Sanierungsoffensive des Landes wird bis 31. Dezember 2018 verlängert

Weniger Schadstoff-Emissionen und Einsparen bei Heizkosten

Kategorien: LR Tratter, Energie, Klimaschutz AutorIn: Eva Horst Wundsam
"Umfassende und professionell durchgeführte Sanierungen bringen nachweislich einen Mehrfachnutzen", betont Wohnbaulandesrat Johannes Tratter.
"Umfassende und professionell durchgeführte Sanierungen bringen nachweislich einen Mehrfachnutzen", betont Wohnbaulandesrat Johannes Tratter.

Die seit 2013 laufende einkommensunabhängige Sanierungsoffensive wird um ein weiteres Jahr, also bis 31. Dezember 2018, verlängert. Wohnbaulandesrat Johannes Tratter, auf dessen Antrag der Beschluss von der Landesregierung gefasst wurde, freut sich über die Fortsetzung der erfolgreichen Aktion, die von der Bevölkerung in den vergangenen Jahren stark in Anspruch genommen wurde: „Umfassende und professionell durchgeführte Sanierungen bringen nachweislich einen Mehrfachnutzen durch verringerte Schadstoff-Emissionen, höheren Wohnkomfort und – auf lange Sicht – Einsparungen bei den persönlichen Heizkosten. Auch der Tiroler Arbeitsmarkt erfährt durch Aufträge an das regionale Bau- und Baunebengewerbe einen spürbaren Aufschwung.“

Die Sanierungsförderung erfolgt weiterhin unabhängig vom individuellen Einkommen, die um fünf Prozent erhöhte Förderung für energiesparende und umweltschonende Maßnahmen sowie der um zehn Prozent verbesserte Ökobonus-Zuschuss für thermisch-energetische Sanierungen bleiben ebenfalls aufrecht.

Die Offensive des Landes hat bislang zu einer Steigerung bei der Anzahl der sanierten Wohnungen um rund 26 Prozent geführt. Das Bauvolumen hat um rund 43 Prozent zugenommen und jährliche Investitionen in der Höhe von 160 Millionen Euro ausgelöst. Die CO2-Emissionen konnten zuletzt um mehr als 22.000 Tonnen reduziert werden. „Eine ausgesprochen positive Bilanz“, freut sich LR Tratter: „Die Landesregierung stellt daher für die Fortsetzung der Aktion knapp 13 Millionen Euro zur Verfügung.“