LRin Mair: „Über 1,5 Millionen Euro für sozialökonomische Betriebe“

Förderungen für sieben sozialökonomische Betriebe.

  • Hilfe für langzeitarbeitslose Menschen zur Integration in den Arbeitsmarkt
  • Im Jahresschnitt rund 200 Transitarbeitskräfte in sozialökonomischen Betrieben beschäftigt

„Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit“ – was paradox klingt, kennzeichnet aber nach wie vor den Tiroler Arbeitsmarkt. Besonders Personen mit geringer Qualifikation oder verschiedensten Vermittlungseinschränkungen sind von Arbeitslosigkeit betroffen. Deshalb beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Arbeitslandesrätin Astrid Mair, über 1,5 Millionen Euro an Zuschüssen für den laufenden Aufwand 2026 für insgesamt sieben sozialökonomische Betriebe für langzeitarbeitslose Personen und deren (Re-)Integration in den ersten Arbeitsmarkt bereitzustellen. Die Gesamtkosten der sozialökonomischen im heurigen Jahr belaufen sich auf rund 21,7 Millionen Euro. Die Eigenerwirtschaftung der Betriebe liegt bei ca. 50 Prozent, das sind 10,9 Millionen Euro. Der restliche Finanzierungsbedarf verteilt sich auf die Fördergeber Land Tirol und Arbeitsmarktservice Tirol sowie weitere Finanzierungspartner wie Sozialministeriumsservice und Gemeinden. 

Sozialökonomische Betriebe überzeugen mit einer Vermittlungsquote von rund 30 Prozent

„Die sozialökonomischen Betriebe stellen eine unverzichtbare Unterstützung für langzeitarbeitslose Personen zur Arbeitsmarktintegration dar. Dabei werden Menschen in den sozialen Unternehmen beschäftigt und auf den sogenannten ‚ersten Arbeitsmarkt‘ vorbereitet. Im Jahresschnitt beschäftigen die sozialökonomischen Betriebe in Tirol rund 200 Transitarbeitskräfte. Der Anteil an Personen, die am ersten Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen, liegt bei erfreulichen ca. 30 Prozent“, erklärt LRin Mair und verweist auch auf die psychosoziale Bedeutung dieser Hilfe: „Im Zuge dieser Tätigkeiten finden langzeitarbeitslose Menschen nicht nur wieder ins Arbeitsleben zurück, sondern erlangen auch ein neues Selbstbewusstsein durch die in den Projekten erbrachten Arbeitsleistungen.“ 

Folgende sozialökonomischen Betriebe werden im heurigen Jahr 2026 vom Land Tirol gefördert:

  • Ho & Ruck Gebrauchtmöbel GmbH (Innsbruck)
  • Schindel & Holz gGmbH (Lienz)
  • Gwandolina gGmbH (Lienz)
  • Startup Volkshilfe GmbH, SÖB Libelle (Innsbruck) und SÖB Werkbank (Wörgl)
  • Verein Issba – Initiative zur Stärkung persönlicher, sozialer und wirtschaftlicher Stabilität am Arbeitsmarkt, SÖB Imst
  • Verein Issba – Initiative zur Stärkung persönlicher, sozialer und wirtschaftlicher Stabilität am Arbeitsmarkt, SÖB Reutte
  • Wams gGmbH (Innsbruck)