Kontrollstelle Radfeld

Das Land Tirol und die ASFINAG schlossen im Juni 2004 einen Vertrag zur Errichtung der KOST Radfeld ab. Im August 2004 wurde mit den Bauarbeiten für das insgesamt 4,6 Mio. teure Projekt begonnen. Die Eröffnung fand am 25.April 2005 statt. Mit den KOST Kundl und Radfeld ist es nun möglich, beide Fahrtrichtungen der A12 effektiv zu kontrollieren.

Neben dem Kontrollgebäude samt Flugdach (mit 1.700 m²) wurde insgesamt 16.000 m² Verkehrsfläche errichtet. Auf dem östlichen Parkplatz finden 35 Sattel- bzw. Lastzüge Platz, in Blockaufstellung sogar etwa 70 SLZ.

Für die Planung der KOST Radfeld wurden die Erfahrungen aus Kundl berücksichtigt. So wurden u.a. Rampen zwischen den Kontrollspuren errichtet, als auch eine halbautomatische Verkehrssteuerung innerhalb des Platzes installiert. Mittels Prismenwendern und LED-Anzeigen können für die verschiedenen Kontrollarten (Lkw-, Bus- oder Gesamtverkehr) unterschiedliche Spuren zugewiesen werden.

2013 wurde das foliengedeckte Dach durch ein Bogendach der Fa. Peneder ersetzt. Diese Maßnahme wurde erforderlich um die drastisch gestiegenen laufenden Kosten sowie die Wartungsarbeiten zu reduzieren.

Radfeld
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Kontrollstelle Vogelperspektive

Die Ausleitung wird in die neue Verkehrsbeeinflussungsanlage voll integriert, eine automatische Stauerkennung wird ebenso ermöglicht wie eine angepasste Geschwindigkeitsanzeige.

 

Dieses Ausleitungsystem wurde 2005 auch bei der KOST in Kundl installiert.

Einfahrt von Kontrollstellen
Vorselektion KOST Radfeld
Einfahrt Kontrollstelle
Dynamische Spurzuweisung

Im Rahmen der Vorselektion werden bestimmte Merkmale eines Schwerfahrzeuges automatisiert erfasst (Höhe, Gesamtgewicht, Achslasten und –abstände sowie Maut). Auf die Kontrollspur werden nur verdächtige Fahrzeuge ausgeleitet, alle übrigen können somit ohne Behinderung weiter fahren. Die halbautomatische Spurzuweisung über dynamische Verkehrszeichen erleichtert den Beamten das Sortieren der Fahrzeuge auf 2 Kontrollspuren und eine Durchfahrtsspur.

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