Natura 2000 Tirol

EU-Natura 2000 Tirol, Österreich

Was bedeutet "Natura 2000"?

Natura 2000 ist die Bezeichnung für einen europäischen Verbund von Schutzgebieten, der von der Europäischen Union gemeinsam mit den Mitgliedstaaten nach Meldung der geeigneten Gebiete durch die Mitgliedstaaten eingerichtet wird. Diese Meldung von Gebieten muss in einer sogenannten "Nationalen Liste Natura 2000" erfolgen. Rechtliche Grundlage dafür bietet die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (auch FFH-Richtlinie).

Neben der FFH-Richtlinie besteht ebenso, entsprechend der Vogelschutzrichtlinie (auch VS-Richtlinie), die Verpflichtung, die geeignetsten Gebiete zum Schutz der seltenen und bedrohten Vogelarten zu Schutzgebieten zu erklären.

Schutzgebiete nach der FFH-Richtlinie und Schutzgebiete nach der VS-Richtlinie sind nach gemeinsamer Beschlussfassung (alle 28 Mitgliedstaaten der EU) Bestandteil des Verbundsystems Natura 2000.

Die beiden Richtlinien verfolgen das gemeinsame Ziel der Sicherung der Artenvielfalt durch Erhaltung der natürlichen Lebensräume und der wildlebenden Tiere und Pflanzen .

Welche Gebiete in Tirol sind Natura 2000 würdig?

Die beiden EU-Naturschutzrichtlinien verpflichten die Mitgliedstaaten, naturschutzwürdige Gebiete an die Europäische Kommission zu melden . Diese sind sowohl "Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung" nach der FFH-Richtlinie (pSCI, SCI) als auch "Besondere Schutzgebiete" nach der VS-Richtlinie (SPA).

Gebiete, die vom jeweiligen Mitgliedstaat in der Nationalen Liste Natura 2000 vorgeschlagen worden sind und noch nicht in einer Gemeinschaftsliste der EU zusammengefasst wurden, werden als pSCI (proposed Sites of Community Importance) bezeichnet. Gebiete, die bereits einer Prüfung und Auswahl durch die EU unterzogen worden sind, und die in einer so genannten "Gemeinschaftsliste" aufscheinen, werden als SCI (Site of Community Importance) bezeichnet. Gebiete, die in weiterer Folge als Besondere Schutzgebiete von Europäischem Interesse ausgewiesen worden sind und in denen die Schutzbestimmungen der EU Richtlinien anzuwenden sind, werden als SAC (Special Area of Conservation) bezeichnet. 

Im September 1995 wurden seitens der Tiroler Landesregierung 5 Gebiete, die bereits eine innerstaatliche Form von Unterschutzstellung aufweisen (Nationalpark, Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, Ruhegebiet), gemeldet. Die fünf Gebiete sind zugleich Gebiete nach der FFH-Richtlinie und Gebiete nach der VS-Richtlinie: 

Im Juni 2000 wurden die folgenden 4 Gebiete in Tirol an die Europäische Kommission nachgemeldet.

Das Lechtal ist zugleich ein Gebiet nach der FFH-Richtlinie und nach der VS-Richtlinie. Egelsee, Schwemm und Afrigal wurden aufgrund der Erfordernisse der FFH-Richtlinie ausgewiesen. Das Lechtal ist Naturschutzgebiet und Naturpark, Teile des Gebietes "Egelsee" sind ausgewiesenes Naturdenkmal. Die Schwemm liegt fast zur Gänze innerhalb des 500m Schutzbereiches um stehende Gewässer mit mehr als 2000m² - dort gelten strengere Schutzauflagen als auf Flächen außerhalb. Sie ist seit Februar 2009 Naturschutzgebiet. Das Afrigal ist seit Dezember 2010 Naturschutzgebiet nach dem Tiroler Naturschutzgesetz und ebenso Naturwaldreservat (Forst).

In der Nationalen Liste vom Juli 2003, die von Österreich an die Europäische Kommission geschickt wurde, war ein weiteres Gebiet, die Arzler Pitzeklamm als Gebiet nach der FFH-Richtlinie enthalten. Dieses Gebiet ist in seinen laubholzreichen steilen Einhängen zum Bach hin (Linden, Bergahorn) als Naturwaldreservat deklariert. Das Gebiet musste aufgrund der noch unzureichend vorgenommenen Abdeckung von prioritären Lebensräumen im Netzwerk Natura 2000 nachgemeldet werden. Es ist seit dem Jahr 2003 Landschaftsschutzgebiet.

Im April 2004 wurden drei Gebiete von Tirol, die Engelswand, die Fließer Sonnenhänge und das Vogelschutzgebiet Silz-Haiming–Stams an die Europäische Kommission nachgemeldet. Die beiden ersten Gebiete wurden aufgrund unzureichender Abdeckung von prioritären und natürlichen Lebensräumen nach der Habitat-Richtlinie gemeldet, das letztere Gebiet aufgrund der Erfordernisse des Vogelschutzes. Die als Natura 2000 Gebiet gemeldeten Flächen in Fließ sind Naturschutzgebiet, die Engelswand ist seit Februar 2009 Naturschutzgebiet. Silz-Haiming-Stams ist seit November 2014 Naturschutzgebiet.

Ende Juni 2015 meldete Tirol weitere wichtige Gebiete zur Komplettierung des Netzwerkes Natura 2000 in Österreich an die Europäische Kommission (EK). Es sind dies drei Gebiete nach der FFH Richtlinie und zwar

  • Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach und Kalserbach,
    für den Lebensraum 3230 - Alpine Flüsse und ihre Ufervegetation mit Myricaria germanica Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach und Kalserbach:

 Übersichtskarte

 Detailkarte 1
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 Präsentation und Protokoll zum 2. runden Tisch in Kals a. G. - 24. Juli 2014

 Standarddatenblatt

  • Sinesbrunn
    in der Gemeinde Tarrenz für eine besonders seltene Libelle (sensible Art, daher nicht bezeichnet):

 Standarddatenblatt

  • Tiefer-Wald
    in der Gemeinde Nauders für den Braungrüner Streifenfarn (4066 - Asplenium adulterinum): 

 Standarddatenblatt 

Eine Zusammenstellung Tirols  Gebietskarte und der dreizehn von Tirol gemeldeten und in der Gemeinschaftsliste beschlossenen Gebiete für das Netzwerk Natura 2000 ergibt eine Fläche von 1836,46 km². Dies entspricht einem Anteil von 14,5 % der Landesfläche.

Die drei im Juni 2015 gemeldeten Gebiete erstrecken sich über eine zusätzliche Fläche von insgesamt 359,64 ha.

In Tirol wurden somit bis zum Jahresende 2015 16 Natura 2000 Gebiete (pSCI, SCI, SPA) an die Europäische Kommission namhaft gemacht.

Die Gesamtmeldung Österreichs und damit die  Meldung der Bundesländer deckt einen Anteil von ca. 15 % der Staatsfläche ab.

Aktuelles –Vertragsverletzungsverfahren Nr. 2013/4077 betreffend die Anwendung der FFH Richtlinie 92/43/EWG; Unvollständigkeit der Liste aller potenziellen Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung; Informationen, Studien, Gutachten:

1) Standarddatenbögen aller Natura 2000 Gebiete Tirols – Stand Juni 2017:

 Hohe Tauern, Tirol

 Vilsalpsee

 Valsertal

 Karwendel

 Ötztaler Alpen

 Afrigal

 Egelsee

 Schwemm

 Tiroler Lech

 Arzler Pitzeklamm

 Engelswand

 Ortolanvorkommen Silz-Haiming-Stams

 Fließer Sonnenhänge

 Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach und Kalserbach

 Sinesbrunn

 Tiefer-Wald


2)  Übersichtskarte Tirol – Stand Jänner 2016


3) Detailkarten der im Juni 2015 nachnominierten Natura 2000 Gebiete Tirols Sinesbrunn, Tiefer-Wald und Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach und Kalserbach – Stand Jänner 2016:

 Detailkarte Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach und Kalserbach

 Detailkarte Sinesbrunn

 Detailkarte Tiefer-Wald


4) Studien und Erhebungen zu den im Vertragsverletzungsverfahren von der Europäischen Kommission angeführten Schutzgütern (Lebensraumtypen und Arten)- Stand Jänner 2016:

 1081 Dytiscus latissimus

 1045 Coenagrion hylas

 1084 Osmoderma eremita

 1093 Austropotamobius torrentium

 1927 Stephanopachys substriatus

 3230 Alpine Flüsse

 4021 Phryganophilus ruficollis

 4038 Lycaena helle

 4066 Asplenium adulterinum

 6190 Pannonisches Grasland

 6520 Bergmähwiesen

 6520 Bergmähwiesen Ergänzung

 7240 Alpine Pionierformationen


5)  Zusammenfassender Bericht für die Ausweisung von Natura 2000 Gebieten in Tirol - Stand Jänner 2016


6)  Überblickskarte Österreich – Stand Jänner 2016


Was passiert nach der Meldung?

Nach fachlicher Überarbeitung der Nationalen Liste (pSCI und SCI) erstellt die Europäische Kommission im Einvernehmen mit dem jeweiligen Mitgliedstaat eine Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung und übermittelt diese an den Mitgliedstaat. Diese Liste wird von allen Mitgliedstaaten gemeinsam beschlossen (Liste von Gebieten von Gemeinschaftlicher Bedeutung = Gemeinschaftsliste = SCI). Die aktuelle  Gemeinschaftsliste für die alpine Region - Tirol liegt zur Gänze innerhalb der  alpinen Region - wurde am 3. Dezember 2014 beschlossen.

In weiterer Folge muss ein Schutz dieser Gebiete gewährleistet werden. Dieser umfasst auch die langfristige Bewahrung und gegebenenfalls den aktiven Schutz der EU Schutzinhalte mittels Entwicklungs- und Bewirtschaftungsplänen. Diese Pläne bezeichnet man auch als "Managementpläne".

Managementpläne
Zum Schutz oder zur Wiederherstellung von Lebensräumen und Arten können so genannte Managementpläne erstellt werden. Diese Pläne, die in Tirol auf vertraglicher Basis abgewickelt werden sollen (Vertragsnaturschutz), machen vor allem dort Sinn, wo unterschiedlichste Nutzungen vorliegen und diese Nutzungen auch die Ausprägung der Lebensräume bestimmen. Beispielsweise können Pfeifengraswiesen nur dann erhalten werden, wenn sie auch weiterhin einer extensiven Nutzung (einmal jährliche späte Mahd) unterzogen werden. Dies sollte in den angesprochenen Plänen auf vertraglicher Basis geregelt werden. In manchen Gebieten – z.B. unberührte Naturwälder – müssen Managementpläne nicht zwingend erarbeitet werden.

Weiterer Handlungsbedarf
Die Europäische Kommission war nach Prüfung aller von Österreich vorgeschlagenen Gebiete der Meinung, es müssen noch weitere Gebiete zur Abdeckung aller Lebensräume und Arten sowohl in der alpinen Region, als auch in der kontinentalen Region, vorgeschlagen werden.

Deshalb hat die EK im Jahr 2013 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich gestartet, das die Nachmeldung für mehrere Lebensraumtypen und Arten in der alpinen und in der kontinentalen Region der österreichischen Bundesländer zum Ziel hat. Auch Tirol ist davon betroffen. Auf Initiative der österreichischen Bundesländer erklärte sich die EK bereit von weiteren Verfahrensschritten abzusehen, wenn bis Ende 2015 die nötigen Gebiete zur Abdeckung der geforderten Lebensraumtypen und Arten namhaft gemacht werden. Die Nachnennung von drei Gebieten in Tirol sowie weiteren Gebieten in anderen Bundesländern im Juni 2015 wurde aufgrund dieses Verfahrens vorgenommen.

Wo finde ich die innerstaatliche Umsetzung der EU-Richtlinien?
Aufgrund der Novelle LGBl. Nr. 50/2004 wurden die Bestimmungen der Vogelschutzrichtlinie und der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie im Tiroler Naturschutzgesetz umgesetzt.

Im Wesentlichen wurden Begriffsbestimmungen, Sonderbestimmungen für Natura 2000 Gebiete und Sonderbestimmungen für geschützte Vögel, Tier- und Pflanzenarten sowie entsprechende Bestimmungen betreffend Antragsunterlagen eingeführt.

Was bedeutet der Ausdruck Sonderbestimmungen für Natura 2000 Gebiete?
Im Wesentlichen ist dies der Verweis auf die Bestimmung des § 14 des Tiroler Naturschutzgesetzes,aus dem sich die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen für Natura 2000 Gebiete und deren angrenzende Bereiche ergeben.

Als Ziel ist die Errichtung und der Schutz des zusammenhängenden europäischen Netzes Natura 2000, insbesondere der Schutz der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung und der Europäischen Vogelschutzgebiete, festgelegt. Die zu treffenden Maßnahmen haben den Fortbestand oder erforderlichenfalls die Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der natürlichen Lebensraumtypen und Habitate der Arten in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet zu gewährleisten.

Für die Landesregierung besteht die Pflicht die das Bundesland Tirol betreffende Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung nach der FFH-Richtlinie und die erklärten oder anerkannten europäischen Vogelschutzgebiete kundzumachen.

Was bedeuten die Begriffe "Erhaltungsziele" und "Bewirtschaftungspläne/Managementpläne"?
Für jedes Natura 2000 Gebiet hat die Landesregierung mit Verordnung zwingend Erhaltungsziele festzulegen.

"Erhaltungsziele" sind die Erhaltung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der im Anhang I der Habitat-Richtlinie genannten natürlichen Lebensräume und der im Anhang II dieser Richtlinie genannten Tier- und Pflanzenarten, die in einem Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung vorkommen, sowie der im Anhang I und Art. 4 Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie genannten Vogelarten einschließlich ihrer Lebensräume, die in einem Europäischen Vogelschutzgebiet vorkommen (§ 3 Abs. 9 Zif. 9 TNSchG).

Als "Erhaltungszustand eines natürlichen Lebensraumes" gilt die Gesamtheit der Einwirkungen, die den betreffenden Lebensraum und die darin vorkommenden charakteristischen Arten beeinflussen und die sich langfristig auf seine natürliche Ausdehnung, seine Struktur und seine Funktionen sowie das Überleben seiner charakteristischen Arten auswirken können . Als "Erhaltungszustand einer Art" gilt die Gesamtheit der Einflüsse, die sich langfristig auf die Verbreitung und die Größe der Populationen der betreffenden Art auswirken können.

Zudem sind für jedes Natura 2000 Gebiet die sogenannten "notwendigen Erhaltungsmaßnahmen" durch Verordnung der Landesregierung festzulegen.

Im Wesentlichen ergeben sich daher eine Pflicht (1.) und eine Möglichkeit (2.):

  1. Es muss eine Verordnung erlassen werden, in der die Erhaltungsziele des jeweiligen Natura-2000-Gebietes festgelegt sind.
  2. Es können notwendige Maßnahmen zur Erreichung oder Bewahrung eines günstigen Erhaltungszustandes festgelegt werden. Diese Maßnahmen werden in Bewirtschaftungsplänen – oft als Managementpläne bezeichnet – festgelegt.

Dabei ist zu beachten, dass Maßnahmen der üblichen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung insoweit nicht als Beeinträchtigung des günstigen Erhaltungszustandes gelten, als in Bewirtschaftungsplänen nichts anderes bestimmt wird.

Ist es jedenfalls erforderlich einen Bewirtschaftungsplan/Managementplan durch Verordnung festzulegen?

Die Erlassung eines Bewirtschaftungsplanes/Managementplanes durch Verordnung ist nicht erforderlich, wenn die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen im Rahmen des Vertragsnaturschutzes nach § 4 Abs. 1 oder auf andere geeignete Weise festgelegt werden können.

Was bedeutet Verträglichkeitsprüfung?
Die zuständige Behörde hat abzuklären, ob bei Verwirklichung eines konkreten Projektes oder Planes die Verträglichkeit des Vorhabens mit den für dieses Gebiet festgelegten Erhaltungszielen gegeben ist. Abgrenzungskriterium dabei ist die Klärung der Frage, ob erhebliche Beeinträchtigungen vorliegen.

Folgende Vorgehensweise kann dabei schematisch dargestellt werden:

Pläne/Programme
(die nicht unmittelbar mit Verordnung des Gebietes in Verbindung stehen) 
 

keine erhebliche Beeinträchtigung erhebliche Beeinträchtigung
BewilligungBewilligung möglich wenn:
keine andere zufrieden stellende Lösung undzwingende Gründe überwiegenden öffentlichen Interessen(bei prioritären): Stellungnahme KommissionAusgleichsmaßnahmen

In diesen Verfahren besteht die Möglichkeit Ausgleichsmaßnahmen vorzuschreiben, die zur Sicherstellung der globalen Kohärenz von Natura 2000 erforderlich ist.

Dabei ist zu beachten, dass der Antragsteller im naturschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren keinen gesonderten Antrag für die Verträglichkeitsprüfung stellen muss.

Weiters hat die Landesregierung folgendes kundgemacht:

  • Standarddatenblätter
  • Bezeichnung der von der Europäischen Kommission namhaft gemachten Gebiete (51/2004)

Tiroler Naturschutzverordnung:

Hinsichtlich der geschützten Pflanzenarten und Pilze (§ 22), geschützten Tierarten (§ 23), geschützten Vogelarten (§ 23a) und der nicht geschützten Tierarten (§ 24) wurden Verbote und Verordnungsermächtigungen aufgenommen.

zuletzt aktualisiert: 11.2.2016

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