Barrierefreier Tourismus

Barrierefreiheit wird leider oft mit einer Behinderung negativ assoziiert oder mit gesetzlichen Vorgaben in Verbindung gebracht. In Wirklichkeit aber bietet ein barrierefreier Tourismus die besten Chancen, in einem Wachstumsmarkt erfolgreich tätig zu sein. Barrierefreiheit stellt für einen Beherbergungsbetrieb ein echtes Qualitätsmerkmal dar. Es gilt zu bedenken, dass die Zielgruppe jener Gäste, die in einem fortgeschrittenen Alter sind, immer größer wird. Die Gäste verbinden Barrierefreiheit mit Komfort und hochwertigem Urlaub. Betriebliche Komfortorientierung schafft einen Mehrwert für alle Urlaubsgäste und durch die Angebotsverbesserung auch für den Beherbergungsbetrieb. Es können die betriebliche Auslastung in saisonschwachen Zeiten optimiert und neue Gästeschichten begeistert werden. Die bereitgestellten Informationen sollen Sie anregen, sich mit dem Thema Barrierefreiheit zu beschäftigen.

 

Hinweis:

Das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz ist für die Privatvermietung insoweit nicht anzuwenden, als bauliche Barrieren, die in die Kompetenz des Landesgesetzgebers fallen, betroffen sind. Die nicht-baulichen Barrieren, gemeint sind beispielsweise die Systeme der Kommunikations- bzw. Informationsverarbeitung, können im Fall der Privatzimmervermietung Aspekte des Zivilrechts (z.B. der Vertragsabschluss) berühren. Es ist also darauf zu achten, dass allfällige Barrieren beim Zugang zu Internetangeboten beseitigt werden.

 

 


Förderung von barrierefreiem Tourismus