- Ziel: Kindern und Jugendlichen die Verwaltung und ihre Serviceleistungen näherbringen
- Projekt im Rahmen des Tirol Konvents: eigens ausgearbeitetes Besuchskonzept als Basis für spannendes Erlebnis
Einen Führerschein beantragen, sich einen Reisepass ausstellen lassen oder einen Wohnungswechsel bekanntgeben: Oft sind es solche Anlässe, bei denen junge Menschen erstmals mit einer Bezirkshauptmannschaft bzw. einer Verwaltungsbehörde in Kontakt kommen. Die BHs in Tirol bieten aber noch viel mehr und stehen der Bevölkerung als Service- und Beratungsstelle zur Verfügung. Damit Kinder und Jugendliche frühzeitig einen Einblick in die Arbeit der Verwaltung erhalten und ein besseres Verständnis für ihre Aufgaben entwickeln können, laden Tirols Bezirkshauptmannschaften Schulklassen – sowohl Volksschulen als auch weiterführende Schulen – zu Besuchen ein. Termine können die Schulen laufend auf direktem und einfachem Weg mit der Bezirkshauptmannschaft vereinbaren. Im Zuge des Tirol Konvents wurde dafür – federführend durch die BH Imst und in enger Abstimmung mit der Bildungsdirektion Tirol – sogar ein einheitliches Besuchskonzept erarbeitet.
„Der Tirol Konvent ist ein gemeinsamer Prozess, um unsere Verwaltung zukunftsfit, verständlich und noch näher bei den Menschen aufzustellen. Genau hier setzen die Schulbesuche in den Bezirkshauptmannschaften an: Sie vermitteln jungen Menschen früh, wie Verwaltung funktioniert und welchen konkreten Nutzen sie für den Alltag hat. Wenn Kinder und Jugendliche erleben, wie vielfältig und serviceorientiert die Arbeit in unseren Bezirkshauptmannschaften ist, stärkt das nicht nur das Wissen über Abläufe, sondern auch das Vertrauen in die Verwaltungsarbeit“, betont LH Anton Mattle.
Besuch bietet exklusive Einblicke hinter die Kulissen
Bei den Besuchen erfahren die SchülerInnen wie eine Bezirkshauptmannschaft aufgebaut ist, welche Berufsgruppen dort tätig sind und welche Aufgaben im Alltag erfüllt werden – von Sicherheits- und Gesundheitsfragen über Umwelt- und Sozialthemen bis hin zu klassischen Serviceleistungen für die Bevölkerung wie das Ausstellen eines Führerscheins, Reisepasses oder der ID Austria. Neben Informationen steht vor allem das Erleben im Vordergrund: Die jungen BesucherInnen können beispielsweise Funkgeräte testen oder Fingerabdrücke nehmen und damit selbst aktiv werden und dabei die Verwaltung als offenen, unterstützenden Ansprechpartner kennenlernen.
„Die Bezirkshauptmannschaften sind nahe bei den Menschen – und genau das wollen wir auch jungen Tirolerinnen und Tirolern vermitteln. Mit den Schulbesuchen öffnen wir unsere Türen, erklären unsere Arbeit verständlich und zeigen, dass Verwaltung kein abstraktes Konstrukt ist, sondern konkrete Unterstützung im Alltag bietet. Tiroler Schulen sind herzlich eingeladen ihre Bezirkshauptmannschaft zu besuchen und sich vor Ort ein Bild von der Verwaltung zu machen. Dieses frühe Kennenlernen baut Hemmschwellen ab und schafft Vertrauen“, so Eva Loidhold, Bezirkshauptfrau von Imst, stellvertretend für die Tiroler Bezirkshauptleute.
Einblicke in den Besuch einer Tiroler Schulklasse – konkret die Volksschule Imst – gibt es auf dem YouTube-Kanal des Landes.