Ausbildungsbeihilfe

Mit der Ausbildungsbeihilfe werden der bisherige Lehrlingsförderungszuschuss und die bisherige Bildungsbeihilfe zu einer Richtlinie zusammengefasst. Informationen zur Ausbildungsbeihilfe für Lehrlinge finden Sie hier

Ziele der Förderung

Ziel der Förderung ist, die berufliche Qualifikation von Arbeitskräften zu erhöhen, um damit den Bestand an Beschäftigten möglichst hoch zu halten sowie die Arbeitslosigkeit zu vermindern. Durch die Vergabe von Ausbildungsbeihilfen als Zuschuss zu Lebenshaltungskosten soll ein Anreiz zur Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen trotz reduziertem oder niedrigem Einkommen geleistet werden.

Gegenstand

Es werden die mit der Lebenshaltung verbundenen Kosten für die Dauer von beruflichen Bildungsmaßnahmen gefördert. Förderbare Bildungsmaßnahmen sind nur solche, die von einem anerkannten Bildungsträger durchgeführt werden. Nicht förderbar ist der Besuch von Schulen, Hochschulen, (Privat)Universitäten, sowie damit vergleichbaren Bildungseinrichtungen mit Öffentlichkeitsrecht. Informationen für Bildungsanbieter finden Sie  hier

FörderwerberInnen

  • Arbeitnehmer/innen und freie Dienstnehmer/innen, die zum Zwecke der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme ihr Arbeitsverhältnis aufgelöst haben
  • Arbeitnehmer/innen, freie Dienstnehmer/innen und öffentlich-rechtlich Bedienstete, die in einem aufrechten Arbeitsverhältnis die Arbeitsverpflichtung zum Zwecke der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme reduziert haben
  • Arbeitnehmer/innen und öffentlich-rechtlich Bedienstete, die zum Zwecke der beruflichen Qualifikationsverbesserung ihr aufrechtes Arbeitsverhältnis karenziert haben
  • Wiedereinsteiger/innen und Ersteinsteiger/innen nach Familienphasen

Weitere Voraussetzungen

  • Personen, die ein Fachkräftestipendium des AMS erhalten, kann für diese Ausbildung keine Ausbildungsbeihilfe zuerkannt werden.
  • Förderwerber/innen müssen grundsätzlich ihren ordentlichen Wohnsitz oder ihren Beschäftigungsort in Tirol haben und ein vorhergehendes durchgehendes Beschäftigungsverhältnis von mindestens sechs Monaten nachweisen können.
  • Die Aus- bzw. Weiterbildung muss mindestens 2 Monate und darf maximal 3 Jahre dauern. 
  • Die Wochenstundenanzahl muss mindestens 15 Stunden betragen.
  • Das Haushaltseinkommen darf eine in der Richtlinie festgelegte Obergrenze nicht überschreiten. 

Informationsblatt zur Einkommensberechnung 2012  hier
Berechnungshilfe  hier

Höhe der Förderung

Die Höhe der Förderung bemisst sich nach der Höhe des Einkommensverlustes und nach der Dauer der vorangegangenen Beschäftigung und beträgt

  • 30 % des Einkommensverlustes maximal € 300,-- monatlich, bei vorheriger mindestens vierjähriger Beschäftigungsdauer
  • 25% des Einkommensverlustes, maximal € 250,-- monatlich,bei vorheriger mindestens sechsmonatiger bis vierjähriger Beschäftigungsdauer

Einreichfrist für Förderansuchen

  • Erstansuchen spätestens zwei Monate nach Beginn der der Förderung zugrunde liegenden Bildungsmaßnahme
  • Folgeansuchen spätestens einen Monat nach Beginn des nächsten Ausbildungsjahres
  • Für später einlangende Ansuchen wird eine Förderung bei Vorliegen der übrigen Fördervoraussetzungen ab dem Zeitpunkt des Einlangens des Antrages gewährt

Das Ansuchen muss vor Fristende beim Amt der Landesregierung eingelangt sein.  Diese Regelungen gelten für alle Bildungsmaßnahmen, die nach dem 01.01.2012 beginnen. Für Bildungsmaßnahmen, die vor dem 01.01.2012 begonnen haben, gelten die bisherigen Regelungen (insbesondere Einkommensobergrenzen und Definition Haushaltseinkommen) weiter.

Information

Ninja Kofler

Heiliggeiststraße 7-9, 6020 Innsbruck
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fax +43 512 508 743584

Sachbearbeiterin

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Sachgebiet Arbeitsmarktförderung
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Oder hier zum Downloaden

Nachstehende Formulare und Richtlinien sind AKUTELL GÜLTIG.
Die beigefügten Jahreszahlen bezeichnen das letzte Aktualisierungsdatum.

 Rahmenrichtlinie 2012
 Richtlinie Ausbildungsbeihilfe 2013
 Antrag Ausbildungsbeihilfe 2014