EU-Alpenstrategie

EUSALP CD

Grußwort des EUSALP-Vorsitzenden Landeshauptmann Günther Platter

Das Land Tirol führt im Jahr 2018 den Vorsitz in der EUSALP, der EU-Strategie für den Alpenraum. Die EUSALP vereint  48 Regionen aus sieben Staaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien, Schweiz und Liechtenstein) mit insgesamt über 80 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Damit bietet die EUSALP die Möglichkeit, für den Alpenraum, einen der größten Lebens-, Natur- und Wirtschaftsräume Europas, nachhaltige und innovative Lösungen zu entwickeln, um die Herausforderungen einer globalisierten Welt gemeinsam zu meistern. Die  Mitteilung sowie der  Aktionsplan zur EU-Alpenstrategie wurden am 28. Juli 2015 von der Europäischen Kommission und am 28. Juni 2016 vom Europäischen Rat formell angenommen.

 Was ist die EU-Alpenstrategie?

Tirol übernimmt in diesem Jahr eine zentrale Rolle bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der EUSALP, dies in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, mit den beteiligten Regionen und Staaten sowie mit der Alpenkonvention und dem Interreg-Alpenraumprogramm. Tirol setzt während des Vorsitzjahres wichtige Schritte, um die Ziele der EUSALP weiter zu realisieren. Schwerpunkte bilden dabei die Verkehrsverlagerung im Güter- und Personenverkehr von der Straße auf die Schiene, die grenzüberschreitende Fahrgastinformation, die duale Ausbildung, der nachhaltige und ausgewogene Umgang mit alpinen Ressourcen, das Naturgefahrenmanagement sowie der Energiesektor.

 Inhaltliche Schwerpunkte des EUSALP-Vorsitzes Tirols im Überblick

 Arbeitsprogramm der EUSALP Präsidentschaft Tirol 2018
 Work programme EUSALP Presidency Tyrol 2018
 Programme de travail Présidence tyrolienne EUSALP 2018
 Programma di lavoro Presidenza tirolese di EUSALP 2018
 Program dela Predsedstvo Tirolske v EUSALP 2018

 Veranstaltungskalender 2018


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Die Registrierung für das 2. Jahresforum der EU-Alpenstrategie ist geöffnet!

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Das 2. EUSALP-Jahresforum findet am 20. und 21. November im Herzen der Alpen im Congress Innsbruck statt. Die von der Tiroler EUSALP-Präsidentschaft und der Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission gemeinsam organisierte Veranstaltung steht unter dem Motto

"zukunft.gemeinsam.gestalten. mit der nächsten Generation".

Jugendliche diskutieren mit PolitikerInnen, ExpertInnen und BürgerInnen zentrale Themen des Alpenraums, etwa nachhaltige Verkehrslösungen für den Alpenraum, Berufsbildung, Umgang mit Naturgefahren, die Nutzung alpiner natürlicher und kultureller Ressourcen oder erneuerbare Energien. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden und die Zusammenarbeit für die Zukunft der Alpen zu stärken!

Einen besonderen Stellenwert wird die Beteiligung junger Menschen in der EUSALP erhalten. In diesem Zusammenhang wird diskutiert, wie junge Menschen im Rahmen der Strategie besser eingebunden werden können und wie der Alpenraum als Lebens- und Arbeitsraum für die nächsten Generationen erhalten und weiterentwickelt werden kann. Im Rahmen des Wettbewerbs "Pitch your project", einem Höhepunkt des Forums, können Jugendliche ihr eigenes Alpenprojekt vorstellen und ganz konkret zur zukünftigen regionalen Entwicklung beitragen.

Anmeldeschluss ist der 18. November 2018, vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Plätzen (ein früherer Anmeldeschluss ist möglich).

Weitere Informationen, einschließlich eines Entwurfs des Programms und praktischer Informationen, finden Sie  hier.


EUSALP-Fachveranstaltung „Kooperationen im Naturgefahrenmanagement“

Einladung EUSALP-Fachveranstaltung

Eine Herausforderung, die den Alpenraum besonders stark betrifft, sind der globale und klimatische Wandel und die damit verbundenen Naturgefahren. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Umgang der Bevölkerung mit dem Thema Risiko. Regionale Kooperationsmodelle zur Finanzierung von Schutzmaßnahmen, etwa Wasserverbände und –genossenschaften im Bereich Hochwasser, Lawinen- und Steinschlagschutz, können hier einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Fachveranstaltung „Kooperationen im Naturgefahrenmanagement“ im Rahmen der Tiroltage des Europäischen Forums Alpbach bietet die Gelegenheit, die unterschiedlichen Kooperationsformen sowie die Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze mit Wissenschaft und Praxis, lokalen und regionalen EntscheidungsträgerInnen alpenweit und europäisch zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, am Samstag, den 18. August 2018 zwischen 14 und 18 Uhr im Congress Centrum Alpbach im österreichischen Alpbach mitzudiskutieren.

 Einladung

 Registrierungsformular


Treffen der Regionen und Staaten des Alpenraumes in Pörtschach

Sitzung

Am 5. und 6. Juli trafen sich die Regionen und Staaten des Alpenraumes im EUSALP-Exekutivausschuss, dem Koordinationsgremium der EUSALP, in Pörtschach am Wörthersee im österreichischen Bundesland Kärnten. Parallel dazu fand ein Treffen der Leiter der neun EUSALP-Aktionsgruppen statt. Der Exekutivausschuss bereitete das Jahresforum, die größte Veranstaltung unter Tiroler Vorsitz, vor, das am 20. und 21. November in Innsbruck unter dem Motto „Zukunft.gemeinsam.gestalten. – mit der nächsten Generation“ stattfinden wird. Zudem begannen die Regionen und Staaten mit der Vorbereitung der Generalversammlung, die am 20. November politische Impulse für das nächste Jahr setzen wird. Die italienische Delegation gab eine Vorschau auf die im Jahr 2019 folgende italienische Präsidentschaft.

Am 6. Juli fand eine gemeinsame Sitzung des Exekutivausschusses und der Aktionsgruppenleiter statt. Im Mittelpunkt stand dabei ein reger Austausch zum Jahresforum, an dem die Aktionsgruppen mit Ausstellungsständen und Workshops mitwirken werden, zu Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation und Sichtbarkeit der EUSALP und zu den laufenden Projekten und Aktivitäten der Aktionsgruppen. Ein Synergie-Brunch bot zudem die Gelegenheit, die Projekte des INTERREG-Alpenraumprogramms und die Leiter der EUSALP-Aktionsgruppen zu vernetzen, um die Zusammenarbeit zu erneuern und die Aktivitäten aufeinander abzustimmen.


EUSALP-Mobilitätskonferenz in Trient

Die vier VerkehrsreferentInnen bei der 3. EUSALP-Mobilitätskonferenz in Trient: Ingrid Felipe (Tirol), Florian Mussner (Südtirol), Elisa De Berti (Veneto) und Mauro Gilmozzi (Trentino) diskutierten über die zukünftige Verkehrs- und Mobilitätspolitik im Al

Die EUSALP-Mobilitätskonferenz am 20. Juni in Trient bot die Gelegenheit, das Thema sekundäre Verkehrsnetze und ihre Anbindung an die großen europäischen Verkehrskorridore im Alpenraum auf Experten- und politischer Ebene zu diskutieren. Organisiert wurde die Konferenz von der EUSALP-Aktionsgruppe 4, deren Vorsitz die Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino hat. Neben Tirols Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe waren der Landeshauptmann von Südtirol, Arno Kompatscher und die Verkehrslandesräte von Südtirol, Florian Mussner, Trento, Mauro Gilmozzi und Veneto, Elisa De Berti vor Ort.

„Das Thema Verkehr hat für die Makroregion Alpenraum eine große Bedeutung. Die oberste Priorität hat weiterhin die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Dies haben wir auch im EUSALP-Präsidentschaftsprogramm als Schwerpunkt verankert“, erläuterte Landeshauptmannstellvertreterin Felipe. Felipe strich zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit im Alpenraum hervor: „Es ist wichtig, länderübergreifend unsere Partnerregionen im Alpenbogen von unseren Plänen zu überzeugen und mit ihnen gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Die Arbeitsgruppe der EUSALP leistet hier hervorragende Arbeit, die wir dann auf politischer Ebene umsetzen wollen“.


2. EUSALP-Energiekonferenz 2018

Klimahausagentur Südtirol

Die geographischen und strukturellen Merkmale der Alpen bieten gute Möglichkeiten, den Alpenraum zu einer europäischen "Modellregion für erneuerbare Energien und Energieeffizienz" zu machen. Die makroregionale Politikplanung hilft dem Alpenraum, die Herausforderung, den Energiebedarf nachhaltig, sicher und kostengünstig zu decken, zu bewältigen. Im Rahmen der 2. EUSALP-Energiekonferenz am 2. Oktober werden VertreterInnen aus Politik, Forschung & Wissenschaft, Energieversorgern, Verbänden, NGOs und Zivilgesellschaft diskutieren, welche Schritte zur Unterstützung des Energiewandels in den Alpen notwendig sind.

Die 2. EUSALP-Energiekonferenz "Energiewende in den Alpen" wird unter der Schirmherrschaft der EUSALP-Präsidentschaft des Landes Tirol von der Klimahausagentur Südtirol in ihrer Funktion als Leiter der EUSALP-Aktionsgruppe 9 und in Zusammenarbeit mit Energie Tirol organisiert.

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Arbeitstreffen zu grüner Infrastruktur im Alpenraum

Land Tirol/Rosner

Am 13. Juni fand ein Arbeitstreffen der EUSALP-Aktionsgruppe 7 im Landhaus in Innsbruck statt. Die Aktionsgruppe 7, an der VertreterInnen der Regionen und Staaten des ganzen Alpenbogens teilnehmen, beschäftigt sich mit dem Thema grüne Infrastruktur und ökologische Vernetzung. „Gerade bei den Themen Verkehr, Biodiversität und Nachhaltigkeit ist es von besonderer Bedeutung, dass die EUSALP-Länder und Regionen gemeinsam vorgehen“, zeigte sich Tirols Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe überzeugt. Das Treffen fand in Innsbruck statt, um Synergien mit der Tiroler Präsidentschaft auszuloten. Die Stadt Innsbruck soll zudem zukünftig als Beobachterin in der Aktionsgruppe mitwirken.

 Medienaussendung Land Tirol


Expertenworkshop zu EUSALP-Energie-Observatorium in Innsbruck

Veranstaltungsfolder

Tirol hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 energieautonom zu werden. Dafür sollen fossile Energieträger durch heimische Energieträger ersetzt werden. Ein Schritt hin zur Energie der Zukunft ist der Aufbau eines gemeinsamen Energie-Observatoriums im Alpenraum, das Energiedaten sammelt, auswertet und zugänglich macht. Unter Tiroler EUSALP-Vorsitz organisieren in einem ersten Schritt die Mitglieder der EUSALP-Aktionsgruppe 9 eine Reihe von Workshops mit Energiedatenexperten, um die Machbarkeit zu prüfen und den Rahmen für ein künftiges EUSALP-Energie-Observatorium festzulegen. Der zweite Expertenworkshop fand am 6. Juni in Innsbruck statt.

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Veranstaltungsreihe „Der Zukunft den Boden bereiten“

Dagmar Rubatscher (Klimabündnis), Lisa Ellemunter, Wolfger Mayrhofer (beide Alpenkonvention/EUSALP), Maria Legner (Klimabündnis), LHStv Josef Geisler, Thomas Peham (Abt. Landwirtschaftliches Schulwesen).

Wenn in Tirol über Grund und Boden diskutiert wird, dann oft im Zusammenhang mit dem Thema Wohnen und den Kosten dafür. „Ein sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit der Lebens- und Wirtschaftsgrundlage Boden ist aber auch im Sinne der Lebensmittelversorgung und des vorbeugenden Katastrophenschutzes ein Gebot der Stunde.“ Das betonte der Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler anlässlich der Veranstaltungsreihe „Der Zukunft den Boden bereiten“ in Innsbruck, die vom Klimabündnis Tirol in Zusammenarbeit mit dem Links4Soils-Projekt, der Tiroler EUSALP-Präsidentschaft und der EUSALP-Aktionsgruppe 6 organisiert wurde.

An insgesamt vier Tagen vom 16. bis zum 18. Mai informierten ExpertInnen über Aspekte des nachhaltigen Bodenmanagements: Wie können wir in Hinblick auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen zukunftsfähig mit dem lebendigen Boden umgehen? Welche Möglichkeiten gibt es für Gemeinden und PlanerInnen die Entwicklung des Siedlungsraumes nachhaltig zu gestalten? Ziele waren die Bewusstseinsbildung und der Aufbau von Kapazitäten zum Thema Boden.

 Medienaussendung Land Tirol


Zukunftstag am 5. April 2018

LH Platter, LR Geisler
LH Platter

Der diesjährige Zukunftstag stand ganz im Zeichen der EU-Alpenstrategie.

300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Forschung diskutierten gemeinsam mit Jugendlichen Ansätze für den Alpenraum der Zukunft. „Anlässlich des diesjährigen Zukunftstages wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck vor allem die Jugend miteingebunden“, betonte Landeshauptmann Günther Platter. Ihre Ideen und Ansatzpunkte wurden aufgenommen, um den gemeinsamen Herausforderungen der Zukunft mit gezielten Antworten zu begegnen. Auch das Publikum war dazu aufgerufen, sich an der Diskussion der zentralen Fragestellungen im Alpenraum zu beteiligen. In einer Blitzumfrage sprachen sich die Anwesenden dafür aus, die regionale Ebene in der EU zu stärken und die Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr und Naturgefahren zu forcieren. Den möglichen Beitrag der EU-Alpenstrategie zu diesen Themen diskutierte Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler mit Experten und einer Studentin.

Die zahlreich erschienenen Gäste hatten zudem die Gelegenheit, sich in einer „Alpenmeile“ über die konkreten Ergebnisse regionsübergreifender Projekte zu informieren. Die inhaltliche Palette reichte von Verkehr und Mobilität über duale Ausbildung und die Einbindung von Jugendlichen in die Politik bis hin zu Energie und Gefahrenmanagement. „Die vorgestellten Projekte spiegeln nicht nur die vielen Facetten der EUSALP wider, sondern zeigen auch auf, wie ergebnisorientiert und zielführend regionsübergreifende Zusammenarbeit ist“, gratulierte Landeshauptmann Platter.

 Medienaussendung Land Tirol


Hinterdobler /Deffaa / Platter
Politiker und Kinder

Auftaktveranstaltung EUSALP-Vorsitz Tirol 2018 am 7. Februar 2018

 Programm der Auftaktveranstaltung

Am 7. Februar übernahm Tirol offiziell den Vorsitz der EU-Alpenstrategie. Das bisherige Vorsitzland Bayern überreichte Tirol symbolisch das „Kolo-Rad“ und verdeutlichte damit, dass Tirol nun für ein Jahr die Richtung der EUSALP lenken wird.

„Die EU-Alpenstrategie ist eine politische Initiative, die von den Regionen ausgeht. Unter Tiroler Vorsitz werden wir getreu dem von uns gewählten Motto ‚zukunft.gemeinsam.gestalten.‘ in Kooperation mit unseren Partnern in den Alpenstaaten und Alpenregionen an nachhaltigen Lösungen für den Alpenraum arbeiten“, erklärte der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter in seiner Eröffnungsrede.

Bei der Auftaktveranstaltung waren hohe Repräsentanten Österreichs, der EU und der Alpenregionen anwesend. Unter anderem nahmen der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, der Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen Karl-Heinz Lambertz, der Sonderberater der EU-Kommissarin für Regionalpolitik Walter Deffaa sowie die Regierungschefs der Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Südtirol und Trentino, Laurent Wauquiez, Arno Kompatscher und Ugo Rossi, teil.

 Medienaussendung Land Tirol

 Medienaussendung Europäische Kommission 

 Live-Video der Auftaktveranstaltung (Firefox oder Chrome)