Informationsaustausch von GeoinformatikerInnen

Öffentliche Verwaltungsdaten für 3D-Anwendungen nutzbar machen

Kategorien: LR Tratter, Landesentwicklung, Tourismus, Umwelt AutorIn: Eva Horst-Wundsam
LR Johannes Tratter mit DI Manfred Riedl (Leiter Landesstatistik und TIRIS): „Öffentliche Verwaltungsdaten können vielfältig genutzt werden. Das Land Tirol stellt seinen Datenschatz kostenlos zur Verfügung.“
LR Johannes Tratter mit DI Manfred Riedl (Leiter Landesstatistik und TIRIS): „Öffentliche Verwaltungsdaten können vielfältig genutzt werden. Das Land Tirol stellt seinen Datenschatz kostenlos zur Verfügung.“

Unter dem Titel „Perspektiven für Tirol“ veranstaltete das Land Tirol in Zusammenarbeit mit der Tirol Werbung sowie der Standortagentur Tirol diese Woche im Landhaus ein Forum zum Wissensaustausch über die Nutzung von öffentlichen Geodaten. Im Mittelpunkt stand dabei der Informationstransfer zwischen den Bereitstellern von Geodaten aus dem Bereich der Verwaltung, den Anbietern von daraus erstellten Geodatendiensten sowie interessierten NutzerInnen von Geoinformationen.

Begrüßt wurden die TeilnehmerInnen von LR Johannes Tratter. Er sieht weitreichendes Potenzial in der Bereitstellung von Verwaltungsdaten: „Das Land Tirol verfügt hier über einen großen Schatz. Durch die Öffnung unserer digitalen Schatzkammer können beispielsweise Geodaten auf vielfältige Weise zur Anwendung kommen. Das Land Tirol nimmt innerhalb Österreichs bei der Open Data Initiative bereits eine Vorreiterrolle ein!“

Wenn beispielsweise öffentliche Daten zur Erstellung von interaktiven Tourismuskarten oder 3D-Ortsansichten eingesetzt werden und Bauherren über vorhandene Solarpotenziale informieren, wird damit ein großer Mehrwert geschaffen. Viele NutzerInnen profitieren inzwischen privat und/oder beruflich davon. „Das Land Tirol stellt Daten aus Verwaltungsbereichen, die nicht dem Datenschutz unterliegen, kostenlos zur Verfügung. Es gibt unzählige Möglichkeiten zur kreativen Anwendung, wie beispielsweise ein APP-Wettbewerb des Landes gezeigt hat. Auch die Nutzung der tiris-Kartendienste auf mobilen Endgeräten wird sukzessive ausgebaut“, informiert LR Tratter über aktuelle Entwicklungen.