Bodenschätzung

Die Bodenschätzung ist eine wichtige Voraussetzung für die Flurbereinigung und Grundzusammenlegung

Die Feststellung der Bodenqualität im Verfahrensgebiet bildet die Grundlage für die Zuteilung wertgleicher Abfindungsgrundstücke. Die amtliche Bewertung bei Agrarverfahren erfolgt nach §13 TFLG 1996 durch die Agrarbehörde unter Mitwirkung der Zusammenlegungsgemeinschaft. Jedes Grundstück, bzw. jeder Grundstücksteil (bei verschiedener Beschaffenheit), wird nach dem Nutzen (Ertragswert) geschätzt durch:

  • Festlegung von Bonitätsklassen anhand von Mustergründen
  • Ermittlung eines Vergleichswerts (Punkteanzahl) für jede Bonitätsklasse
  • Berücksichtigung von auf dem Grundstück ruhenden Lasten
  • Zuordnung der einzelnen Grundstücke bzw. Grundstücksteile zu den einzelnen Bonitätsklassen

Die Ergebnisse der Bewertung (Zuteilung und Abgrenzung der Bonitätsklassen) werden planlich in einer Bewertungskarte dargestellt.


Weitere Aufgabengebiete der Bodenschätzung sind:

  • Sachverständigentätigkeit im Wege der Amtshilfe
  • Schätzungen für den Landeskulturfonds
  • Mitglied des Gutachterausschusses

Bewertung der Grundstücke

Bohrstock mit Probe
Bohrstockprobe
farbig hinterlegte Klassenflächen
Auszug Bewertungskarte mit Klassenflächen

Kontakt für Nord- und Osttirol

Ing. Christoph Krabacher

tiris-Standort Innrain 1, 6020 Innsbruck Österreich
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