Verkehrsmodellierung

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Ein Verkehrsmodell stellt eine Abstraktion der realen (Mobilitäts-)Welt dar mit Hilfe dessen Entscheidungen über Maßnahmen in der realen Welt vorbereitet werden können. So können beispielsweise die Wirksamkeit von Infrastrukturprojekten, Auswirkungen von verkehrsorganisatorischen oder kostenwirksamen Maßnahmen oder Veränderungen im Angebot des öffentlichen Verkehrs bereits in der Planungsphase überprüft und bewertet werden. In überregionalen (= makroskopischen) Verkehrsmodellen, wie auch das Verkehrsmodell Tirol eines ist, können großräumige Analysen von baulichen oder verkehrsorganisatorischen Maßnahmen einer objektiven Bewertung zugeführt werden. Idealerweise ist neben dem Netz des Individual- oder PKW-Verkehrs auch das Netz des Öffentlichen Verkehrs integriert. In solchen intermodalen (verkehrsträgerübergreifenden) Verkehrsmodellen können u.a. auch Verlagerungspotenziale von einem zum anderen Verkehrssystem (Modus) untersucht werden.

Beim Aufbau des Tiroler Verkehrssmodells wurden folgende Datengrundlagen verwendet:
- Verkehrsnetz: GIP (GraphenIntegrationPlattform)
- Mobilitätsverhalten: Mobilitätsbefragung 2011
- Strukturdaten: anonymisierte Bevölkerungsdaten (wie z.B. Alter, Geschlecht, Beschäftigungsverhältniss), Arbeitsplätze, Geschäftsflächen, etc.

Derzeit wird das Verkehrsmodell im Sachgebiet Verkehrsplanung verwendet! Je nach Aufwand werden Untersuchungen selbstständig oder über externe Auftragnehmer abgewickelt. Das Verkehrsmodell Tirol stellt bei solchen Untersuchungen immer die Basis dar, was die Ergebnisse auch von verschiedenen Untersuchungen/Auftragnehmern sicherstellt. Darüber hinaus werden die Berechnungsergebnisse des Modells für zahlreiche Studien anderer Fachabteilungen herangezogen und verwendet. 

Wir sind auch stets bemüht das gesamte Modell aktuell zu halten und regelmäßig mit aktuellen Daten zu versorgen! Da dies aber mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist, sind die Aktualisierungsintervalle entsprechend langfristig angesetzt.