Neuer Standort für Screening-Straße Kufstein, ausgedehnte Öffnungszeiten in Schwaz und Kufstein

Übersicht zu aktuellen Clustern und Hospitalisierungszahlen

Kategorien:  BH KufsteinBH SchwazCoronaGesundheit AutorIn: Maximilian Brandhuber

Die Screening-Straße Kufstein ist ab kommenden Montag, den 2. November 2020 in der Nähe des Bahnhofes Kufstein, Münchnerstraße 22 zu finden und nicht mehr beim Bezirkskrankenhaus Kufstein. Die Zufahrt erfolgt über die Münchnerstraße, die Weiterfahrt ist entsprechend gekennzeichnet. Die zweispurige Screening-Straße wird vom Rettungsdienst Tirol mit MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes Kufstein betrieben.

Des Weiteren werden die Öffnungszeiten in Kufstein ausgedehnt: Ab 2. November ist die stationäre Screening-Station täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Auch an Sonn- und Feiertagen führt das dafür ausgebildete Personal vom Roten Kreuz Kufstein Testungen durch. Im Hinblick auf die kalte Jahreszeit wurde vorsorglich eine wetterfeste Station eingerichtet. „Als Rotes Kreuz Kufstein sind wir bestens vorbereitet, um die Screening-Straße ab 2. November an sieben Tagen die Woche zu betreiben. Auch bei steigendem Testaufkommen sind wir gerüstet, um die Wartezeiten entsprechend kurz zu halten“, sagt Florian Margreiter, Bezirksrettungskommandant Rotes Kreuz Kufstein.

Die Öffnungszeiten bei der Screening-Straße in Schwaz (Stans, Die Falle) werden ebenfalls weiter ausgedehnt. Ab 2. November ist die Screening-Station in Schwaz täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Testungen an Screening-Straßen nur mit SMS-Überweisung

In den Screening-Straßen werden ausschließlich Personen getestet, die eine Überweisung durch die zuvor kontaktierte Gesundheitshotline 1450 vorweisen können. „Liegt eine solche Überweisung vor, fährt die zu testende Person mit dem Fahrzeug, in die Screening-Straße, wo die Befragung und Testung von Fachpersonal durchgeführt wird. Personen, die als Verdachtsfall eingestuft werden, müssen in einem geschlossenen Fahrzeug anreisen“, erklärt Jörg Waldner vom Einsatzstab COVID-19 vom Rettungsdienst Tirol und verweist darauf, dass sich die zu testenden Personen gesundheitlich in der Lage fühlen sollten, um mit dem PKW in die Screening-Straße zu fahren. Ansonsten wird ein mobiles Screening-Team entsendet, um nicht mehr fahrtüchtige Personen zu testen.

Aktuelle Corona-Cluster

Derzeit gibt es 274 aktive Cluster in Tirol. Ein Cluster setzt sich jeweils aus zwei oder mehreren positiv getesteten Personen zusammen, welche in direktem oder indirektem Zusammenhang stehen. Mit mehr als zehn Infektionen in Verbindung stehen insgesamt 47 der 274 Cluster. Die überwiegende Mehrheit – 164 Cluster – bestehen aus weniger als fünf Fällen pro Cluster. Diese Kleincluster, die zu einem Großteil im privaten Bereich entstehen, nehmen tendenziell weiter zu. Von Seiten des Landes wird abermals an die Eigenverantwortung, das Tragen eines beidseitigen Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten des Mindestabstandes appelliert. Speziell im Hinblick auf das Allerheiligen- und Allerseelen-Wochenende wird ersucht, auf Familienzusammenkünfte zu verzichten.

Übersicht zu den aktuellen Hospitalisierungszahlen

159 positiv getestete Corona-PatientInnen befinden sich mit Stand heute Vormittag in Tirol in Spitalsbehandlung. Davon werden 19 PatientInnen auf einer Intensivstation behandelt. Die 140 PatientInnen auf Normalstationen verteilen sich wie folgt: Neben 52 PatientInnen in Innsbruck, 22 in Schwaz, 19 in Kufstein und 14 in Zams befinden sich 13 Erkrankte in Hall, sieben in St. Johann, sechs in Natters, vier in Lienz, zwei in Reutte sowie eine Person in Hochzirl. Von den 19 IntensivpatientInnen werden  elf an der Innsbrucker Klinik, drei in Schwaz, zwei in Zams und jeweils eine Person in Krankenhaus Reutte, Lienz und Hall behandelt. Die Zahlen gehen aus der aktuellen Erhebung des Einsatzstabes am heutigen Mittwochvormittag bei den Tiroler Krankenanstalten und Spitälern hervor.

Eine weitere Person verstorben

Wie heute bekannt wurde, ist eine weitere Person verstorben, für die ein positives Coronavirus-Testergebnisse vorlag. Dabei handelt es sich um einen 92-jährigen Mann mit Vorerkrankungen aus dem Bezirk Landeck. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle auf insgesamt 119.