Tunnelbau in Tirol

Sicherheitseinrichtungen

Tunnelausrüstung
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Für die Betriebssicherheit sind fünf Abstellnischen mit beidseitigen Abstellstreifen vorhanden. Zwei weitere Abstellstreifen befinden sich jeweils im Bereich der Lüftergebäude Nord und Süd. Am Ostulm sind 12 Feuerlöschnischen und am Westulm 12 Notrufnischen angeordnet. Überdies ist auch in jeder Abstellnische am Ostulm eine Notrufeinrichtung untergebracht.

Die Benützung einer Notrufeinrichtung aktiviert automatisch das Alarmmanagement. Bei jeder Notrufnische befindet sich außerdem ein Druckknopf-Brandmelder, der bei Betätigung die Portalampeln sofort auf rot schaltet und zudem im Tunnel die höchste Beleuchtungsstufe aktiviert.

Die Steuerung und Überwachung des Tunnels erfolgt weitgehend automatisch über die Steuerzentrale der Tunnelwarte, welche sich in der Autobahnmeisterei Imst befindet. Alle aus dem Tunnel kommenden Informationen, Bilder und Daten werden 365 Tage im Jahr in der rund um die Uhr besetzten Warte angezeigt, protokolliert und archiviert.  

Sicherheit durch richtiges Verhalten der Verkehrsteilnehmer
Wie komme ich sicher durch den Tunnel?
Was tun bei Panne, Stau und Rauch?
Aktion "Sicher durch den Tunnel"

Lüftung und Entwässerung

Lüftung
Die Versorgung mit Frischluft erfolgt durch ein kombiniertes Halbquer-/Vollquerlüftungssystem mit drei Lüftungsabschnitten. Über das Lüftergebäude Nord oder Süd wird die Frischluft mit dem Zuluftventilator angesaugt und über den Luftkanal durch die Zuluftöffnungen am Rand der Zwischendecke in den Fahrraum eingeblasen. Bei Staus oder während Tunnelreinigungsarbeiten wird auf Vollquerlüftung umgestellt.

Entwässerung
Das Entwässerungssystem gewährleistet die getrennte Abfuhr aller im Tunnel anfallenden Berg- und Fahrbahnwässer nach Norden hin. Die Fahrbahnwässer werden der Reinigungsanlage mit ihrem 297 m³ fassenden Schadstoffauffangbecken zugeleitet.