- Erneut österreichweit niedrigste Arbeitslosenquote in Tirol
- Historischer Höchststand an Beschäftigung in Tirol
- Arbeitsmarktstrategie Tirol 2030 wird auch im neuen Jahr konsequent weiterverfolgt
- Fachkräfte: LH Mattle will auch 2026 Anreize für Arbeit und Leistung forcieren
Tirols Arbeitsmarkt bleibt ein Stabilitätsfaktor für Wirtschaft und Gesellschaft – auch trotz der Herausforderungen des Jahres 2025. „Tirol ist im gesamtösterreichischen Vergleich weiterhin positiver Spitzenreiter: Unser Land weist im Dezember 2025 erneut die niedrigste Quote aller Bundesländer auf und liegt deutlich unter dem Österreichschnitt. Dieses starke Ergebnis zeigt, dass Tirols Wirtschaftskraft sowie der Fleiß der Tirolerinnen und Tiroler trotz globaler Krisen und regionaler Herausforderungen robust sind und uns resistent machen“, betont LH Anton Mattle anlässlich der heute veröffentlichten Zahlen und Ausblicke des Arbeitsmarktservice Tirol (AMS): „Der Tiroler Arbeitsmarkt ist stabil und vorsichtig optimistisch. Angesichts unserer positiven Ausgangsposition dürfen zuversichtlich auf das neue Jahr blicken. 2026 erwarten wir eine Stabilisierung und schrittweise Verbesserung der Arbeitsmarktkennzahlen – gleichzeitig müssen wir dem Fachkräftemangel weiterhin mit aller Kraft entgegenwirken.“ Dass es nach wie vor zahlreiche offene Stellen (knapp 6.800) und fehlende Fachkräfte gibt zeige auch, dass es Anreize für Leistung und Arbeit brauche: „Es muss uns in Österreich und Tirol weiter gelingen, Arbeitsmarktpotentiale zu mobilisieren während sich Arbeit für all jene, die ihr nachgehen, lohnen muss“, ist LH Mattle überzeugt.
Im Jahresdurchschnitt erreichte die unselbständige Beschäftigung mit rund 360.000 Beschäftigungsverhältnissen in Tirol einen historischen Höchststand. „Das unterstreicht die Stärke unseres Arbeitsmarktes. Angesichts der demografischen Änderungen, des Fachkräftemangels sowie der digitalen und ökologischen Transformation sind jedoch weiterhin koordinierte, langfristige Strategien notwendig“, betont die für den Arbeitsmarkt zuständige LRinAstrid Mair.
Zentraler Baustein für die nachhaltige Entwicklung in Tirol sei auch 2026 die „Arbeitsmarktstrategie Tirol 2030“. Unter dem Leitprinzip „Arbeit ist ein Teilhaberecht“ setzt diese Strategie auf drei Schwerpunktfelder: Förderung der Erwerbsbeteiligung, Unterstützung von Aus- und Weiterbildung sowie Verbesserung der Teilhabechancen am Arbeitsmarkt – insbesondere für vulnerable Gruppen. Die Strategie wurde in Zusammenarbeit mit Sozialpartnern, Interessenvertretungen und arbeitsmarktpolitischen AkteurInnen erarbeitet. Maßnahmen wie der Weiterbildungsbonus Tirol, Unterstützungsangebote für WiedereinsteigerInnen sowie Initiativen zur Integration von Zugewanderten und Langzeitarbeitslosen sind Bausteine dieser Strategie und greifen direkt in die aktuellen Herausforderungen ein. „Gemeinsam mit den Partnern wird 2026 weiter daran gearbeitet, Tirol als attraktiven Arbeits- und Wirtschaftsstandort mit Zukunftsperspektive zu stärken“, hebt LRin Mair hervor.