FRIDA: Großteil der Anmeldungen erfolgreich abgeschlossen

Rund 11.600 fristgerechte Anmeldungen über FRIDA

  • Knapp 87 Prozent der Anmeldungen erfolgreich abgeschlossen
  • Enger Austausch zwischen Land, Gemeinden bzw. privaten Erhaltern und Eltern
  • Individueller Bedarf und je nach Bedürfnissen: Kinderkrippen- und Hort-Zuteilung bleibt dynamisch
  • KoordinatorInnen unterstützen bei Fragen, Anliegen und Vermittlung

Rund 11.600 Anmeldungen für Plätze in Kindergärten, Kinderkrippen und Horte gingen bis 31. Jänner über FRIDA ein. Damit einher geht der Anspruch auf Vermittlung eines Platzes in Kindergärten, Kinderkrippen und Horte für Kinder ab dem zweiten Geburtstag. Im Februar begannen die Reihung und Platzvergabe – nun stehen diese kurz vor ihrem Abschluss: Vonseiten der Gemeinden bzw. privaten Erhaltern wurden die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten in den allermeisten Fällen bereits verständigt, knapp 87 Prozent aller Anmeldungen sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Bei den noch offenen Anträgen bzw. jenen in Bearbeitung handelt es sich größtenteils um solche, die noch Abklärungen bedürfen – beispielsweise aufgrund eines Umzugs, weil Eltern die Warteliste für eine bestimmte Einrichtung einer fixen Zuteilung bevorzugen oder aufgrund einer noch nicht finalen Entscheidung für eine Betreuung.

„Mit FRIDA sorgen wir für eine faire, bedarfsgerechte und transparente Vermittlung von Bildungs- und Betreuungsplätzen und eine bestmögliche Unterstützung für Familien. Unser Versprechen bleibt, dass jedes Kind ab dem zweiten Geburtstag in Tirol einen Betreuungsplatz bekommt, wenn er gebraucht wird“, betont Bildungslandesrätin Cornelia Hagele, dass man auch auf die Bedürfnisse und Entscheidungen von Eltern bestmöglich Rücksicht nimmt, wie sich auch bei der Zuteilung von Kinderkrippen-Plätzen zeige. Alles in allem sei man mit dem Verlauf des FRIDA-Prozesses sehr zufrieden: „FRIDA startete von 0 auf 100. Dank einer guten und vorausschauenden Planung verlief der Prozess vom Beginn der Anmeldefrist im Dezember bis heute sehr gut. Optimierungsmöglichkeiten werden bereits jetzt evaluiert, sodass auch die Anmeldung für das darauffolgende Kinderbetreuungsjahr Ende dieses Jahres wieder bestmöglich gelingen kann.“

Gemeinschaftliche Arbeit für bestmögliche Bildung und Betreuung

Die finale Zuteilung in Kinderkrippen und Horten kann bis in den Herbst andauern. Das hat unterschiedliche Gründe: Manche Eltern wollen sich noch nicht festlegen, ob eine Betreuung in Anspruch genommen wird, die geplante Betreuung soll erst im Laufe des Jahres 2027 starten, Eltern bevorzugen die Warteliste für ihre Wunscheinrichtung oder der Betreuungsbedarf steht erst nach Erhalt des Stundenplans fest. 

„Wir nehmen auch auf die Lebensrealitäten der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten bestmöglich Rücksicht. Wichtig ist: Die Gemeinden und privaten Erhalter haben oder hatten in den meisten Fällen mit Eltern und Erziehungsberechtigten bereits schriftlichen oder persönlichen Kontakt. Sie kennen den Status der Anmeldung bzw. die weitere Vorgehensweise. FRIDA ist ein gemeinschaftlicher Prozess, bei dem wir transparent und kooperativ gemeinsam mit den Eltern an der bestmöglichen Bildung und Betreuung der Kinder arbeiten“, betont LRin Hagele. 

Anmeldungen über FRIDA weiterhin möglich

Das Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für das Betreuungsjahr 2026/27 gilt für alle Anmeldungen, die von 1. Dezember 2025 bis 31. Jänner 2026 eingebracht wurden. Anmeldungen sind jedoch nach wie vor über FRIDA, www.tirol.gv.at/frida) für Kinder bis 15 Jahre, die erstmalig eine Einrichtung besuchen oder die Einrichtung wechseln, möglich – sie haben jedoch keinen Vermittlungsanspruch. 

Unterstützung durch die FRIDA-Koordinationsstelle

Einen besonders wichtigen Beitrag leisten weiterhin die eigens geschulten KoordinatorInnen des Landes: „Sie begleiten jede Phase und sorgen dafür, dass Fragen von Eltern, aber auch von Gemeinden, privaten Erhaltern und den Einrichtungen rasch geklärt werden können“, berichtet LRin Hagele. Für Fragen und Anliegen steht die Koordinationsstelle des Landes weiterhin zur Verfügung. Nun gilt es auch, die Einrichtungen und Erhalter bei der Platzvermittlung bestmöglich zu unterstützen. 

So erreichen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte die FRIDA-KoordinatorInnen (Achtung: geänderte Hotline-Zeiten):

  • FRIDA-Hotline unter 0512 508 7723 (Montag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr sowie von Dienstag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr).
  • E-Mail an vermittlung.elb@tirol.gv.at