Ausbildungsbeihilfe

*ACHTUNG* Ab 1. Jänner 2015 neues Förderprogramm - Einreichung der Anträge nur mehr ONLINE möglich.

Hier geht's zum  online-Formular
 Folder Ausbildungsbeihilfe

Ziel der Förderung

Ziel der Förderung ist, die berufliche Qualifikation von Arbeitskräften zu erhöhen, um damit den Bestand an Beschäftigten möglichst hoch zu halten sowie die Arbeitslosigkeit zu vermindern. Durch die Vergabe von Ausbildungsbeihilfen als Zuschuss zu Lebenshaltungskosten soll ein Anreiz zur Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen trotz reduziertem oder niedrigem Einkommen geleistet werden.

Gegenstand

Es werden die mit der Lebenshaltung verbundenen Kosten für die Dauer von beruflichen Bildungsmaßnahmen gefördert. Förderbare Bildungsmaßnahmen sind nur solche, die von einem anerkannten Bildungsträger durchgeführt werden. Nicht förderbar ist der Besuch von Schulen, Hochschulen, (Privat)Universitäten, sowie damit vergleichbaren Bildungseinrichtungen mit Öffentlichkeitsrecht.

Details finden Sie im  Informationsblatt für Bildungsanbieter

Förderwerber/innen

  • Arbeitnehmer/innen und freie Dienstnehmer/innen, die zum Zwecke der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme ihr Arbeitsverhältnis aufgelöst oder karenziert haben
  • Arbeitnehmer/innen, freie Dienstnehmer/innen und öffentlich-rechtlich Bedienstete, die in einem aufrechten Arbeitsverhältnis die Arbeitsverpflichtung zum Zwecke der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme reduziert haben
  • Wiedereinsteiger/innen

Weitere Voraussetzungen

  • Personen, die ein Fachkräftestipendium des AMS erhalten, kann für diese Ausbildung keine Ausbildungsbeihilfe zuerkannt werden.
  • Förderwerber/innen müssen grundsätzlich ihren ordentlichen Wohnsitz oder ihren Beschäftigungsort in Tirol haben und ein vorhergehendes Beschäftigungsverhältnis nachweisen können. Nähere Informationen in § 3 Z 1 der Rahmenrichtlinie.
  • Die Aus- bzw. Weiterbildung muss mindestens 2 Monate und darf maximal 3 Jahre dauern.
  • Die Wochenstundenanzahl muss mindestens 15 Stunden betragen.
  • Das Haushaltseinkommen darf die in der Richtlinie festgelegte Obergrenze nicht überschreiten.
    Details finden Sie im
     Informationsblatt zur Einkommensberechnung und in der
     Berechnungshilfe

Höhe der Förderung

Die Höhe der Förderung bemisst sich nach der Höhe des Einkommensverlustes und nach der Dauer der vorangegangenen Beschäftigung und beträgt

  • 35 % des Einkommensverlustes maximal € 350,-- monatlich, bei vorheriger mindestens vierjähriger Beschäftigungsdauer
  • 30% des Einkommensverlustes, maximal € 300,-- monatlich, bei vorheriger mindestens sechsmonatiger bis vierjähriger Beschäftigungsdauer
  • € 100,-- für Wiedereinsteiger/innen

Einreichfrist für Förderanträge

Anträge sind spätestens zwei Monate nach Beginn der der Förderung zu Grunde liegenden Bildungsmaßnahme elektronisch mittels  online-Formular einzureichen, Folgeanträge spätestens einen Monat nach Beginn des nächsten Ausbildungsjahres. Für später einlangende Anträge wird eine Förderung, bei Vorliegen der übrigen Fördervoraussetzungen, ab dem Zeitpunkt des Einlangens des Antrages gewährt.

Der Antrag muss vor Fristende beim Amt der Tiroler Landesregierung eingelangt sein.

Für Bildungsmaßnahmen, die vor dem 01.01.2015 begonnen haben, gelten die bisherigen Regelungen (insbesondere Einkommensobergrenzen und Fördersätze) weiter.

Information

Ninja Kofler

Heiliggeiststraße 7-9, 6020 Innsbruck Österreich
work +43 512 508 3146
fax +43 512 508 743145
arbeitsmarktfoerderung@tirol.gv.at

Sachbearbeiterin