- 7. April bis 27. November 2026: Verkehr taleinwärts in das Pitztal wird über L 61 Brennbichlstraße umgeleitet
- Verkehrsverzögerungen möglich – zusätzliche Zeit einplanen
Sie ist das Eingangstor ins Pitztal: die Pitztalbrücke am Beginn der L16 Pitztalstraße. Nach mehr als 40 Jahren Betrieb wird die markante Bogenbrücke umfassend saniert. Ziel ist es, die wichtige Verkehrsverbindung langfristig zu sichern. Für die Generalsanierung kommt es ab Dienstag, 7. April, bis Freitag, 27. November 2026, zu unvermeidbaren Verkehrseinschränkungen: Talauswärts kann der Verkehr weiterhin über die Brücke fahren. Der Verkehr taleinwärts in Richtung Pitztal wird über die L 61 Brennbichlstraße und ab dem Bahnhof Imst-Pitztal über die alte Landesstraße umgeleitet.
„Die Pitztalbrücke ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt für die Region. Die Sanierung ist unausweichlich, damit sie auch in Zukunft sicher genutzt werden kann“, betont LHStv Josef Geisler. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten, wurden im Vorfeld der Generalsanierung bereits wichtige Vorarbeiten geleistet. Zudem gab es intensive Abstimmungen – unter anderem mit den ÖBB und den betroffenen Gemeinden. „Unser Ziel war und ist klar: die Bauzeit so kurz wie möglich und die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten“, so Günter Guglberger, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege, der zudem betont: „Uns ist bewusst, dass die Generalsanierung den Verkehrsteilnehmenden Geduld abverlangen wird. Verzögerungen lassen sich nicht ganz vermeiden. Bitte planen Sie daher für Ihre Wege während der Bauzeit etwas mehr Zeit ein.“
Bereits 2025 wichtige Vorarbeiten geleistet
Um den Verkehr auf der Ausweichstrecke taleinwärts möglichst flüssig zu halten, wurden bereits im Herbst 2025 wichtige Vorarbeiten durchgeführt: Die alte Landesstraße zwischen dem Bahnhof Imst-Pitztal und dem Gewerbegebiet Arzl im Pitztal wurde neu asphaltiert und verbreitert. Zusätzlich wird ein eigener Mehrzweckstreifen markiert, um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen.
Auch entlang der Pitztalbrücke selbst wurden vorbereitende Arbeiten durchgeführt: Während einer Gleissperre der ÖBB konnte das Konsolengerüst über dem Bahnbereich bereits montiert werden. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit während der eigentlichen Sanierung. „Durch die gute Abstimmung mit den ÖBB konnten wir wichtige Arbeiten vorziehen“, betont Guglberger.
Arbeiten auf und unter der Brücke
Die Sanierung betrifft sowohl die Fahrbahn als auch das Brückenbauwerk selbst. Die gesamte Brückenabdichtung – das betrifft 2.400 Quadratmeter Brückenfläche – und die Entwässerung werden erneuert. Außerdem werden Randleisten und Fahrbahnübergänge komplett ersetzt und. der Asphalt der gesamten Fahrbahn erneuert. Die bestehenden Betonleitwände werden durch moderne Leitschienen ausgetauscht. Zusätzlich wird die vorhandene Beleuchtung in moderne LED-Technik umgerüstet. „Mit all diesen Maßnahmen erhöhen wir die Verkehrssicherheit auf der Brücke deutlich“, erklärt Bernd Stigger, Leiter des Baubezirksamts Imst.
Auch unterhalb der Fahrbahn wird gearbeitet. In den kommenden Monaten erfolgen umfangreiche Betoninstandsetzungen an der Tragwerksunterseite, am Bogen sowie an den Stützen. „Diese Arbeiten verlängern die Lebensdauer der Brücke erheblich und sichern ihre Funktion für viele weitere Jahre“, so Stigger.
Factbox Pitztalbrücke
- Gesamtlänge: 220 Meter
- Bogenstützweite: 169 Meter
- Bogenstich: 32,5 Meter
- Verkehrsfreigabe: 1983

