LandessportreferentInnenkonferenz tagte zwei Tage in Kärnten

LHStv Wohlgemuth: „Sport fördert Gesundheit, Zusammenhalt und Entwicklung“

  • Mehr tägliche Bewegung, Weiterentwicklung beim Kinderschutz und Stärkung des Ehrenamts im Fokus

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche, ein starker Schulterschluss beim Kinderschutz und bessere Rahmenbedingungen für das Ehrenamt im Sport: Diese Schwerpunkte standen im Mittelpunkt der zweitägigen LandessportreferentInnenkonferenz in der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt, die diese Woche, Dienstag und Mittwoch, stattgefunden hat. Vor Ort hat sich Tirols Sportreferent LHStv Philip Wohlgemuth für eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern bei zentralen Zukunftsfragen des Sports ausgesprochen. 

„Sport ist weit mehr als Leistung und Wettbewerb – Sportvereine leisten tagtäglich einen unschätzbaren Beitrag für Gesundheit, Zusammenhalt und die Entwicklung junger Menschen. Dafür brauchen sie starke Ehrenamtliche, verlässliche Rahmenbedingungen und größtmögliche Sicherheit für Kinder und Jugendliche. Gerade beim Kinderschutz und bei der täglichen Bewegungs- und Sporteinheit müssen Bund und Länder an einem Strang ziehen. Tirol bringt sich hier aktiv und konstruktiv ein“, so LHStv Wohlgemuth. 

Stärkung des Ehrenamts

Ein zentrales Thema der Konferenz war die Stärkung des Ehrenamts. Einigkeit bestand darüber, dass das Freiwilligenwesen in den Sportvereinen und im organisierten Sport gezielt gestärkt werden muss, berichtet Sportreferent LHStv Wohlgemuth: „Bund und Länder wollen sich dazu künftig noch enger über Best-Practice-Beispiele, mögliche Maßnahmen und Bewusstseinsbildung abstimmen, um das Ehrenamt im Sport attraktiver zu machen. Denn auch der Sport lebt vom Ehrenamt. In Tirol setzen wir dafür mit dem ‚Jahr des Ehrenamtes‘ ganz bewusst ein Ausrufezeichen.“

Mehr Bewegungs- und Sporteinheiten für junge Menschen

Auch die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit war Gegenstand der Beratungen. Dabei geht es um ein österreichweites Projekt, um mehr Bewegung und Sport in Bildungseinrichtungen zu bringen (Informationen dazu finden sich auf der Website des Bundes: Tägliche Bewegungseinheit). Seitens der Konferenz wurde die Erwartung einer zeitnahen Umsetzung bekräftigt. Zugleich stellte die Staatssekretärin für Sport Michaela Schmidt ein erfolgreiches Vorankommen und eine erweiterte Finanzierung in Aussicht. Tirols Sportreferent betont: „Für Tirol und andere Bundesländer ist klar: Die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit ist das größte gesundheitliche Präventionsprojekt Österreichs und damit ein unverzichtbarer Baustein für ein gesundes Aufwachsen.“

Weiterentwicklung des Kinderschutzes im Sport

Breiten Raum nahm zudem die Weiterentwicklung des österreichweiten Kinderschutzes im Sport ein. Die TeilnehmerInnen der LandessportreferentInnenkonferenz bekannten sich klar dazu, Kinder und Jugendliche im Sport insbesondere vor Gewalt und Missbrauch zu schützen und ein Sportumfeld zu fördern, das gesunde Entwicklung, Freude an Bewegung und Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt. Besonders betont wurde dabei die Notwendigkeit einer engen bundesländerübergreifenden Kooperation.