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Regierung

Landeshauptmann Anton Mattle

Landeshauptmann Anton Mattle

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1. Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth

1. Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth

Zuständig für Wohnbauförderung, Hochbau, Sport, Integration sowie die Liegenschaften des Landes

Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler

Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler

Zuständig für Land- und Forstwirtschaft, Grundverkehr, Raumordnung, Straßenbau, Energie, Traditionswesen

Landesrat Mario Gerber

Landesrat Mario Gerber

Zuständig für Wirtschaft, Tourismus sowie Digitalisierung

Landesrätin Cornelia Hagele

Landesrätin Cornelia Hagele

Zuständig für Gesundheit, Pflege, Bildung sowie Wissenschaft und Forschung

Landesrätin Astrid Mair

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Zuständig für Sicherheit, ArbeitnehmerInnen, Generationen sowie Zivil- und Katastrophenschutz

Landesrätin Eva Pawlata

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Zuständig für Soziales, Inklusion sowie Frauen

Landesrat René Zumtobel

Landesrat René Zumtobel

Zuständig für Verkehr sowie Umwelt- und Naturschutz

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Landtag

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    Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann begrüßt Sie herzlich auf den Seiten des Tiroler Landtages.

  • Der Tiroler Landtag

    Tirols Parlament, sein Präsidium, die Abgeordneten, Klubs und der Obleuterat sowie die Transparenzlisten

    • Der Tiroler Landtag

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    Hier finden Sie Informationen zu Ausschuss- und Landtagssitzungen, den Livestream, Terminkalender und den Dreier-Landtag.

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    In den parlamentarischen Materialien finden Sie die jeweiligen Tagesordnungen zu den Sitzungen sowie die behandelten Verhandlungsgegenstände.

  • Adlerohren

    Tiroler Landtagsgeschichten. Der Podcast mit bewegenden Anekdoten, unerwarteten Wendungen und spannenden Persönlichkeiten!

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    Die Landesvolksanwältin hat jedermann in Angelegenheiten der Landesverwaltung und der mittelbaren Bundesverwaltung auf Verlangen kostenlos Auskunft zu erteilen

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Kunstinstallation "Kreuzweg" in Georgskapelle

Bis 24. März kann die audiovisuelle Kunstinstallation "Kreuzweg" von Oswald Kollreider in der Georgskapelle erlebt werden. Infos dazu: Auf das Banner klicken!

Von Trümmern zu Perspektiven

Landtagspodcast “Adlerohren” | Folge #19

Transkript

Hinweis: Gesprächsbeiträge im Tiroler Dialekt werden inhaltlich in Hochdeutsch übersetzt.

Tatjana Lukas (Moderatorin):

Wir leben in turbulenten Zeiten. Und gerade da hilft manchmal ein Blick zurück, um zu sehen, wie andere Generationen mit großen Veränderungen umgegangen sind. 2025 ist ein Jubiläumsjahr. 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs, 70 Jahre Staatsvertrag. Zehn Jahre haben damals zwischen Kriegsende und dem großen Festakt von 1955 gelegen. Zehn Jahre, die für Tirol und Österreich eine Zeit der Transformation waren. Wie kann eine Gesellschaft neu anfangen? Welche Rolle hat der Tiroler Landtag dabei gespielt? Und was können wir aus dieser Zeit für unsere heutigen Herausforderungen mitnehmen? Ich bin Tatjana Lukas und das ist Adlerohren, der Podcast über Geschichten aus dem Tiroler Landtag. Folge 19: Von Trümmern zu Perspektiven oder Der Tiroler Landtag nach Kriegsende. Zu Beginn dieser Folge nehmen wir euch mit ins Jahr 1955. In Wien ist dieser 26. Oktober ein Jubeltag mit einem Festakt im Parlament und einem im Schloss Belvedere. Die ganze Stadt feiert, denn der österreichische Staatsvertrag, der am 15. Mai 1955 unterzeichnet worden ist, tritt in Kraft und Österreich erlangt seine volle Souveränität wieder. Dieser Tag markiert das Ende der Besatzungszeit und den Beginn einer neuen Ära. In Tirol wird auch gefeiert, aber nicht nur wegen des Regenwetters fallen die Festlichkeiten bescheidener aus. Wie die Stimmung war, das beschreibt ein Artikel der Tiroler Tageszeitung vom 26. Oktober 1955 ganz gut, den uns jetzt Lukas Morscher, Leiter des Innsbrucker Stadtarchivs und Stadtmuseums, vorliest.

Lukas Morscher:

Unser Vaterland ist wieder frei. Der Landeshauptmann von Tirol sprach auf der großen Freiheitskundgebung vor der Hofburg. Über die tausende aufgespannten Regenschirme klingt plötzlich ein helles Trompetensignal. Der Landeshauptmann kommt. Dumpf fällt die Polizeimusikkapelle mit getragenen Klängen der Landeshymne ein.

Lukas:

Aufmärsche, Uniformen, Trachten gehören zur Festkultur. Doch sie sind auch Teil einer längeren Tradition.

Morscher:

Aufmärsche und Paraden waren natürlich schon in der NS-Zeit und natürlich auch schon davor in der Kaiserzeit ein sehr gutes und oft genutztes Instrument der politischen Repräsentation, der Machtpräsentation. Man zeigt, was man hat und gleichzeitig ist es etwas Verbindendes, weil bei so Aufmärschen natürlich die Uniform, also Uniform heißt in dem Fall auch die Tracht, das prägende Erscheinungsbild ist. 

Lukas:

Bei vielen Tirolern und Tirolerinnen hat das Inkrafttreten des Staatsvertrags gar keine großen Gefühle ausgelöst. Magdalena Vietoris, Jahrgang 1932, erinnert sich.

Magdalena Vietoris:

Es hat damals noch keinen Fernseher gegeben und wir haben überhaupt recht später einen Fernseher gehabt. Natürlich hat man das mitgekriegt. Wir waren in Österreich, wir haben uns wieder losgelöst. Das ist alles sehr positiv. Natürlich haben wir das schon zur Kenntnis genommen. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass jetzt gerade der Tag des Staatsvertrages bei mir eine besondere Freude ausgelöst hätte.

Lukas:

Auch Felix Murauer, 1930 geboren, sagt über die Festlichkeiten zum Staatsvertrag.

Felix Murauer:

Wien war für die Tiroler so weit weg, dass wir eigentlich nicht sehr viel gespielt haben. Wir haben das angeschaut, es hat dann bei den Kinos immer so Wochen schauen gegeben, da war ein bisschen Ausfühler und man hat schon gesehen, dass es schon viele Leute waren. Aber es war, wie gesagt, nicht nur so ein gravierender Einschnitt. Der Abzug war natürlich von den Russen in Niederösterreich und in Wien eine ganz andere Formation.

Lukas:

Wir machen uns jetzt auf die Spurensuche, warum das so war. Und dafür gehen wir zurück in den April 1945. Die Bevölkerung hat die letzten Kriegstage mit einer Mischung aus Angst, Ungewissheit und Erschöpfung erlebt. Magdalena Vietoris war in dieser Zeit eine Jugendliche. 1945 war sie 13 Jahre alt und hat mit ihrer Schwester bei den Großeltern am Kleinvolderberg gewohnt. Auf dem Heimweg von der Schule in Hall haben die beiden nur knapp einen Fliegerangriff überlebt. Daraufhin hat der Vater die Kinder umgehend zurück nach Innsbruck geholt, aber auch dort mussten sie Schutz suchen, nämlich im Luftschutzkeller.

Vietoris:

Auf kleinstem Raum, wenn Alarm war, es war doch die Hausgemeinschaft eigentlich trotz allem freundschaftlich verbunden. Ich muss sagen, die Hausgemeinschaft war stärker wie Nazi und Nicht-Nazi.

Lukas:

Nur wenige Tage nach diesem Fliegerangriff hat sich alles geändert. Amerikanische Truppen sind ab dem 28. April ins Inntal vorgerückt. Gemeinsam mit dem Widerstand vor Ort haben sie Innsbruck Anfang Mai befreit.

Vietoris:

Wir haben dann schon die rot-weiß-roten Fahnen hinausgehängt. Und ich kann mich erinnern, wir haben damals in der Kaiserjägerstraße ganz unten am Eck zum Rennweg gewohnt. Es war eine Ausgangssperre und es hat geheißen, es kommen jetzt die Amerikaner. Und wir sind halt am Erkerfenster gehangen und haben unsere Fahnen hinausgehängt und dann hat man sie gesehen kommen.

Lukas:

Es waren rückblickend Tage voller Chaos, Gewalt, aber auch Mut. Doch wie die letzten Widerstandsaktionen in Tirol tatsächlich abgelaufen sind, das ist bis heute nicht in allen Punkten eindeutig geklärt. Lukas Morscher gibt uns Hinweise, warum.

Morscher:

Noch immer nicht ganz geklärt ist die Frage, was ist in den letzten Stunden des Zweiten Weltkrieges in Innsbruck und im Innsbrucker Landhaus passiert. Wer hat da wirklich jetzt welche Maßnahmen gesetzt, um die Stadt zu befreien, um die letzten SS-Truppen zu verjagen? Es gibt, wenn ich richtig im Kopf habe, vier oder fünf Menschen, die das stattlich erklärt haben, dass sie mit der weißen Fahne den Amerikanern entgegengegangen sind. Also da gibt es verschiedene Erzählungen und die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen.

Lukas:

Wer jetzt mehr über die mutigen Frauen und Männer im Widerstand in Tirol erfahren möchte, dem empfehle ich unsere allererste Adlerohren-Folge. Darin geht es um Franz Weber, ein späterer Landtagsabgeordneter, und die Aktion Greenup, die Quentin Tarantino zu seinem Film Inglourious Basterds inspiriert hat. Nach der Befreiung haben die Menschen vor ganz anderen Fragen gestanden. Zum Beispiel, wie sollen wir überleben oder wie sollen wir uns organisieren?In den ersten Nachkriegsjahren hat sich nämlich ganz vieles um die Versorgungslage gedreht. Wo bekommen wir genug Essen her? Wo gibt es genug Heizmaterial? Es ging darum, überhaupt das Nötigste zum Leben heranzuschaffen.

Lukas Morscher:

Man muss sich vorstellen, dass Innsbruck am Ende des Zweiten Weltkrieges nach Wiener Neustadt die am stärksten zerstörte Stadt in Österreich war, prozentuell. Etwa 60 Prozent der Gebäude waren komplett oder teilweise zerstört. Das führt auch natürlich in der Folge zu Wohnungsbedarf, Wohnungssuche, Wohnungsnot. Gleichzeitig natürlich die Versorgung mit Lebensmitteln ist zumindest in unmittelbarer Nachkriegszeit ein ganz großes Problem.

Lukas:

Brot, ein Dach über dem Kopf, medizinische Hilfe, all das war knapp. Tirol stand vor einer humanitären Mammutaufgabe. Martin Schennach, Professor für Rechtsgeschichte an der Universität Innsbruck, schildert, wie dramatisch damals die Lage war.

Martin Schennach:

Wir haben 1945 in Tirol über 100.000, 110.000 sogenannte Displaced Persons. Das sind einerseits sogenannte, wie man zeitgenössisch gesagt hat, Fremdarbeiter, also de facto Zwangsarbeiter, zum Beispiel aus der Sowjetunion, aber auch aus Teilen Westeuropas, die repatriiert werden müssen. Wir haben natürlich auch viele noch reichsdeutsche unter Anführungsstrichen, die nunmehr nicht Anspruch auf die österreichische Staatsbürgerschaft haben und auch ausreisepflichtig sind etc. Wir haben also hier zusätzlich zur Tiroler Bevölkerung noch eine ganz, ganz große Masse von Personen, die aber auch versorgt werden muss.

Lukas:

Nach dem Krieg ist die Versorgung mit Lebensmitteln zusammengebrochen. Was noch an Vorräten da war, wurde oft geplündert. Felix Murauer, damals Sohn einer Gastwirtschaft, erinnert sich an diese Tage.

Murauer:

Und wir sind dann wieder in das ungeschädigte Haus in Innsbruck gezogen und haben diese damals sehr strenge Ausgangssperre miterlebt. Wir haben sogar ein Erlebnis gehabt im Haus, ein negatives. Ein französischer Zwangsarbeiter hat sich geglaubt, er zählte jetzt auch zu den Siegern und hat den Zurufen der Militärpolizei während der Ausgangssprache nicht Folge geleistet, sondern ist in unser Gasthaus Küche geflüchtet, wo er neben meiner Mutter und den drei Küchenmädchen erschossen wurde.

Lukas:

Kein Wunder also, dass es nach dem Krieg erst mal nicht um Politik, sondern ganz simpel ums tägliche Überleben ging. Stadtarchivar Morscher erzählt, was den Menschen damals am meisten unter den Nägeln brannte.

Morscher:

Es geht einfach darum, zuerst mal die Grundlagen fürs Überleben zu schaffen. Haus, Lebensmittel. Politik ist schon ein Thema, aber eigentlich nicht jetzt eine parteipolitische Politik natürlich, Belegst du dann einfach, wie geht es weiter, geht es weiter.

Lukas:

Ganz ohne Politik ist es aber auch nicht gegangen. Noch während die Amerikaner Tirol militärisch verwaltet haben, meldete sich die Widerstandsbewegung zu Wort und forderte eine provisorische Landesregierung. Am 4. Mai 1945 wurde Karl Gruber, der spätere österreichische Außenminister, Tiroler Landeshauptmann. Im Dezember trat der Tiroler Landtag dann nach den ersten freien Wahlen wieder zusammen.

Schennach:

Am 11. Dezember wird feierlich, im Gegenwart eines Vertreters der französischen Besatzungsmacht, der anschließend auch das Wort ergreift, wird zunächst einmal gedacht der Schäden, die durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft, wie es durchaus zu Recht bezeichnet wurde, verursacht wurden. Die zahlreichen Kriegstoten, die auch in Tirol zu beklagen waren, die unglaublichen materiellen Schäden. Aber hier zeigt sich etwas, was sich ganz ähnlich schon in der Unabhängigkeitsproklamation der provisorischen Staatsregierung auf gesamtstaatlicher Ebene gezeigt hat am 27. April. Das sind die anderen. Hier grenzt man sich ab, indem die Verbrechen dieser Zeit auf die Deutschen und die Nazis geschoben werden. Hier zeigt sich durchaus auch in Tirol eine Ausprägung des Opfermythos, der ja für die österreichische Nachkriegsgesellschaft ganz allgemein von 1945 bis Mitte der 80er Jahre ganz, ganz prägend war. Wir waren als Österreich das erste Opfer der nationalsozialistischen Expansion die und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Was ja nicht unbedingt falsch ist, was aber umgekehrt natürlich ausblendet, wie viele hunderttausende Österreicher die Nationalsozialisten bei ihrem Einmarsch begrüßt haben und sich auch an den Verbrechen des Nationalsozialismus beteiligt haben. Das wird 1945 und in der Folgezeit ausgeblendet. Und das zeigt sich auch bei dieser Eröffnung der Landtagssitzung am 11. Dezember 1945 sehr, sehr deutlich.

Lukas:

Während Wien schon am 1. Mai 1945 wieder zur alten Bundesverfassung zurückgekehrt ist, hat es in Tirol ein bisschen länger gedauert. In der 1946 schließlich wieder verlautbarten Tiroler Landesordnung wird sehr deutlich, dass die Hoffnung auf ein Tirol in den alten Grenzen noch lebendig war. So wurde das Landesgebiet bewusst offen formuliert, in der Erwartung, dass vielleicht Südtirol eines Tages wieder zu Tirol gehören könnte. Spätestens 1955 war klar, dieser Wunsch erfüllt sich nicht. Aber bleiben wir noch in den ersten Jahren nach dem Kriegsende. Wie hat das Alltagsleben in Tirol unter zunächst amerikanischer Besetzung wirklich ausgesehen? Felix Murauer war damals 15 Jahre alt. Das Gasthaus seiner Familie war von Bomben getroffen. Sie lebten vorübergehend in Igls. Doch als Soldaten das Quartier beschlagnahmten, mussten sie zurück ins zerstörte Haus. Er erinnert sich an nächtliche Ausgangssperren und die Unsicherheit der frühen Nachkriegszeit.

Murauer:

Die erste Zeit war das fühlbar, die Überwachung und die Einhaltung. Und waren auch die Soldaten vielfach auf den Straßen und so. Aber sie waren uns Kinder gegenüber immer sehr freundlich. Die erste Schokolade, die wir überhaupt gegessen haben, haben wir von den Amerikanern bekommen. Und Kaugummi natürlich.

Lukas:

Auch Magdalena Vietoris denkt an Begegnungen mit US-Soldaten bis heute zurück.

Vietoris:

Und da haben sie da am Rennweg ihre Küche aufgebaut und da haben sie so Omelette in der Früh gemacht. Und wir haben schulfrei gehabt und sind da hinüber in die Kirche gegangen. Und am Weg da hinüber, da haben wir immer so ein Omelette gekriegt. Und wir haben aber nichts gehabt zum Hineintun, das haben wir auf die Hand getan und so gegessen. Also das war für uns einfach ein Erlebnis. Ja, dann sind sie oft in den Garten gekommen und haben uns gebeten, wir sollen ihnen Knopf annähen bei der Uniform. Das haben wir natürlich alles gern gemacht, aber sie sind ja dann bald wieder weg und die Franzosen sind nachgekommen.

Lukas:

Im Sommer 1945 hat die Besatzungsmacht dann gewechselt. Frankreich übernimmt Nordtirol von den USA, Osttirol lag in der britischen Besatzungszone. Für viele Familien hat der Besatzerwechsel bedeutet, erneut Platz zu machen. Und auch die Familie von Magdalena Vietoris erlebte das. Sie wurde aufgefordert, ihr Zuhause zu verlassen, während die Familie eines Widerstandskämpfers im selben Haus bleiben durfte.

Vietoris:

Meine Stiefmutter hat da wirklich ihren ganzen Mut zusammengenommen und ist zum General Bethouart gegangen. Das war der Nachbargarten. Sie hat sehr gut Französisch können. Die ist einfach in die Nachbarvilla und hat sich durch die Wachen da durchgekämpft, bis zum General Bethouart und hat ihm gesagt, unsere Situation, wer wir sind und dass wir nie bei der Partei waren, Und dann hat der General Bethouart zu ihr gesagt, sie werden von mir hören und wir haben am selben Tag noch in die Wohnung hineindürfen.

Lukas:

Felix Murauer verbindet die Besatzungszeit ebenfalls mit der französischen Sprache.

Murauer:

General Bethouart war sehr darauf getroffen, dass die Jungen sich wieder versöhnen. Natürlich haben wir müssen Französisch lernen. Ich kann mich erinnern, im 45er Jahr ist dann ein Direktor hereingekommen und hat gesagt, wer nimmt Englisch und wer nimmt Französisch, weil Italienisch haben wir schon gehabt, weil der Hitler ja mit Mussolini vereint war. Keiner wollte Französisch nehmen, dann hat er gefragt, die Hälfte muss Französisch nehmen. Dreimal ist er durch die Klasse gekommen, jetzt hat sich niemand gemeldet und gesagt, dann hilft nichts, alle die links sitzen in der Bank nehmen Französisch. Da bin ich zu Französisch gekommen.

Lukas:

Felix Murauer hat später als Konditor gearbeitet und war 20 Jahre Gemeinderat in Innsbruck. Heute ist er 95 Jahre alt. Die Besatzungspolitik Frankreichs bedeutete nicht nur, dass französische Soldaten nach Tirol gekommen sind. Auch umgekehrt reisten viele Tiroler und Tirolerinnen nach Frankreich. Lukas Morscher schildert warum.

Morscher:

Eine ganze Generation junger Tiroler Künstlerinnen und Künstler wurden zu Stipendien nach Paris eingeladen und die konnten dort erstens einmal wieder essen und zweitens moderne Kunst, die nicht von der Nazi-Kunst beeinflusst war, kennenlernen.

Lukas:

In der Innsbrucker Innenstadt geht das 1948 fertiggestellte Befreiungsdenkmal am Eduard-Wallnöfer-Platz auf die Initiative der französischen Militärregierung zurück. Es erinnert an die Tiroler WiderstandskämpferInnen und an die gefallenen alliierten Soldaten, die ihr Leben für die Freiheit Österreichs gaben. Auch an anderer Stelle findet sich ein Bauwerk mit späterem Bezug auf die Besatzungszeit.

Morscher:

Ein Zeichen der Wertschätzung der Tiroler an die Besatzungsmacht ist, dass eigentlich 60 Jahre später der Eisensteg in Innsbruck auf General Bethouart-Steg umbenannt wurde. Also, dass man Jahrzehnte später einem Besatzer einen Straßen- oder in dem Fall Brückennamen widmet, ist ein Zeichen der Wertschätzung.

Lukas:

Dass die Franzosen nach 1940 so umgänglich aufgetreten sind, hat auch etwas mit unserer Tiroler Vergangenheit zu tun. Martin Schennach führt die Spur zurück bis zu Napoleons Besatzung Tirols.

Schennach:

Die französische Besatzungsmacht machte sich ja eingangs durchaus Gedanken, naja, wie ist das jetzt mit der historischen Erfahrung vor dem Hintergrund von 1809? Und hier baute man dann eher auf Verständnis und auch kulturelle Durchdringung durch Frankreich. Sehr, sehr früh bekommen zum Beispiel die Tiroler Schützen vom Oberkommandanten Bethouart auch die Erlaubnis, wieder mit Gewehren auszurücken. Das ist auch ein hochsymbolischer Akt des Verständnisses.

Lukas:

Nicht alle Teile des heutigen Tirols standen unter französischer Besatzung. Am 8. Mai 1945 rückten britische Truppen von Kärnten nach Osttirol ein. Obwohl das Gebiet historisch zu Tirol gehört, ist es in der Besatzungszeit Kärnten zugewiesen worden, so wie in der NS-Zeit dem Reichsgau Kärnten. Maria Ortner wurde im Februar 1938 in der Gemeinde Tristach in Osttirol geboren. Ihre Familie hatte eine kleine Landwirtschaft und Zimmerei. Zu Kriegsende war Maria sieben Jahre alt.

Maria Ortner:

Die Besatzung war englisch und die haben wir Kinder sehr mögen. Gerade in Tristlach war ein großes Camp, wo eine Küche für die in unserem Garten das Kader war. Und auch viele von diesen Kader-Leuten haben bei uns im Dachboden übernachtet über Monate.

Lukas:

Maria berichtet, dass es bei ihnen am Land viel Nachbarschaftshilfe gegeben hat. Überhaupt war die Versorgungssituation anders als in der Stadt.

Ortner:

Wir in der Familie haben nicht gedarbt, eben weil wir auch selber Produkte hatten, aber auch in der Verwandtschaft waren welche, die nur von einem Einkommen gelebt haben, die niedrig waren. Und die haben dann auch bei uns am Feld gearbeitet und die haben dafür ein paar Produkte, wie Kartoffeln vielleicht, Eier und Butter oder sowas.

Lukas:

Die Trennung Osttirols vom übrigen Tirol war ein großes Thema für den Landtag in Innsbruck, Erzählt Historiker Martin Schennach.

Schennach:

Es werden auch förmlich nach den ersten Landtagswahlen die ersten Vertreter Osttirols willkommen geheißen, ergreifen auch das Wort. Betonen nochmal ihre Zusammengehörigkeit und ihren Zusammengehörigkeitswunsch, werden dann allerdings wieder beurlaubt, weil sie eben noch zur britischen Besatzungszone kommen. Aber das steht für ganz Tirol, Nord- wie Osttirol außer Frage, dass spätestens nach der Wiedererlangung der Souveränität das wieder zusammengeführt werden muss.

Lukas:

Ab 1947 gehörte Osttirol zwar formal gesehen wieder zu Tirol, stand aber weiterhin unter britischer Besatzung. Mit dem Staatsvertrag 1955 ist Osttirol dann endgültig wieder ein Teil Tirols. Davon berichtet auch Maria Ortner, die eine Ausbildung zur Sozialarbeiterin gemacht hat und später bei der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck gearbeitet hat.

Ortner:

Weil politisch haben wir zu Kärnten gehört und dann wollten wir Osttirol aber nicht bei den Kärntnern bleiben, obwohl wir sonst gut miteinander kooperieren. Aber Tirol ist Tirol.

Lukas:

Zurück nach Nordtirol. Die Jahre unter französischer Besatzung kann man in zwei Phasen einteilen. Rechtshistoriker Martin Schennach beschreibt, wie sich das Besatzungsregime in Innsbruck verändert hat.

Schennach:

Seit 1945, 1946 waren die Durchgriffsrechte der Besatzungsmächte ganz allgemein und damit auch der Französischen viel, viel ausgeprägter, auch weil zum Teil die Verwaltung und Rechtsprechung in Tirol erst noch ins Laufen kommen muss. In den ersten Nachkriegsmonaten ist es ein französisches Militärgericht, auch örtliche französische Militärgerichte, die die Strafrechts- und Zivilgerichtsbarkeit ausüben, weil die österreichische Gerichtsbarkeit erst Anfang 1946 wieder beginnt. 1945, 1946 hat die französische Militärregierung, davor natürlich die amerikanische auch, umfassende Durchgriffsrechte auf alle Angelegenheiten der Vollziehung. Sie musste jedem Gesetzesbeschluss zustimmen. Das hat zum Teil dann auch die Veröffentlichung der Gesetzesbeschlüsse hinausgezögert, die natürlich auch übersetzt werden mussten etc. Pp. Aber das ändert sich ab 1946.

Lukas:

Ein Jahr nach Kriegsende ist es dann ruhiger geworden. Ab Sommer 1946 haben sich die Franzosen vor allem darauf konzentriert, die Landesregierung und die Verwaltung im Blick zu behalten.

Schennach:

Und neben dieser Kontrollfunktion, die es eben auch auf Ebene der Bezirke, der Bezirkshauptmannschaften gab, hatte die französische Besatzungsmacht, diese Kontrollkommission auch eigene Dienststellen, die aber nur noch für ganz spezifische Angelegenheiten zuständig waren. Also zum Beispiel militärische Abrüstung, Reparationen, Transportwesen, Displaced Persons, Verfolgung von Kriegsverbrechern, auch unter Umständen. Das ist das eine. Also nach 1946 nimmt sich die französische Besatzungsmacht, nicht nur die französische, die Besatzungsmächte allgemein, die westlichen Besatzungsmächte, muss man dazu sagen, deutlich zurück.

Lukas:

In Tirol war der Personenverkehr schon ab 1945 wieder frei, ganz anders als in der sowjetischen Zone im Osten Österreichs. Und das hat Felix Murauer 1948 bei seinem Matura-Ausflug nach Wien zu spüren bekommen.

Murauer:

Und an der Enns ist hier der Zug stehen geblieben. Alle haben müssen aussteigen, weil russische Soldaten vorbeigehen. Der hat die Stempel gezählt in ein Spezialdokument, das jeder mithaben müsste. Bei einem Mitschüler hat auch Stempel gezählt von ungefähr 15 Stempeln. Der hat mich umgekehrt. Wir müssen heimfahren. Den haben sie nicht eingelassen. Also das war damals relativ streng in der russischen Zone. Und die müssen natürlich den Staatsverbrauch ganz anders empfunden haben.

Lukas:

Nach den Entbehrungen der Nachkriegszeit ist Bewegung ins Land gekommen. Infrastruktur wurde gebaut, das Leben hat sich langsam wieder normalisiert. Felix Murauer sagt, man hat richtig gespürt, dass es wieder bergauf ging.

Murauer:

1950 hat dann der Fremdverkehr begonnen. Da sind die ersten Gäste gekommen. Wenn ich die Frau kennengelernt habe, das war eine Engländerin, das war 56. Da war das schon im Gange. Die großen Reisebüros haben die Hotels beschickt und so weiter.

Lukas:

Der Marshallplan, ein riesiges Wirtschaftsförderungsprogramm der USA, war wie ein wirtschaftlicher Turbo fürs Nachkriegseuropa. In Tirol hat er vor allem dem Tourismus Aufschwung gebracht. Martin Schennach beschreibt die Wirkung.

Schennach:

30 Prozent aller für den Tourismus gewidmeten Gelder sind nach Tirol geflossen. Also hier gelingt es schon im ersten Nachkriegsjahrzehnt durchaus wieder an die Übernachtungszahlen in der Vorkriegszeit anzuknüpfen.

Lukas:

Die Nachkriegszeit ist reich gewesen an Umbrüchen und Veränderungen. Welche Spuren sie in Tirol hinterlassen hat, schildert Lukas Morscher.

Morscher:

Es ist unglaublich, es gibt 1947 die ersten internationalen Boxkämpfe in Innsbruck. Es gibt schon 1945 die ersten Fußballspiele, international oder halt überregional. Es gibt dann Programme, dass die Kinder nach Holland oder in die Schweiz kommen, um aufgepäppelt zu werden. SOS Kinderdorf wird gegründet. Da wächst eine Gesellschaft aus den Trümmern wirklich hervor.

Lukas:

Zwischen Hoffnung und Neubeginn ist allerdings ein dunkler Fleck geblieben, und zwar die Entnazifizierung. Hier hat sich schnell gezeigt, wie schwer es war, die NS-Vergangenheit wirklich aufzuarbeiten.

Morscher:

Bis 1950, diese Zeit war sicher die wildeste, wenn man das so sagen will, zum Überleben, politische Richtungen, die sich dann etablieren. Man muss ja auch einen Umgang mit den Altnazis finden. Man muss ja auch eine Bestrafung finden, ohne sie aus der Gesellschaft auszuschließen. Man hat sie auch wieder als Techniker oder als Verwaltungsmenschen ja auch gebraucht. Überraschend viele hat man dann auch wieder in der Politik gebraucht. Ob man sie gebraucht hat, ist eine andere Frage, aber man hat sie gehabt. Wenn man sich vorstellt, Gauhauptstadt-Oberbürgermeister Egon Denz sitzt 1949 wieder im Gemeinderat

Lukas:

Die Verhandlungen über den Staatsvertrag für Österreich sind im Tiroler Landtag eher Randthema geblieben. Doch dann, am 15. Mai 1955, war es soweit. In Wien wurde der Staatsvertrag unterzeichnet. Außenminister Leopold Figl sprach die Worte, die ein ganzes Land bewegten. Österreich ist frei! Welche Spuren dieser Moment im Tiroler Landtag hinterlassen hat, schildert Lukas Morscher.

Morscher:

Wenn man sich zum Beispiel die stenografischen Protokolle des Tiroler Landtags anschaut von der Sitzung nach dem 15. Mai 1955, wird zwar gesagt, wir machen eine Dankesadresse und wir freuen uns, wir danken der Regierung und es ist wunderschön, dass wir endlich einen Staatsvertrag haben und jetzt gehen wir bitte zum Tagesordnungspunkt 2 über. Also das war eigentlich gar nicht so ein zentrales, wir haben alle diese ikonischen Bilder vom Belvedere vor Augen, das hat sich in Tirol nicht so ereignet, weil natürlich auch das Freiheitsgefühl nicht so viel verändert war, weil sie eh schon recht frei waren.

Lukas:

Bis die letzten alliierten Truppen schließlich Österreich verlassen haben, hat es noch ein paar Monate gedauert. Am 26. Oktober 1955, hat der österreichische Nationalrat dann das Verfassungsgesetz zur immerwährenden Neutralität beschlossen, worin sich Österreich verpflichtet, seine Unabhängigkeit nach außen, die Unverletzlichkeit seines Gebietes und die Neutralität mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrechtzuerhalten und zu verteidigen. Auch im Tiroler Landtag wurde gefeiert. Martin Schennach hat sich das Protokoll der Festtagssitzung genau angesehen.

Schennach:

Nach dieser kurzen Einleitung, wie bedeutend doch der Abschluss des Staatsvertrages und die Wiedererlangung der Souveränität sei, kommt dann aber gleich der Abschnitt. Am heutigen Festtag unseres Vaterlandes Österreich, an dem Tag also, wo die österreichische Nation wiedererstanden ist, haben wir sicherlich auch berechtigten Anlass, einen Rückblick zu halten über den Ablauf der letzten zehn Jahre. Und dann kommt eben sehr, sehr ausführlich die Darlegung der Tiroler Erfolgsgeschichte dieses ersten Nachkriegsjahrzehnt, um dann zum Schluss auch noch kurz, auch das sehr bezeichnend, der französischen Besatzungsmacht für die Kooperationswilligkeit und das Verständnis in diesen Jahren zu helfen. Auch ausdrücklich, dass in Katastrophenfällen geholfen wurde und dass man halt weiterhin auf friedliche Zusammenarbeit mit Frankreich setzt.

Lukas:

Für junge Männer in Tirol bedeutet die wiedergewonnene Unabhängigkeit Österreichs ab dem Herbst 1955 einen spürbaren Wandel.

Schennach:

Ab 1955, bewaffnete Neutralität, gibt es ja wieder eine Wehrpflicht. Bislang gar in der Besatzungszeit war es ja nur zum Aufbau einer bewaffneten B-Gendarmerie gekommen. Jetzt wird die Wehrpflicht wieder eingeführt und das betrifft natürlich alle jungen Männer in Österreich und damit auch in Tirol.

Lukas:

70 Jahre Staatsvertrag. Ein Jubiläum, das zum Nachdenken einlädt. Frau Vietoris sagt über ihre persönlichen Erfahrungen mit Demokratie und Diktatur.

Vietoris:

Es ist für mich so selbstverständlich, dass wir in einer Demokratie leben und da bin ich auch so dankbar, weil das habe ich schon als Kind miterlebt, dass die Diktatur von Hitler nicht so richtig für uns war. Also wenn man das erlebt hat, dann weiß man, was Demokratie ist. Wenn auch Demokratie ja auch ihre Probleme hat und macht und so, das ist klar. Aber ich bin natürlich schon für die Demokratie.

Lukas:

Die Jahre 1945 und 1955 sind für Österreich echte Zeitenwenden gewesen. Stadtarchivar Lukas Morscher:

Morscher:

Es ist auch eine komplett unvorstellbar andere Zeit. Wir alle kämpfen mit viel zu viel Kilo auf den Rippen und nicht davon, wie kann ich meine Kinder ernähren? Wie geht es nächste Woche weiter? Wie geht es nächsten Monat weiter? Die Erzählungen der Omas und Opas, also das, was die erzählen, das stimmt schon, wenn es nichts zum Essen gegeben hat oder wenn man zu Weihnachten als einziges Weihnachtsgeschenk eine Orange bekommen hat. So hat es mir meine Oma erzählt. Wir haben einen kalten Krieg gehabt. Wird alles kommunistisch, wird alles amerikanisch, wird alles, man wusste es nicht. Diese Unsicherheit ist, glaube ich, durchaus mit der Gegenwart zu vergleichen, aber sie war wesentlich existenzieller.

Lukas:

Was zeigen uns die zehn Jahre zwischen 1945 und 1955? Zeitenwenden sind immer schwierig, aber sie eröffnen neue Chancen. Nach Krieg, Hunger und Besatzung ist in Österreich der Staatsvertrag gekommen, die Souveränität und die Neutralität. Heute machen wir uns Sorgen über Kriege in der Ukraine und in Nahost. Wir leben in Zeiten von Teuerung und Spardruck. Wir erleben gesellschaftliche Umbrüche durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz und vieles mehr. Vielleicht ist die wichtigste Lehre aus damals. Demokratie lebt davon, dass wir gemeinsam in der Verantwortung bleiben und diese übernehmen und Vertrauen in unsere Institutionen haben.

Lukas:

An dieser Stelle möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr mit dabei wart und bei all unseren GesprächspartnerInnen, die uns so einen lebendigen Einblick in diese Zeit ermöglicht haben. Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert bitte Adlerohren Tiroler Landtagsgeschichten auf eurer bevorzugten Podcast-Plattform. Lasst uns eine gute Bewertung da und teilt eure Gedanken dazu mit uns unter adlerohren.tirol.gv.at oder auf unseren Social Media Kanälen. Außerdem haben wir einen Feedbackbogen in die Shownotes gepackt und es würde uns sehr freuen, wenn ihr den ausfüllen könntet. Wir sind nämlich gespannt darauf, was euch gefällt, was ihr verbessern möchtet, ob ihr vielleicht Themenvorschläge für uns habt und generell auf eure Meinungen und Ideen. Euer Feedback ist uns wichtig. In der nächsten Folge werfen wir einen Blick auf die konstituierende Landtagssitzung. Die erste Sitzung also eines neu gewählten Landtags. Dort werden die Weichen für die kommende Legislaturperiode gestellt. Wer wird Landtagspräsident oder Landtagspräsidentin? Wer kommt in die Regierung? Welche Regeln gelten für die Arbeit der Abgeordneten? Und wie nehmen sie eigentlich ihre neuen Aufgaben auf? Wir erklären euch, warum diese formale Sitzung so wichtig ist und was sie für die Tiroler Politik bedeutet. Wir freuen uns, wenn ihr auch das nächste Mal wieder mit dabei seid. Servus, pfiat euch und bis zum nächsten Mal.

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