Großes Schulfest zum Tiroler Vorlesetag 2026

LH Mattle und LRin Hagele überreichten Sandra Weber (10) aus Volders den Preis für die beste Geschichte des Landes

  • Prominente Gäste und Spaß mit dem Clownduo Herbert und Mimi: Geschichten und Musik beim bunten Schulfest
  • Über 1.000 SchülerInnen aus 52 Volksschulen nahmen am Geschichtenwettbewerb zum Tiroler Vorlesetag (26. März) teil
  • Beste Geschichten aus allen Bezirken: „Tiroler Vorlesebuch 2026“ ab April erhältlich
  • Alle Infos zum Tiroler Vorlesetag 2026 unter www.tirol.gv.at/vorlesetag 

Lesen, Spaß und die beste Nachwuchsautorin Tirols – das bot heute, Freitag, das große Schulfest in Volders (Innsbruck-Land). Rund um den Tiroler Vorlesetag, der heuer auf den 26. März fiel, rückte das Land Tirol bei einem landesweiten Geschichtenwettbewerb auch das Schreiben in den Vordergrund. LH Anton Mattle und Bildungslandesrätin Cornelia Hagele feierten gemeinsam mit der Volksschule Volders I die strahlende Landessiegerin Sandra Weber (10 Jahre, 4b-Klasse). Mit ihrer Erzählung zum Thema „Wenn Moritz Murmel träumt“ konnte sie sich unter mehr als 1.000 gleichaltrigen VolksschülerInnen durchsetzen und das Schulfest nach Volders holen. „Lesen und Schreiben eine Bühne bieten – das ist das Ziel beim Tiroler Vorlesetag. Beim Schulfest in Volders konnte man spüren, wie sehr Geschichten Kinder und Erwachsene über Altersgrenzen hinweg verbinden“, zeigten sich LH Mattle und LRin Hagele begeistert von der Veranstaltung in Volders.

Groß und Klein feierten mit Tirols bester Nachwuchsautorin 

„Mit dem Vorlesetag setzen wir ein Ausrufezeichen für frühe Leseförderung und literarische Kreativität“, betont Landeshauptmann Anton Mattle. „Unsere Volksschülerinnen und Volksschüler haben beim Geschichtenwettbewerb bewiesen, dass sie voller Fantasie und Einfallsreichtum stecken. Dazu möchte ich mich bei allen teilnehmenden Kindern und den Lehrkräften herzlich bedanken.“ Auch LRin Cornelia Hagele, zugleich Präsidentin der Bildungsdirektion für Tirol, unterstreicht: „Lesen und Schreiben sind Schlüsselkompetenzen für Bildung und persönliche Entwicklung. Der Vorlesetag soll sichtbar machen, wie viel Potenzial in unseren jüngsten Leserinnen und Lesern steckt. Ganz herzlich möchte ich Sandra Weber gratulieren: Mit ihrer spannenden Geschichte hat sie sich verdient den Landessieg geholt.“ Die Viertklässlerin bekam beim Schulfest auch die Gelegenheit, ihre Erzählung vor den rund 200 anwesenden Volksschulkindern vorzutragen. 

Neben LH Mattle und LRin Hagele besuchten weitere Ehrengäste das Schulfest im Gemeindesaal Volders: Sonja Altenburger (Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Tirol), Peter Schwemberger, Bürgermeister der Gemeinde Volders, sowie Christian Jesacher als Vertreter der Bildungsdirektion für Tirol. Für eine Überraschung bei der Siegerehrung sorgte Harald Stock, Leiter der Volksbank-Filiale Hall in Tirol, der Landessiegerin Sandra Weber den Volksbankpreis für die beste Nachwuchsgeschichte überreichte. Zur Unterhaltung diente das Clownduo Herbert und Mimi, auch als Mitglieder der Rote-Nasen-Clowndoktoren bekannt, mit Musik, Spaß und Mitmachaktionen. Weiterer musikalischer Höhepunkt seitens der Volksschule Volders I unter Direktor Christoph Messner waren Auftritte des Schulchores und der schuleigenen MusikantInnen. 

„Wenn Moritz Murmel träumt“ – Siegesgeschichte von Sandra Weber

Im letzten Jahr wurde der Tiroler Vorlesetag neu ausgerichtet: Ein landesweiter Geschichtenwettbewerb soll seitdem VolksschülerInnen ermutigen, sich eigene Erzählungen zu einem vorgegebenen Thema auszudenken. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auflage: Die Träume und Abenteuer des Murmeltiers Moritz Murmel. Gemeinsam mit mehr als 1.000 ViertklässlerInnen aus 52 Volksschulen reichte Sandra Weber ihre Geschichte ein, mit der sie die schulinterne Vorauswahl, den Bezirkswettbewerb und schließlich auch den Landestitel für sich entscheiden konnte. Der Text überzeugte die Landesjury in allen Kategorien – von Handlungsaufbau über Sprache und Stil bis hin zu Spannung, Emotion und Kreativität. „Sandras Geschichte hat uns von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt“, hebt LRin Hagele hervor. „Mit Figuren wie Willi Wiesel und Henriette Eichhörnchen hat sie eine lebendige Erzählwelt geschaffen, in die man regelrecht hineingesogen wird. Ihre Geschichte endet mit einer starken Botschaft: Zusammen sind wir unschlagbar.“

Das „Tiroler Vorlesebuch“ – die 27 besten Geschichten des Landes

Die 27 besten Texte aus allen Bezirken (inklusive Sandra Webers Siegesgeschichte) werden demnächst im zweiten Band des „Tiroler Vorlesebuchs“ veröffentlicht: „Nach den erfolgreichen Vorlesetagen der letzten Jahre, bei denen die Geschichten von erwachsenen Autorinnen und Autoren schon vorgegeben waren, haben wir mit dem Tiroler Vorlesebuch neue Wege beschritten. Geschichten wecken Neugier, fördern Empathie und stärken das Miteinander. Sie laden ein, gemeinsam zu lachen, zu staunen und neue Perspektiven zu erforschen. Geschichten von Kindern für Kinder. Was gibt es Schöneres?“, freut sich Sonja Altenburger, Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft Tirol. Das „Tiroler Vorlesebuch“ ist ab 6. April 2026 überall im Tiroler Buchhandel erhältlich.


Factbox: Tiroler Vorlesetag 2026

Der Tiroler Vorlesetag 2026 ist eine gemeinsame Aktion des Landes Tirol, der Bildungsdirektion für Tirol, der Tiroler Volksschulen sowie der Buch- und Medienwirtschaft in der WK Tirol. Kooperationspartner ist die Volksbank Tirol. Im Vorfeld des Schulfests am 27. März 2026 ergeht eine zeitgerechte Einladung an alle MedienvertreterInnen. Alle weiteren Informationen zum Geschichtenwettbewerb sind auf der Website des Tiroler Vorlesetags unter www.tirol.gv.at/vorlesetag zu finden.

Die Bezirksjurys haben beim diesjährigen Tiroler Vorlesetag folgende NachwuchsautorInnen ausgezeichnet:

  • Landessiegerin und Bezirkssiegerin Innsbruck-Land: „Wenn Moritz Murmel träumt – eine Geschichte von Mut und Freundschaft“ von Sandra Weber (Volksschule Volders I, 4b-Klasse)
  • BezirkssiegerInnen Imst: „Ein Traum wird wahr!“ von der 4. Klasse der Volksschule Mils bei Imst
  • Bezirkssiegerinnen Innsbruck-Stadt: „Moritz Murmel“ von Greta Fessler und Lara Macar (Volksschule Igls-Vill, 4b-Klasse)
  • Bezirkssiegerin Kitzbühel: „Superheld Moritz“ von Frida Loibnegger (Volksschule Westendorf, 4a-Klasse)
  • Bezirkssiegerin Kufstein: „Wenn Moritz Murmel träumt – Geschichten von Mut und Freundschaft“ von Madleen Zellner (Volksschule Niederau, 4a-Klasse)
  • Bezirkssiegerin Landeck: „Wenn Moritz Murmel träumt“ von Eva Traxl (Volksschule St. Anton am Arlberg, 4. Klasse)
  • Bezirkssiegerin Lienz: „Moritz Murmel, das mutige Murmeltier“ von Mia Wendelin (Volksschule Nußdorf, 4. Klasse)
  • Bezirkssieger Reutte: „Moritz Murmel träumt – Geschichten von Freundschaft und Mut“ von Jonas Hofmann und Luis Poberschnigg (Volksschule Pinswang, 4. Klasse)
  • Bezirkssiegerin Schwaz: „Ein unvergessliches Erlebnis“ von Miona Diklic (Volksschule Vomp, 4a-Klasse)