Pünktlich zum Fasnachtsbeginn in Tirol war eine Delegation aus Fiss kürzlich zu Gast im Innsbrucker Landhaus, um die Tiroler Landesregierung um Landeshauptmann Anton Mattle persönlich zum „Fisser Blochziehen“ am 25. Jänner einzuladen.
Alle vier Jahre verwandelt sich die Gemeinde aus dem Oberland in die Bühne eine der ältesten Tiroler Fasnachtsbräuche, dem Blochziehen. Es verbindet vorchristliche Fruchtbarkeitsrituale mit bäuerlicher Kultur und symbolisiert den Übergang vom Winter zum Frühling. Der Name leitet sich vom „Bloch“ ab – einem bis zu 35 Meter langen Zirbenstamm, der wie ein Pflug den Boden für die kommende Saat aufbricht. Seit 2011 gehört das Blochziehen zum nationalen Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO in Österreich.
„Die Fasnacht ist eine ganz besondere Zeit und ich freue mich, dass viele Gruppen, Vereine und Dörfer uns persönlich eine Einladung überbringen. Die Traditionen des Fisser Blochziehens werden seit Jahrzehnten von Generation zu Generation weitergegeben. Unzählige Ehrenamtliche erfüllen die Fasnacht mit Leben und pflegen diese wichtige Tradition. Ich habe mich sehr über den Besuch im Landhaus gefreut und wünsche für das heurige Blochziehen alles Gute“, betont LH Mattle.



