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Sonnenkollektoren auf einem Hausdach
Photovoltaikanlage auf Hausdach

Solarstromspeichersysteme: Förderung bis 31. Mai 2018 verlängert

Mit 15. Juli 2017 ist die bisherige Förderung für intelligente Stromspeichersysteme ausgelaufen. Die neue Förderung startet am 1. Oktober und sieht ein vereinfachtes Verfahren vor. Stromspeicher können aber bereits ab 16. Juli ohne vorherigen Antrag angeschafft und eingebaut werden. Voraussetzung ist, dass die Förderbestimmungen eingehalten werden. Ansuchen sind ab 1. Oktober online möglich.

Neuer Verfahrensablauf

Bisher war es erforderlich, den Förderantrag VOR dem Erwerb einer Speicheranlage einzubringen und der Behörde in einem zweiten Schritt die Fertigstellung zu melden. Für Antragsteller mit erteilten Förderzusagen vor dem 15. Juli gilt diese Regelung weiterhin. Mit der neuen Richtlinie ist der Förderantrag erst NACH Inbetriebnahme über Online-Ansuchen zu stellen.

Technische Voraussetzungen beachten

Um Fördersicherheit zu erhalten, ist es besonders wichtig, die technischen Voraussetzungen der Richtlinie (Punkt 5) zu beachten. Ob der gewählte Stromspeicher den Vorgaben entspricht, ist ganz einfach über die Hersteller-Liste herauszufinden (siehe Downloads). Überdies ist darauf zu achten, dass der Stromspeicher durch ein Fachunternehmen installiert und sicher in Betrieb genommen wird. Die Inbetriebnahme muss im Zeitraum vom 16. Juli 2017 bis 31. Mai 2018 erfolgen.

Was wird gefördert

Gefördert werden Privathaushalte in Tirol, die über eine bestehende oder neu anzuschaffende Photovoltaikanlage mit maximal 7,5 KWpeak verfügen und ein intelligentes Stromspeichersystem anschaffen. Fördermittel werden bis zu einer nutzbaren Speicherkapazität von 6 kWh gewährt. Die Gesamtkapazität des Stromspeichers kann höher sein.

Transparente Förderberechnung

Vereinfacht wurde auch die Berechnung der Förderhöhe. Für die ersten zwei Kilowattstunden nutzbare Speicherkapazität (Mindestkapazität) ist ein fixer Sockelbetrag von 1.700 Euro vorgesehen, die 3. bis 6. Kilowattstunde wird mit einem stufenweise abfallenden Betrag gefördert. Die intelligente Steuerung (Lastmanagementsystem) wird zusätzlich mit 500 Euro berücksichtigt. (Die Steuerung kann auch unabhängig vom Stromspeicher gefördert werden.) Die maximal Förderung beträgt 3.500 Euro.

Maximale Förderhöhen für intelligente Stromspeichersysteme

Tabelle Stromspeichersysteme

Das Ziel der Förderung

Mit Solarstromspeicher können Haushalte den Eigenverbrauch von klimafreundlichen Solarstrom mehr als verdoppeln. Eine intelligente Steuerung unterstützt den effizienten Einsatz des Sonnenstroms im Haushalt zusätzlich. So kann der selbst erzeugte Solarstrom für den eigenen Bedarf im Haushalt bestmöglich genutzt und ausschließlich Überschussstrom ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Überblick zum Förderablauf

Die neue Richtlinie, eine Checkliste zum Ablauf, die Liste der Hersteller und wichtige Hinweise zu den Bestimmungen sind in den Downloads zu finden. Auch die Vorlagen für die Bestätigungen durch Hersteller und Fachunternehmen stehen hier bereit.

Online-Anträge können ab 1. Oktober unter www.tirol.gv.at/formulare gestellt werden.

 Richtlinie Intelligente Stromspeichersysteme für Photovoltaikanlagen 2017/2018
 Checkliste zum Verfahren
 Wichtige Fragen

 Hersteller-Liste

Weitere Vorlagen für Bestätigungen:

 Fachunternehmer-Erklärung Stromspeichersystem
 Fachunternehmer-Erklärung Steuerung
 Hersteller-Erklärung Stromspeichersystem
 Hersteller-Erklärung Steuerung
 Verständigungsschreiben an Gemeinde/Baubehörde

Weitere Informationen zu Photovoltaikanlagen

 Leitfaden zur aktuellen Bundesförderung sowie Formulare
 Photovoltaik-Fibel des Bundes
 Photovoltaik-Rechner
 OeMAG-Abwicklungsstelle für Ökostrom


Förderung für Solarstromspeichersysteme 2016/2017

Für Antragsteller mit erteilten FÖRDERZUSAGEN vor dem 15. Juli gilt die Regelung weiterhin.

 Richtlinie Intelligente Stromspeichersysteme für Photovoltaikanlagen 2016/17 

 Online-Formular „Fertigstellungsmeldung zur Landesförderung Intelligente Stromspeichersysteme und intelligente Steuerungen für Photovoltaikanlagen“
 Bestätigung des Elektrounternehmens zur Fertigstellungsmeldung (Intelligente Steuerung)
 Bestätigung des Elektrounternehmens zur Fertigstellungsmeldung (Batteriespeicher mit Intelligenter Steuerung)


2. Neue Einspeisetarife für Ökostromanlagen

Mit Verordnung des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft,  BGBl. II Nr. 459/2015, geändert durch,  BGBl. II Nr. 397/2016, werden die Einspeisetarife für die Abnahme elektrischer Energie aus Ökostromanlangen geregelt.

Für PV Anlagen gelten folgende Tarife bzw. Förderungen:

  • Die Investitionszuschüsse für Anlagen mit einer Enpgassleistung bis 200 kWpeak betragen 40 % der Errichtungskosten, maximal jedoch 375 EUR/kWpeak (2015: 30 % der Errichtungskosten bzw. 200 EUR/kWpeak).
  • Gefördert werden ausschließlich PV Anlagen mit einer Engpassleistung von 5 bis 200 kWpeak, die auf oder an einem Gebäude angebracht sind.
  • Der Einspeisepreis bei Antragstellung und Vertragsabschluss 2016 beträgt 8,24 Cent/kWh (2015: 11,5 cent/kWh).
  • Der Einspeisepreis bei Antragstellung und Vertragsabschluss 2017 beträgt 7,91 Cent/kWh


3. Beratungsförderung Revitalisierung von KIeinwasserkraftwerken

Die Steigerung der Stromerzeugung unter Berücksichtigung von Anforderungen der Gewässerökologie stehen im Mittelpunkt der Beratungsinitiative zur Revitalisierung von Kleinwasserkraftwerken mit einer Leistung bis zu 10 MW.

Das Beratungsangebot des Landes ist zweistufig und sieht in der Stufe 1 ein kostenloses, individuelles Beratungsgespräch durch unabhängige ExpertInnen vor. Die zweite Stufe umfasst eine Vor-Ort-Begehung, in der das technische und wasserwirtschaftliche Revitalisierungspotenzial grob abgeschätzt und konkrete Maßnahmen zur Realisierung des Potenzials vorgeschlagen werden.

Förderansuchen sind beim Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Wasser-, Forst- und Energierecht, Landhaus 2, Heiliggeiststraße 7-9, einzubringen. Das Beratungsangebot wird nach Maßgabe der budgetären Möglichkeiten bis 30. November 2018 verlängert. 

 Förderantrag (mit Ausfüllhilfe)

 Förderrichtlinie Revitalisierung Kleinwasserkraft

 Infoflyer Beratung Revitalisierung Kleinwasserkraft

 Beratungsförderung Revitalisierung Kleinwasserkraft – Wasser Tirol


4. Energieeffizienzsteigerung bestehender Straßenbeleuchtungen 2015/2016

Das Land Tirol fördert gemeinsam mit dem Lebensministerium über die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) die Optimierung von bestehenden Straßenbeleuchtungen in Gemeinden.

Die Grundlage für die Förderung bildet das  Informationsblatt Energiesparen in Gemeinden.

Die Unterstützung von KPC und Land besteht in einer pauschalierten Förderung pro Lichtpunkt:

  • 15 Euro pro Lichtpunkt bis 40 Watt (Anteil Land 6 Euro)
  • 30 Euro pro Lichtpunkt über 40 Watt (Anteil Land 12 Euro)
  • Zuschlag für Lichtsteuerung 20 % auf die ermittelte Pauschalförderung (18 bzw. 36 Euro pro Lichtpunkt)

Die Förderung ist mit 30 % der förderfähigen Prozentsätze begrenzt.

Zur Förderabwicklung:

Die Landesförderung wird als zusätzliche Förderung zu jener der KPC gewährt. Das Förderansuchen ist an die Abteilung Wasser-, Forst- und Energierecht, Landhaus 2, Heiliggeiststraße 7-9, 6020 Innsbruck zu richten ( wasser.energierecht@tirol.gv.at). Dem Ansuchen ist das Förderansuchen an die KPC in Ablichtung und unter Anschluss sämtlicher Unterlagen, die auch an die KPC zu übermitteln sind, anzuschließen. Die Formulare für das Förderansuchen an die KPC finden Sie unter  www.meinefoerderung.at/webufi/?execution=e1s1&cluster=spar.

Zusätzlich gewährt das Land als Bonus eine Förderung für die Lichtplanung, die von einem befugten Lichtplaner zu erstellen ist. Die Bonusförderung beträgt 60 % der tatsächlichen Planungskosten, maximal jedoch EUR 3.000,--.

Die Landesförderung wird als Co-Förderung zu jener der KPC bis Ende 2016 gewährt und ist somit an die Voraussetzung einer Bundesförderung gebunden. Die Landesförderung ist mit EUR 50.000.-- limitiert.


5. Anerkennung als Ökostromanlage

Der Bescheid des Landeshauptmannes über die Anerkennung als Ökostromanlage bildet eine Voraussetzung für eine Antragstellung um Förderung.

Der  Antrag auf Anerkennung einer Anlage als Ökostromanlage ist beim Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Wasser-, Forst- und Energierecht, Landhaus 2, Heiliggeiststraße 7-9, einzubringen.

Der Antrag hat insbesondere folgende Daten und Unterlagen zu beinhalten:

  • vollständig ausgefüllter und unterfertigter Antrag (Download)
  • Netzvertrag mit dem Stromversorger und Zählpunktbezeichnung
  • Baubewilligung der Gemeinde (bei PV-Anlage mit einer Engpassleistung bis 25 kW) bzw. Anzeige der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde nach dem Tiroler Elektrizitätsgesetz (bei PV-Anlagen mit einer Engpassleistung über 25 kW bis höchstens 250 kW) oder Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde nach dem Tiroler Elektrizitätsgesetz (bei PV-Anlagen größer 250 kW)

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur vollständige Anträge auf Anerkennung von Anlagen bearbeitet werden. Bei unvollständiger Antragstellung erfolgt eine Zurückweisung des Antrags.

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