Orange Flotte übersiedelt in die neue Straßenmeisterei Stanzach

Landesstraßen im Lechtal und Tannheimertal werden von neuem Stützpunkt aus betreut

Kategorien:  BH ReutteSicherheit AutorIn: Christa Entstrasser-Müller
V.li.: Straßenmeister Robert Barbist und BBA-Leiter Wolfgang Haas wollen die offizielle Einweihung, sobald es möglich ist, nachholen.
V.li.: Straßenmeister Robert Barbist und BBA-Leiter Wolfgang Haas wollen die offizielle Einweihung, sobald es möglich ist, nachholen.
Auf dem 8.000 Quadratmeter großen Areal südöstlich der Verbandskläranlage ist die neue Straßenmeisterei Stanzach errichtet worden.
Auf dem 8.000 Quadratmeter großen Areal südöstlich der Verbandskläranlage ist die neue Straßenmeisterei Stanzach errichtet worden.
Voll im Gange ist die Übersiedlung der Fahrzeuge und Gerätschaften in den neuen zweiten Stützpunkt des Landesstraßendienstes im Außerfern.
Voll im Gange ist die Übersiedlung der Fahrzeuge und Gerätschaften in den neuen zweiten Stützpunkt des Landesstraßendienstes im Außerfern.

In Stanzach im Lechtal hat das Land Tirol eine neue Straßenmeisterei errichtet. Derzeit voll im Gange sind die Übersiedlungsarbeiten der orangen Flotte. Die Kehrmaschine, zwei Lkw, fünf Pritschenwagen, ein Unimog, ein Radlader und ein Traktor sowie sämtliche Anbaugeräte wie Schneepflüge, Salzstreuer, Kräne, Mähgeräte und Waschaufbauten werden vom Standort Reutte in den zusätzlichen Stützpunkt nach Stanzach übersiedelt. Dazu kommen noch die Geräte der Schlosserei und Tischlerei, Schneestangen, Leitpflöcke, Verkehrszeichen, Bauholz, Büromöbel und vieles mehr.

„Innerhalb einer Woche übersiedeln wir bei laufendem Betrieb und selbstverständlich unter Einhaltung der COVID-19-Schutzvorschriften alle Fahrzeuge und das gesamte Inventar. Mit 9. November 2020 ist die Straßenmeisterei Stanzach der neue Dienstort für die 24 Mitarbeiter“, erklärt Straßenmeister Robert Barbist. 136 Kilometer Landesstraßen im Lechtal und im Tannheimertal werden dann von der südöstlich der Verbandskläranlage in Stanzach neu errichteten Straßenmeisterei aus betreut.

„Mit der neuen Straßenmeisterei haben wir nicht nur eine optimale Ausgangsbasis für unsere orange Flotte, sondern auch einen modernen Bauhof, der allen Anforderungen entspricht, geschaffen“, freut sich LHStv Josef Geisler anlässlich der Fertigstellung des 7,5 Millionen Euro teuren Vorzeigeprojekts. Seinen Wärmebedarf deckt der neue Bauhof etwa über eine Wärmepumpe mit Erdwärme. Der Bürotrakt der neuen Straßenmeisterei wurde in Massivbauweise, alle anderen Gebäude in Holzbauweise ausgeführt. „Sämtliche Aufträge für die neue Straßenmeisterei Stanzach konnten an heimische Firmen vergeben werden“, verweist Geisler auf den Impuls für die regionale Wirtschaft. Erfreulich sei auch, dass der Bau gemeinsam mit den beauftragten Planern und ausführenden Baufirmen trotz coronabedingter Erschwernisse termingerecht fertiggestellt werden konnte und der Kostenrahmen eingehalten wurde.

Neben Reutte ist der neue Bauhof in Stanzach die nunmehr zweite Straßenmeisterei im Außerfern. „Damit sind wir in der Lage, die Betreuung des Landesstraßennetzes im Bezirk noch effizienter und zielgerichteter zu gewährleisten“, erklärt der Leiter des Baubezirksamts Reutte, Wolfgang Haas. In Summe gibt es im Außerfern 276 Kilometer Landesstraßen, die von insgesamt 49 MitarbeiterInnen in durchschnittlich 80.000 Arbeitsstunden pro Jahr sauber und sicher gehalten werden.