststraßen das Angebot von offiziellen MTB- Routen ausreichend ist, werden nur bestehende Routen  und keine neuen Routen auf Forststraßen gefördert. Ein Schwerpunkt wird in Zukunft auf die Förderung des Angebotes von Singletrails gelegt.
  • Das Land Tirol schließt eine Wegerhalter- und Betriebshaftpflichtversicherung für alle Wege ab (inkl. Rechtsschutzversicherung für Wegerhalter und Bewirtschafter).
  • Das Land Tirol finanziert die tirolweit einheitliche Beschilderung der freigegebenen Routen. Die Beschilderung ist Teil eines integrativen Leitsystems das auch die Lenkung über neue informationstechnologische Mittel beinhaltet und die Navigation per Smartphone ermöglicht. QR- Codes, die auf den Schildern per Smartphone eingescannt werden können, sind die Schnittstelle zur mobilen Karte bzw. der mobilen Navigation im Gelände.

Alle ausführlichen Informationen können im  Konzept MTB Modell 2.0 nachgelesen werden.