Bezirkshauptmannschaften: Fokus an Nachmittagen auf Pandemiebekämpfung

Klassisches Amtsgeschäft insbesondere am Vormittag

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Coronavirus-Schriftzug

Vom aufwändigen Contact Tracing, dem zeitintensiven Abarbeiten von behördlichen Maßnahmen und Abklärungen bis hin zur Ausstellung von hunderten Quarantänebescheiden – die stark ansteigenden Fallzahlen, die in den letzten Tagen mit mehreren hundert Neuinfektionen pro Tag Rekordwerte erreichen, stellen die Tiroler Bezirkshauptmannschaften zunehmend vor große Herausforderungen. Die Bezirkshauptleute haben sich daher darauf verständigt, ab der kommenden Woche ihre Ressourcen an den Nachmittagen für die Bekämpfung der Coronapandemie zu bündeln – anders sei der Corona-Einsatz nicht mehr leistbar. Das klassische Amtsgeschäft soll künftig insbesondere am Vormittag stattfinden.

An den Nachmittagen liegt der Schwerpunkt auf der Pandemiebekämpfung. Die BürgerInnen werden ersucht, ihre herkömmlichen Anliegen, die nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, am Vormittag vorzubringen – ein Besuch in den Amtsgebäuden ist wie bereits bisher nur nach einer vorherigen Terminvereinbarung möglich.

Landesamtsdirektor Herbert Forster bedankt sich bei allen MitarbeiterInnen des Landes Tirol für die großartige Leistung zur bisherigen Bewältigung der Coronapandemie, im Wissen darum, dass insbesondere die Bezirkshauptmannschaften stark gefordert sind: „Die Situation ist sehr ernst und spitzt sich ob der stark ansteigenden Infektionszahlen immer weiter zu. Der Corona-Einsatz bindet enorm viele Ressourcen. Wir bitten deshalb die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass sich die Bezirksverwaltungsbehörden auf das möglichst rasche Aufklären von Infektionsketten konzentrieren müssen, denn das ist nach wie vor zentral und dient der Gesundheit aller Tirolerinnen und Tiroler.“ Es könne außerdem nur dann gelingen, die Coronakrise zu meistern, wenn sich alle an die Hygiene- und Schutzmaßnahmen halten und ihre Kontakte reduzieren. „Wir appellieren deshalb an die Tirolerinnen und Tiroler, auf Zusammenkünfte zu verzichten, insbesondere im privaten Bereich – sei es im Rahmen des verlängerten Wochenendes, im Rahmen von Feiertagen oder zu Halloween“, so Forster.