Verjüngung des Tiroler Waldes

Tabelle Wildeinflussmonitoring

Ein Wald muss sich rechtzeitig verjüngen können, damit er seine vielfältigen Leistungen für den Eigentümer und die Gesellschaft nachhaltig erbringen kann. Stabile Wälder entstehen nur dann, wenn die auf den jeweiligen Standorten von Natur aus vorgesehenen Baumarten in ihnen aufwachsen können.  Neben dem Eigentümer und dem Forstgesetz fordern das besonders jene zu Recht, die auf den Schutz vor Naturgefahren und den wertvollen Lebensraum Wald angewiesen sind.

Die aktuellen Untersuchungen im Rahmen des österreichweiten Wildeinflussmonitorings zeigen, dass das Schalenwild die Verjüngung des Tiroler Waldes auf 43 % aller verjüngungsnotwendigen Flächen stark beeinflusst. Dies hat zur Folge, dass der Verjüngungszeitraum erheblich verlängert wird und wertvolle Mischbaumarten ausfallen. Hält dieser starke Einfluss an, ist ein landeskultureller Schaden auf diesen Flächen zu erwarten. Die Tiroler Jagd- und Forst-Verantwortlichen haben sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der durch Schalenwild stark beeinflussten Verjüngungsflächen zu verringern. Dieses Ziel wurde noch nicht erreicht.

Details finden Sie im Tiroler Waldbericht.

Inhaltliche Rückfragen zum Thema Wald richten Sie an: E-Mail waldschutz@tirol.gv.at