Ergebnisse des EUSALP-Jahresforums in Innsbruck

EUSALP Jahresforum

Das zweite EUSALP-Jahresforum, das am 20. und 21. November 2018 unter der Tiroler EUSALP-Präsidentschaft in Innsbruck stattfand, bot eine Reihe von interessanten und spannenden Workshops zu einem breiten Themenspektrum. Die von den EUSALP-Aktionsgruppen, der Europäischen Kommission und der Universität Innsbruck organisierten Workshops hatten zum Ziel, konkrete Inhalte der EUSALP zu diskutieren, sich über Probleme und Herausforderungen auszutauschen, Best Practice-Beispiele zu identifizieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Getreu dem Motto des Jahresforums, "zukunft.gemeinsam.gestalten. mit der nächsten Generation", wurden junge Menschen einbezogen und die Erhaltung und Weiterentwicklung des Alpenraums als attraktiver Lebens- und Arbeitsraum für die nächste Generation thematisiert.

Die Ergebnisse der Workshops werden in weitere Diskussionen und Aktionen der EUSALP einfließen. Nachfolgend finden Sie die Agenda und die Ergebnisse der zehn Workshops.

WORKSHOP 1: MODELL EUSALP 2018 "JUNGE IDEEN ZÄHLEN - GRENZÜBERSCHREITEND, LÄNDERÜBERGREIFEND, IN DEN ALPEN"

Das Simulationsmodell EUSALP 2018 lud Studierende ein, als Delegierte der sieben Mitgliedsstaaten der EUSALP zu handeln und zu verhandeln. Ziel war es, die Sitzung einer EUSALP-Aktionsgruppe auf der Grundlage der Geschäftsordnung der EUSALP zu simulieren. Das Thema des Simulationsmodells EUSALP 2018 lautete "Mobilität und Umwelt in Einklang bringen". Die Studierenden wurden im Rahmen eines alpenweiten Aufrufs von der Universität Innsbruck ausgewählt.

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WORKSHOP 2: NATURGEFAHREN-RISIKOMANAGEMENT IN EINEM SICH VERÄNDERNDEN KLIMA - DIE NÄCHSTE GENERATION

Die Alpen zählen zu den schönsten und wertvollsten Landschaften der Welt. Mit der Nachfrage nach Wohnraum und Infrastruktur und den klimatischen Veränderungen ist der Bedarf an Schutzmaßnahmen vor Naturgefahren gestiegen. Die Herausforderung besteht darin, die junge Generation unter Berücksichtigung steigender Instandhaltungskosten aufgrund immer höherer Investitionen und vor dem Hintergrund begrenzter Budgets nachhaltig zu schützen.

Dieser Workshop war ein moderiertes experimentelles Spiel. Er zielte darauf ab, mit EntscheidungsträgerInnen, WissenschaftlerInnen und Jugendlichen mögliche Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Naturgefahren-Risikomanagements zu diskutieren, um eine nachhaltige Entwicklung für die kommenden Generationen zu gewährleisten.

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WORKSHOP 3: EINE REISE DURCH DEN ALPENRAUM

Das Arbeitsprogramm der EUSALP-Aktionsgruppe 4 sieht eine Harmonisierung der verschiedenen bestehenden, aber in vielen Fällen nicht interoperablen Informations-, Tarif- und Ticketingsysteme über regionale und nationale Grenzen hinweg vor. Ziel ist es, die verschiedenen bestehenden Plattformen zu vernetzen, um ein integriertes Reiseinformationssystem im EUSALP-Gebiet zu schaffen und die Interoperabilität der verschiedenen Informationssysteme zu erleichtern, um den Reisenden (EinwohnerInnen und TouristInnen) eine bessere Anbindung zu ermöglichen. Übergeordnetes Ziel ist die Förderung nachhaltiger Verkehrsträger, die Erleichterung der Mobilität von Haus zu Haus und die Steigerung der Attraktivität öffentlicher Verkehrsmittel und „sanfter“ Verkehrsmittel gegenüber dem motorisierten Individualverkehr.

Junge Menschen haben einen anderen Zugang zu Fahrgastinformationssystemen, insbesondere in Bezug auf die Nutzung von Verkehrsmitteln und die Art und Weise, wie Informationen erfasst werden. In diesem Zusammenhang zielte der Workshop "Eine Reise durch den Alpenraum" darauf ab, eine Reise durch den Alpenraum zu simulieren. Während des Spiels sollten die SchülerInnen die Probleme erleben, grenzüberschreitende Fahrplaninformationen zu erhalten und grenzüberschreitende Tickets im Alpenraum zu kaufen. Ihre Ergebnisse und Probleme können für die Weiterentwicklung dieser Aktivität im Arbeitsprogramm der Aktionsgruppe 4 genutzt werden.

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WORKSHOP 4: PLURALISMUS IN DEN ALPEN: VON INSPIRIERENDEN PRAKTIKEN LERNEN!

Der Alpenraum erlebt die kombinierte Herausforderung einer alternden Bevölkerung und neuer Migrationsmodelle. Gleichzeitig bieten zunehmende kulturelle Vielfalt und Pluralismus Möglichkeiten für soziale Innovation und Entwicklung. Das vom INTERREG-Alpenraumprogramm geförderte Projekt PlurAlps beschäftigt sich mit Migration und einem besseren Verständnis von Pluralismus als Chance für den Alpenraum. Im Rahmen von PlurAlps macht der Alpine Pluralism Award 2018 innovative Integrationsprojekte sichtbar. In diesem Workshop erfuhren die TeilnehmerInnen mehr über die praktischen Erfahrungen der vier Siegerprojekte:

• Der sechste Kontinent - Haus der Solidarität (Brixen, IT)

• Revealed hands - Frauen unterschiedlicher Herkunft verbinden (Jesenice, SI)

• Germinale Agricoltura Comunitaria - Gemeinwesenarbeit, Landwirtschaft und Integration kombinieren (Valle Stura, IT)

• Talente für Österreich - Die Rolle der Bildung (Steiermark und Niederösterreich, AT)

In diesem Zusammenhang tauschten sich die TeilnehmerInnen über Erfolgsfaktoren und Hindernisse aus und schufen Raum für neue Projektideen. Darüber hinaus waren die TeilnehmerInnen dazu eingeladen, ein Strategiepapier zu Pluralismus und Integration von MigrantInnen im Alpenraum zu diskutieren, das derzeit von den PlurAlps-PartnerInnen erarbeitet wird.

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WORKSHOP 5: ALPS2050. GEMEINSAME RAUMPERSPEKTIVEN FÜR DEN ALPENRAUM - AUF DEM WEG ZU EINER GEMEINSAMEN VISION

Die für Raumplanung zuständigen MinisterInnen der Alpenkonventionsstaaten haben sich 2016 darauf geeinigt, ein Projekt zu Raumentwicklungsvisionen und -perspektiven für den Alpenraum mit einem Zeithorizont bis 2050 zu initiieren. Dieses Projekt wurde als gezielte Analyse im Rahmen des EU-Raumplanungsobservatoriums (ESPON) durchgeführt und umfasste ein internationales Forschungsteam aus allen Ländern des Alpenraums unter der Leitung der Universität Erlangen-Nürnberg.

Die Projektergebnisse dienen als wichtiger Input und werden von mehreren territorialen Entwicklungsinitiativen wie EUSALP, Alpenkonvention und dem INTERREG Alpenraumprogramm 2020+ aufgegriffen. Ziel war es, die Ergebnisse dieses Projektes zu präsentieren und die Resultate und Implikationen mit einer breiteren Öffentlichkeit zu diskutieren.

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WORKSHOP 6: KOOPERATION ALPEN 2020+ GEMEINSAM DIE HERAUSFORDERUNG DER FINANZIERUNG GESTALTEN: WIE KÖNNEN EUSALP-AKTIONEN NACH 2020 FINANZIERT WERDEN?

Ziel des Workshops:

Die meisten Projektideen, die aus der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) hervorgehen, bedürfen einer entsprechenden Förderung. Allerdings ist der Zugang zu verfügbaren Fördermitteln nicht immer einfach, sondern stellt eine Herausforderung dar. Diese schränkt die Leistungsfähigkeit der Alpenraumstrategie ein und beraubt Förderprogramme wertvoller Projekte mit großer Wirkung.

Die Alpenraumstrategie ist der übergeordnete Rahmen für die Zusammenarbeit im Alpenraum. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass EUSALP von höchster politischer Ebene unterstützt wird und dass Fördermittel generell betrachtet in der Region eigentlich vorhanden sind, sollen nun praktische und relativ simple Lösungswege entwickelt werden, wie der Zugang zu diesen Fördermitteln vereinfacht werden kann. Im Rahmen dieses Workshops sollten verfügbare Förderinstrumente und Fördermechanismen für EUSALP-Projekte einerseits und die strategische Ausrichtung andererseits diskutiert werden.

Fördermittel können von der EU, Mitgliedsstaaten, regionaler und lokaler Ebene wie auch von privaten Banken und Investoren bereitgestellt werden. Da 2019 das entscheidende Jahr sein wird, die Programmperiode 2021-2027 für den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) vorzubereiten, lag der Fokus dieses Workshops hauptsächlich auf EFRE und Interreg. Ferner wurde der Politikbereich Umwelt als Beispiel herangezogen, um darzustellen, wie Projekte finanziert werden können und was es neben dem EFRE noch für eventuelle Finanzierungsmöglichkeiten gibt.

Die vom Alpine Space Programm organisierte Konferenz “Cooperation Alps 2020+”, die am 1. und 2. Oktober 2018 in Salzburg stattfand, war ein erster wichtiger Schritt, den Alpenraum auf die neue Förderperiode vorzubereiten. Die dort erzielten Ergebnisse dienten als Ausgangspunkt der Diskussion dieses Workshops. Hinsichtlich des EFRE ist das Bewusstsein über den Bedarf, die Ziele der makroregionalen Strategien in Förderprogrammen zu verankern, in den letzten Jahren gewachsen. Die Europäische Kommission hat sehr konkrete Vorschläge gemacht: makroregionale Strategien sind anerkannt als das Hauptinstrument für territoriale Entwicklung. EFRE Programme müssen daher Wege beschreiben, wie mit den verfügbaren Förderprogrammen Kooperationsprojekte unterstützt werden. Das Alpine Space Programme muss in der nächsten Förderperiode zu 100% auf die Ziele der Alpenraumstrategie ausgerichtet sein.

Dieser Workshop war ein Versuch, Antworten darauf zu finden, wie Embedding in der Praxis umgesetzt werden kann. Er setzte sich mit der Frage auseinander, wie die Ziele der EUSALP mit den verfügbaren Förderinstrumenten verbunden werden können und befasste sich mit Themen wie Koordination von Planung und Umsetzung, Kapazitätsaufbau, Projektarten und Auswahlkriterien.

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WORKSHOP 7: FÖRDERUNG DER OFFENEN INNOVATION IN DER EUSALP-MAKROREGION: ERFAHRUNGEN UND LEHREN AUS DEN ALPENREGIONEN"

Das Open-Innovation-Modell wird verwendet, um die Komplexität der Faktoren zu erfassen, die die Innovation auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene beeinflussen. Mehrere Faktoren beeinflussen die offene Innovationsdynamik: Unternehmen, Regierungen und Governance, das Bildungs- und Forschungssystem, Forschungsvermittler und weitere Rahmenbedingungen (z.B. Finanzierung, Recht, Regulierung, Normen, Binnennachfrage und kulturelle Rahmenbedingungen).

Jedes Element des Systems muss zumindest in einer akzeptablen Qualität und Effizienz arbeiten, und die Verbindungen zwischen ihnen müssen gut funktionieren. Unternehmen sind die Hauptakteure des Systems, und die Artikulation der effektiven Nachfrage ist von zentraler Bedeutung, um Unternehmertum und Innovation zu fördern. Die Fähigkeit der Makroregion, wissensintensive Aktivitäten durchzuführen, wird vom Wissens- und Ideenfluss und von einem unterstützenden Rahmen abhängen, der es den Hauptakteuren ermöglicht, in globalen Wertschöpfungsketten zu agieren, in denen Aktivitäten mit hohem Wert entstehen.

Im Rahmen dieses Workshops wurde auf Initiative der EUSALP Aktionsgruppe 1 das Open-Innovation-Modell und die Umsetzung des Modells auf makroregionaler Ebene diskutiert. Im Mittelpunkt standen die Schaffung der Voraussetzungen für gegenseitiges Lernen und die Entwicklung intelligenter Spezialisierungsstrategien auf transnationaler Ebene. Offene Innovationsplattformen und andere Erfahrungen können nützliche Werkzeuge im gesamten Forschungs- und Innovationsökosystem sein. Ziel des Workshops war es, die Debatte darüber anzuregen, wie Open Innovation im Alpenraum gefördert werden kann.

Die Regionen tauschten Erfahrungen aus und stellten bestehende Instrumente vor, auf denen die Schaffung einer offenen Innovationsplattform für die Alpen-Makroregion aufbauen kann. Die Plattform wird Regionen unterstützen, die die interregionale Zusammenarbeit auf der Grundlage einer intelligenten Spezialisierung und sektorübergreifenden Befruchtung fördern. Ausgehend von einer Diskussion über europäische Erfahrungen im Bereich Open Innovation untersuchte der Workshop zum einen die Frage der Interoperabilität zwischen verschiedenen Plattformen und verwandten Werkzeugen. Zum anderen beschäftigte er sich damit, wie bestehende Plattformen für Regionen, die noch kein eigenes Implementierungswerkzeug für Open Innovation entwickelt haben, verfügbar gemacht werden können. Der Workshop bot zudem Gelegenheit, über die Beziehung zwischen den bestehenden Plattformen und der im Rahmen des ALPGOV-Projekts entwickelten Wissensplattform (Platform of Knowledge, POK) zu diskutieren.

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WORKSHOP 8: GRENZÜBERSCHREITENDE MOBILITÄT IN DER ALPENREGION

Die grenzüberschreitende Mobilität ist eine der strategischen Initiativen der Aktionsgruppen (AGs) 4 und 5 der EUSALP. Beide AGs haben gemeinsam ein Projekt des Alpine Region Preparatory Action Fund (ARPAF) eingereicht. Das Projekt wird von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete SAB (Co-Leiter der AG 5 "Konnektivität") in Zusammenarbeit mit der Region Tirol (Leiter der AG 4 "Mobilität") und CIPRA International geleitet. Das Projekt wurde im November 2017 genehmigt und läuft in den Jahren 2018 und 2019.

Ziele des Workshops

Die TeilnehmerInnen diskutierten die wichtigsten Herausforderungen für die Schaffung eines grenzüberschreitenden Mobilitätssystems für Fahrgäste und PendlerInnen, das den öffentlichen Verkehr und nachhaltige Verkehrsträger attraktiver und einfacher nutzbar macht. Der Workshop beschäftigte sich auch mit Faktoren im Bereich Infrastrukturen und digitale Dienste, die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ermöglichen.

Zudem zielte der Workshop darauf ab:

• die ersten Ergebnisse des ARPAF-Projekts zu präsentieren;

• Lösungen zur Erleichterung des täglichen grenzüberschreitenden Personenverkehrs mit dem Publikum zu diskutieren;

• Verbindung zu früheren und laufenden Interreg-Projekten im Bereich der grenzüberschreitenden Mobilität herzustellen;

• die politische und öffentliche Sensibilität für die Suche nach Lösungen für die grenzüberschreitende Mobilität im Alpenraum zu erhöhen;

• die Bedeutung der Arbeit der EUSALP für die Bevölkerung und Wirtschaft des Alpenraumes hervorzuheben;

• die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den EUSALP-Aktionsgruppen und die Vorteile der ARPAF-Fonds zu unterstreichen;

• die Jugend als eine der wichtigsten Zielgruppen in die Verbesserung der Zugänglichkeit und Vernetzung im Alpenraum einzubeziehen.

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WORKSHOP 9: STEIGERN, ERHALTEN UND WIEDER VERBINDEN... ABER WAS IST MIT DEN NÄCHSTEN 15 JAHREN? VISIONEN FÜR DIE EUSALP-REGION IN BEZUG AUF WIRTSCHAFT, BILDUNG, NATUR UND KULTUR

Zukünfte sind unbestimmt, unvorhersehbar und vielfältig; aber wenn wir uns die wünschenswerten gemeinsam vorstellen, wenn wir die notwendigen Schritte visualisieren, um sie näher zu bringen, haben wir mehr Chancen, die Entwicklung der Gegenwart auf sie auszurichten. Die TeilnehmerInnen wurden in eine visionäre und strategische Debatte über gemeinsame Anliegen in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Natur und Kultur, über mögliche und wünschenswerte Zukünfte einbezogen, die die vielversprechenderen Schritten dazwischen in den Blick nahm. Der zukunftsorientierte Ansatz ist inspiriert von dem vom International Futures Forum entwickelten konzeptionellen Rahmen von "Three Horizons". Die TeilnehmerInnen erhielten Material, um sofort zu einer produktiven Interaktion zu kommen. Die Ergebnisse des Workshops werden die Arbeit der EUSALP-Aktionsgruppen 2, 3 und 6 sowie des Alpenraumprogramm-Pojekts YOUrALPS befruchten.

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WORKSHOP 10: ALPENWÄLDER AUS MULTIDISZIPLINÄRER PERSPEKTIVE

Wälder sind die grünen Lungen unseres Planeten. Unsere Urwälder sind gleichzeitig Lebensraum für zahlreiche Lebewesen, eine Umgebung mit reicher Biodiversität, ein Ort der Erholung für den Menschen und ein Speicher großer Mengen an CO2 in Böden und Biomasse. Insbesondere in steilem alpinem Gelände haben Wälder eine wichtige Schutzfunktion gegen Muren und Lawinen. Lokales Holz ist eine wichtige natürliche Ressource für Baustoffe für Gebäude, Energieversorgung und Holzhandwerk, die den traditionsreichen und zukunftsträchtigen Wirtschaftssektor unterstützt und gleichzeitig zur CO2-Reduktion durch Substitution, kurze Transportwege und Produktlagerung beiträgt. Der Alpenwald ist zweifellos ein Multitalent, das eine sehr breite Palette von Dienstleistungen anbietet. Aufgrund seiner vielfältigen Bedeutung für Natur und Mensch steht der Wald im Mittelpunkt mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen und Politikbereiche.

Basierend auf den Arbeitsprogrammen der EUSALP-Aktionsgruppen 2, 6, 7 und 9, die sich alle mit dem Thema Wald und Holz im Alpenraum befassen, diskutierte der Workshop die Multifunktionalität der alpinen Wälder und Hölzer. Beratende ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen gaben weitere Inputs zu aktuellen Entwicklungen im Forst- und Holzbereich. Ziel des Workshops war es, Synergien zwischen den Arbeitsprogrammen der Aktionsgruppen zu stärken und Wechselbeziehungen und potenzielle Interessenkonflikte frühzeitig zu erkennen, um mit ihnen produktiv umgehen zu können.

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