L 25 Defereggentalstraße erhält zwei neue Galerien

Spatenstich für Großbauvorhaben der Landesstraßenverwaltung im Beisein von LH Platter erfolgt

Kategorien:  LH PlatterKatastrophenschutzStraßenbau
Spatenstich im Defereggental mit LH Platter (Mitte), Bgm Vitus Monitzer (re.) und Günter Guglberger (li.).
Spatenstich im Defereggental mit LH Platter (Mitte), Bgm Vitus Monitzer (re.) und Günter Guglberger (li.).
Spatenstich für das Baulos L 25 Defereggentalstraße.
Spatenstich für das Baulos L 25 Defereggentalstraße.
LH Platter: " Um die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung sowie die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden sicherzustellen, investieren wir 11,6 Millionen Euro in die Neuerrichtung der Mellitzgraben- und Moosergrabengalerie an der L 25 Defereggentalstraße.“ © Land Tirol/Pichler
LH Platter: " Um die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung sowie die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden sicherzustellen, investieren wir 11,6 Millionen Euro in die Neuerrichtung der Mellitzgraben- und Moosergrabengalerie an der L 25 Defereggentalstraße.“
Bgm Vitus Monitzer: "„Für die Menschen in unseren Gemeinden im Defereggental ist das Infrastrukturprojekt eine große Erleichterung. Etwa für jene, die täglich zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz pendeln, zum Arzt oder zur Ärztin fahren und natürlich auch für den Tourismus."
Bgm Vitus Monitzer: "„Für die Menschen in unseren Gemeinden im Defereggental ist das Infrastrukturprojekt eine große Erleichterung. Etwa für jene, die täglich zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz pendeln, zum Arzt oder zur Ärztin fahren und natürlich auch für den Tourismus."
Günter Guglberger: "Fels- bzw. Böschungssicherungsmaßnahmen und Steinschlagschutzbauten bei der Mellitzgrabengalerie sowie die zwei mächtigen Lawinenleitdämme im Bereich der Moosergrabengalerie sind neben den erforderlichen Stahlbeton- bzw. Straßenbauarbeiten bei den Galeriebauten wesentliche Maßnahmen im Zuge dieses Baus."
Günter Guglberger: "Fels- bzw. Böschungssicherungsmaßnahmen und Steinschlagschutzbauten bei der Mellitzgrabengalerie sowie die zwei mächtigen Lawinenleitdämme im Bereich der Moosergrabengalerie sind neben den erforderlichen Stahlbeton- bzw. Straßenbauarbeiten bei den Galeriebauten wesentliche Maßnahmen im Zuge dieses Baus."
An der L 25 Defereggentalstraße im Gemeindegebiet von St. Veit in Defereggen werden vom Land Tirol zwei neue Galerien gebaut. Das Bauvorhaben ist Teil des Konjunkturpaketes, das im Rahmen der Coronakrise geschnürt wurde und zählt zu den Großbauvorhaben der Landesstraßenverwaltung im Jahr 2021. Damit soll an der L 25 eine maßgebliche Verbesserung des Schutzes vor Naturgefahren erzielt werden. Die Bauzeit beläuft sich auf rund zwei Jahre.
An der L 25 Defereggentalstraße im Gemeindegebiet von St. Veit in Defereggen werden vom Land Tirol zwei neue Galerien gebaut. Das Bauvorhaben ist Teil des Konjunkturpaketes, das im Rahmen der Coronakrise geschnürt wurde und zählt zu den Großbauvorhaben der Landesstraßenverwaltung im Jahr 2021. Damit soll an der L 25 eine maßgebliche Verbesserung des Schutzes vor Naturgefahren erzielt werden. Die Bauzeit beläuft sich auf rund zwei Jahre.

An der L 25 Defereggentalstraße im Gemeindegebiet von St. Veit in Defereggen werden vom Land Tirol zwei neue Galerien gebaut. Das Bauvorhaben ist Teil des Konjunkturpaketes, das im Rahmen der Coronakrise geschnürt wurde und zählt zu den Großbauvorhaben der Landesstraßenverwaltung im Jahr 2021. Damit soll an der L 25 eine maßgebliche Verbesserung des Schutzes vor Naturgefahren erzielt werden. Die Bauzeit beläuft sich auf rund zwei Jahre. Heute, Freitag, fand im Beisein von LH Günther Platter der Spatenstich im Osttiroler Defereggental statt.

11,6 Millionen Euro für Bauten an Mellitzgraben- und Moosergrabengalerie

„Unser vorrangiges Ziel ist es, vor allem in die Tiroler Seitentäler zu investieren, um die sichere Erreichbarkeit des ländlichen Raumes zu gewährleisten“, sagt LH Platter. „Die L 25 Defereggentalstraße musste in der Vergangenheit immer wieder infolge von Lawinenabgängen, Starkschneeereignissen im Winter oder Felsstürzen wie zuletzt im April vergangenen Jahres für den Verkehr gesperrt werden. Dadurch waren die Gemeinden St. Jakob und St. Veit teilweise über Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Um die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung sowie die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden sicherzustellen, investieren wir 11,6 Millionen Euro in die Neuerrichtung der Mellitzgraben- und Moosergrabengalerie an der L 25 Defereggentalstraße.“ Das Baulos auf der Defereggentalstraße ist das erste, welches im Tiroler Landesstraßennetz aus dem Covid-19 Maßnahmenpaket realisiert wird.

Von Felssicherungsmaßnahmen bis hin zum sicheren Radweg

„Fels- bzw. Böschungssicherungsmaßnahmen und Steinschlagschutzbauten bei der Mellitzgrabengalerie sowie die zwei mächtigen Lawinenleitdämme im Bereich der Moosergrabengalerie sind neben den erforderlichen Stahlbeton- bzw. Straßenbauarbeiten bei den Galeriebauten wesentliche Maßnahmen im Zuge dieses Baus“, erklärt der Leiter des Brücken- und Tunnelbaus in Tirol, Günter Guglberger. Außerdem wird – parallel zu den Lawinenschutzbauten außerhalb der Galerien im Zwickelbereich zur Schwarzach hin – ein neuer Radweg geschaffen, um eine durchgängige, attraktive und vor allem sichere radläufige Verbindung durch das Defereggental zu ermöglichen.

Der Bürgermeister der Gemeinde St. Veit i. D., Vitus Monitzer, zeigt sich über die geplanten Baumaßnahmen erfreut: „Für die Menschen in unseren Gemeinden im Defereggental ist das eine große Erleichterung. Etwa für jene, die täglich zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz pendeln, zum Arzt oder zur Ärztin fahren und natürlich auch für den Tourismus. Die Gewährleistung der Versorgungssicherheit, der Gesundheitsversorgung sowie insbesondere der Sicherheit jeder einzelnen Person ist mir als Bürgermeister selbstverständlich ein großes Anliegen. Deshalb begrüße ich diese Investition des Landes Tirol im Sinne der Sicherheit der Osttiroler Bevölkerung ganz besonders.“

31,3 Millionen Euro für Tiroler Landesstraßen

Für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen stehen im heurigen Jahr 31,3 Millionen Euro aus dem regulären Straßenbaubudget sowie etwa 15 Millionen Euro aus dem Covid19-Konjunkturpaket zur Verfügung. Darüber hinaus sind 21 Millionen Euro für Instandsetzungsarbeiten des in Summe 2.236 Kilometer langen Landesstraßennetzes und weitere sechs Millionen Euro für die Beseitigung von Katastrophenschäden vorgesehen. Die vom Land Tirol im Straßenbau vergebenen Aufträge verbleiben fast zu 100 Prozent im Land und werden – wenn möglich – von den in den Regionen ansässigen Firmen ausgeführt.