Walddatenbank Tirol - "der digitale Wald"

Jede Menge Daten

Wald liefert nicht nur Holz und Einkommen, bei der täglichen Arbeit im Wald fällt auch eine Fülle von Daten an:

  • Zu diesen zählen Holzabmaße und Angaben über Maßnahmen wie Waldpflege und Aufforstungen.
  • Flächendaten über jeden Waldbesitz in Tirol liegen beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen sowie beim Grundbuch auf.
  • Anträge an die örtlichen Forsttagsatzungen für geplante Nutzungen sind zu tätigen.
  • Bei verschiedensten Planungen und Projekten fallen darüber hinaus neue Daten an oder werden bestehende verändert.

Alle diese Daten müssen einfach, schnell und fehlerfrei erfasst werden und schließlich zahlreichen autorisierten Anwendern und Kunden aktuell und gleichzeitig zur Verfügung stehen.

WaldDatenBank-Tirol

Um alle Walddaten rasch zu erheben sowie digital und möglichst aktuell verfügbar zu machen, hat die Gruppe Forst gemeinsam mit der Datenverarbeitung Tirol (DVT) die WaldDatenBank-Tirol (WDB-Tirol) entwickelt und programmiert.

Seit 2005 ist die WDB Tirol eine Internetapplikation im Portal Tirol. 2019 wurde die Anwendung weiterentwickelt und an die technischen Möglichkeiten angepasst.

Was bringt's?

Die WaldDatenBank-Tirol nützt vor allen anderen den Waldeigentümern selbst.

"Ihre" Daten liegen gesammelt und in übersichtlicher Form vor. Sie können daher bei der Nutzungsplanung, bei Holzverkäufen, bei Förderungsansuchen oder Behördengängen hilfreich sein.

  • Durch die digitale Holzmeldung der Walddatenbank Tirol können ganzjährig unbürokratisch und rasch geplante Nutzungen, sofern sie der Genehmigungspflicht unterliegen von der zuständigen Forsttagsatzungskommission bewilligt werden.
  • Durch die Verwaltung aller forstlich relevanten Flächen und Betriebsinformationen ist die WDB ein perfektes Beratungsinstrument.
  • Für die Gemeinden liefert die WDB-Tirol notwendige Grundlagen und Informationen zur Erstellung der örtlichen Raumordnungskonzepte und Flächenwidmungspläne.
  • Sie unterstützt den Waldaufseher bei seiner Arbeit im Wald. Anfragen von Bezirkshauptmannschaften und von Landesdienststellen, aber auch von Bundesbehörden können damit rasch und aktuell beantwortet werden.
  • Für viele politische Entscheidungen, nicht nur in der Land- und Forstwirtschaft, können Daten aus der WDB-Tirol wichtige Entscheidungsgrundlagen liefern.

Alle Inhalte der Walddatenbank Tirol unterliegen den einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen (Tiroler Waldordnung 2005, §70)

Das elektronische Holzmessen

Um eine geschlossene Datenkette vom Holzmessen im Wald oder am Sägewerk bis hin zu den statistischen Auswertungen in der WDB-Tirol zu erzielen, ist die elektronische Holzerfassung logisches erstes Glied.

Dabei können entweder

  • Stämme im Wald "stehend" oder nach der Schlägerung "liegend" mit elektronischen Erfassungsgeräten oder
  • die Stämme am Sägewerk über eine Vermessungsanlage gemessen werden.

Über verschiedene Schnittstellenformate können diese Daten in die WDB -Tirol eingelesen und anschließend weiterverarbeitet werden (inkl. Schnittstelle für Werksabmass lt. ÖNORM L1021).