Entwicklungszusammenarbeit

Solidarisches Handeln für eine gerechtere Welt

Tirol zählt zu den wohlhabendsten Regionen Europas, Österreich zu den reichsten Staaten der Welt. Dieses Glück, in einem sozial, wirtschaftlich und ökologisch abgesicherten Land unserer Erde leben und arbeiten zu können, kommt nur einem kleinen Prozentsatz der Weltbevölkerung zuteil.

Natürlich gibt es auch in unserem Land Armutsgefährdung, offene oder versteckte Armut. Dennoch will  Tirol den ärmeren Menschen und Gesellschaften im Süden Solidarität und tätige Nächstenliebe zeigen und seinen Wohlstand mit ihnen teilen. Das Land Tirol stellt jährlich beträchtliche Mittel, zuletzt rund 1,7 Millionen Euro, für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, für Nothilfemaßnahmen sowie für entwicklungspolitische Bildungsarbeit zur Verfügung und steht damit - gemessen am Bruttoregionalprodukt - an der Spitze der österreichischen Bundesländer.

Ziel ist es, gemeinsam mit den überaus aktiven in der Entwicklungszusammenarbeit tätigen Tiroler Vereinen und Hilfsorganisationen das Ungleichgewicht in der Welt auszugleichen. Oberste Priorität haben dabei die Bekämpfung der absoluten Armut, die Verbesserung von Bildungsinfrastruktur und medizinischer Versorgung, die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten als Hilfe zur Selbsthilfe und das Empowerment von Frauen, da gerade Frauen meist die wahren Stützen der Gesellschaft und Anknüpfungspunkte für nachhaltige Reformen in den Entwicklungsländern sind.

Die geographischen Zielgebiete der Tiroler Entwicklungszusammenarbeit liegen vor allem in Afrika südlich der Sahara, gefolgt von Südamerika, Südostasien sowie in Teilen Osteuropas, wie dem Kosovo.



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