Landesgedächtnisstiftung

Die Landesgedächtnisstiftung ist anlässlich der 150. Wiederkehr der Erhebung von 1809 gegründet worden (LGBl Nr.: 43/1957,  LGBl Nr.: 109/2002, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl Nr.: 10/2006, LGBl Nr.: 111/2011).

Neben der Erbauung und Erhaltung einer Kapelle zu Ehren "Unseren Hohen Frau von Tirol" in Verbindung mit der Schaffung einer Gedächtnisstätte werden im Rahmen der Förderungstätigkeit der Landesgedächtnisstiftung in erster Linie Förderungen für Schüler/innen und Student/innen zuerkannt und Maßnahmen zu Erhaltung des Baukulturellen Erbes bezuschusst. Zudem können im Bedarfsfall im Rahmen des Schwerpunktes "Förderung der Unterbringung von in Tirol ansässigen Studierenden" in Studierendenheimen in ganz Österreich zeitlich limitierte Einweisungsrechte angekauft werden, damit Studierende aus Tirol kostengünstig untergebracht werden können.

Ab dem Schuljahr 2014/2015 können im Rahmen der neuen Förderungsaktion "Förderung von Internaten in Tirol" private Vereine oder kirliche Organisationen, die in Tirol ein Internat für Schüler/innen betreiben, bei der Landesgedächtnisstiftung um die Zuerkennung eines jährlichen Beitrages zur Abdeckung der laufenden Kosten ansuchen.

Die für die Erfüllung der einzelnen Schwerpunkte benötigten Mittel werden je zur Hälfte von den Tiroler Gemeinden und dem Land Tirol aufgebracht.

Die Verwaltung der Landesgedächtnisstiftung obliegt dem Kuratorium der Landesgedächtnisstiftung. Das Kuratorium der Landesgedächtnisstiftung setzt sich aus Vertretern/innen der Landesregierung, des Landtags, des Tiroler Gemeindeverbands, der Stadt Innsbruck sowie vier ums kulturelle Leben Tirols verdienten Persönlichkeiten zusammen.

Der/die Vorsitzende wird von der Tiroler Landesregierung gewählt. Dessen/deren Stellvertreter/in ist der/die jeweilige Präsident/in des Tiroler Gemeindeverbands.

Die Geschäftsstelle der Landesgedächtnisstiftung ist in der Abteilung Kultur angesiedelt.