VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026

Ab jetzt Projekte einreichen

  • Projekte und Konzepte für zukunftsfähige Mobilität und Güterverkehr können bis 27. Mai 2026 eingereicht werden
  • VCÖ-Mobilitätspreis Tirol steht heuer unter dem Motto „nachhaltig. effizient. innovativ.“
  • Umweltverträgliche Mobilität ist günstiger, gesünder und sicherer

Auch 2026 schreiben die Mobilitätsorganisation VCÖ – Mobilität mit Zukunft, das Land Tirol und die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis Tirol aus. Gesucht werden innovative Projekte, die zukunftsfähige Mobilitätsformen fördern und nachhaltigen Güterverkehr ermöglichen. Einreichungen sind ab sofort bis 27. Mai 2026 möglich. Die Siegerprojekte werden von einer Fachjury ausgewählt und im Herbst ausgezeichnet. 

„Die Siegerprojekte aus den vergangenen Jahren zeigen auf, was mit Engagement und Ideenreichtum möglich ist. Vom einfachen Bahnhof der zur Mobilitätsdrehscheibe wird über den Ausbau von Radweginfrastruktur und Radverleihsystemen bis hin zu Terminals für den Güterverkehr. Ich freue mich auch heuer wieder über zukunftsweisende Projekte, die die Mobilität in Tirol vereinfachen und einen Mehrwert für die Gesellschaft und das Klima bieten“, so Mobilitätslandesrat René Zumtobel

„Die Mobilität der Zukunft ist effizienter, nachhaltiger, gesünder und in Summe kostengünstiger. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Innovation und Umsetzungswille nötig. Mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wollen wir jene Projekte vor den Vorhang holen, die schon heute zeigen, wie die Mobilität und der Güterverkehr der Zukunft aussehen können", ruft VCÖ-Experte Michael Schwendinger zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Tirol

„Der VCÖ-Mobilitätspreis zeigt, wie viele engagierte Menschen und Organisationen auch in Tirol an Lösungen arbeiten, die Mobilität nachhaltig, effizient und innovativ zu gestalten. Diese Projekte liefern wichtige Impulse für die Mobilität der Zukunft – deshalb unterstützen die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis auch heuer wieder sehr gerne“, sagt Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.

Verkehr als Belastung – Mobilitätswende als Chance

Der Verkehr in Tirol verursachte zuletzt 1,6 Millionen Tonnen CO2, Verbrenner sind zudem wahre Energiefresser: In die Pkw der Tiroler Haushalte fließen jährlich rund 280 Millionen Liter Sprit. „Daran muss sich etwas ändern. Und das tut es bereits auf vielen Ebenen. Die Mobilitätswende ist bereits in vollem Gange und es gibt zahlreiche Menschen in Tirol, die ihr Mobilitätsverhalten im Alltag regelmäßig überdenken, auf Öffis umsteigen, das Fahrrad oder den E-Scooter für kurze Strecken nutzen. Dieser Trend soll sich weiter fortsetzen und mit dem VCÖ-Mobilitätspreis holen wir innovative Projekte vor den Vorhang, die Vorbild für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilitätsformen sind“, so LR Zumtobel.

Gesucht werden beispielsweise Projekte, die den Sprit- und Energieverbrauch deutlich reduzieren, etwa durch Maßnahmen von Unternehmen oder Gemeinden, die zum Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad motivieren oder Fahrgemeinschaften unterstützen. Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine sichere und gesunde Mobilität zu Fuß und mit dem Scooter ermöglichen, oder Firmen und Transportunternehmen, die Güter mit Elektro-Lkw oder auf der Schiene transportieren sind ebenfalls potenzielle AnwärterInnen auf den Mobilitätspreis. Ein Schwerpunkt wird heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis auch auf Digitalisierung und technologische Innovationen gesetzt, die es der Bevölkerung erleichtern, umweltverträglich mobil zu sein. 


Informationen zur Einreichung

Betriebe und Unternehmen, Startups, Gemeinden und Städte, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, Tourismusregionen und Wohnbauträger sowie Initiativen können Projekte bis zum 27. Mai 2026 einreichen. Einreichunterlagen und Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis Tirol gibt es auf der Website des VCÖ.

Im Vorjahr ging der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol an den Planungsverband Zentralraum Lienzer Talboden für die Lückenschlüsse im Radwegenetz. Zudem wurden drei weitere Projekte ausgezeichnet: Der Regionalterminal Stams, das Stadtrad Innsbruck und die Busspur auf der Inntalautobahn zwischen Zirl und Innsbruck.