Zwischen Einkäufen und Alltagswegen rückte im DEZ Einkaufszentrum Innsbruck diese Woche der Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Fokus. Die Informationstage „Kinderschutz geht uns alle an“ boten die Möglichkeit, sich unkompliziert und direkt vor Ort über Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien in Tirol zu informieren und mit ExpertInnen ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche BesucherInnen des DEZ nahmen das Angebot an und informierten sich über Angebote aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Bereitschaftsfamilien oder Erziehungsberatung. Auch und nutzten die Gelegenheit für einen Besuch und den direkten Austausch vor Ort.
„Kinderschutz braucht Aufmerksamkeit, Wissen und den Mut hinzuschauen – genau das wird hier im direkten Austausch mit den Menschen ermöglicht. Mit den Informationstagen in einem Einkaufszentrum sind wir mit Infos zum Kinderschutz und bestehenden Angeboten direkt bei den Menschen in ihrem Alltag. Besonders wichtig ist mir, dass Betroffene und ihr Umfeld wissen: Hilfe ist da und sie ist niederschwellig erreichbar“, sagt Landesrätin Eva Pawlata. Auch Innsbrucks Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr hebt die Wirkung des Formats hervor: „Die Gespräche vor Ort zeigen, dass es Informationsbedarf gibt. Ein Einkaufszentrum als Veranstaltungsort schafft niederschwellige Begegnung im Alltag. So können wir Hemmschwellen abbauen, Vertrauen stärken und Familien ermutigen, Unterstützungsangebote frühzeitig in Anspruch zu nehmen.“
Die Informationstage am 10. und 11. April waren eine gemeinsame Aktion von Land Tirol, Stadt Innsbruck, Tiroler Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA), Tiroler Kinder- und Jugend GmbH sowie dem DEZ Einkaufszentrum Innsbruck. Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für Kinderschutz zu stärken und bestehende Hilfsangebote sichtbar zu machen.


