LH Platter: „Übernahme von Personen aus Südtirol mit intensivmedizinischem Betreuungsbedarf“

Gelebte Partnerschaft in der Krise

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Für LH Günther Platter ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor allem auch während der Coronakrise maßgeblich.
Für LH Günther Platter ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor allem auch während der Coronakrise maßgeblich.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, um Kräfte zu bündeln: Diesem Ziel verschreibt sich die Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino nicht nur in Form diverser Projekte etwa im Bildungs- oder Sicherheitsbereich, sondern ganz besonders auch in der Coronakrise. Die drei Länder arbeiten seit Beginn der Pandemie engst zusammen und tauschen sich regelmäßig auch auf Ebene der Landeshauptleute aus. Wie schon vor einem Jahr unterstützt das Bundesland Tirol Südtirol nun erneut bei der Versorgung von IntensivpatientInnen: „Zusammenarbeit und Zusammenhalt sind keine leeren Schlagworte, sondern gehören zu unserem Selbstverständnis in der Euregio. Tirol hat daher vier an Covid erkrankte Personen aus Südtirol übernommen, die intensivmedizinische Betreuung benötigen. In einer derartigen Ausnahmensituation können und wollen wir nicht auf unsere Landsleute südlich des Brenners vergessen. Noch dazu, wo in Tirol aufgrund der derzeitigen Entwicklung des Infektionsgeschehens entsprechende Kapazitäten vorhanden sind, um einige Intensivpatienten aufzunehmen. Das ist für mich gelebte Partnerschaft in der Krise“, betont LH Günther Platter. Von den vier PatientInnen werden zwei in Innsbruck sowie jeweils eine Person in Lienz und Hall behandelt. Insgesamt befinden sich in Tirol derzeit 23 Personen mit einer Corona-Infektion auf den Intensiv- sowie 82 Personen auf Normalstationen.