Sperre des Brennerkorridors am 30. Mai

Erhöhtes Verkehrsaufkommen an Tagen rund um die Versammlung erwartet

  • Alle Infos zur Sperre: www.tirol.gv.at/brennersperre 
  • Appell, Tirol am 30. Mai zu meiden – erhöhtes Verkehrsaufkommen am 29. Mai, 31. Mai und 1. Juni erwartet

Wieso wird der Brennerkorridor am 30. Mai gesperrt? Welche Regelungen gelten für AnrainerInnen im Wipptal? Können UrlauberInnen ins Stubaital anreisen? Darf die gesperrte Autobahn mit dem Rad genutzt werden? Kann ich den Brennerkorridor an den Tagen vor und nach dem 30. Mai nutzen? Um über die Verkehrseinschränkungen entlang des Brennerkorridors im Zusammenhang mit der von einer Privatperson angemeldeten Versammlung auf Basis einer Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts zu informieren, wurden seitens des Landes Tirol umfassende erforderliche Kommunikationsmaßnahmen getroffen. 

Alle Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Sperre des Brennerkorridors am 30. Mai finden sich auf der Website www.tirol.gv.at/brennersperre.

„In den vergangenen Wochen war es notwendig, die Sperre des Brennerkorridors, die aufgrund einer von einer Privatperson durchgeführten Versammlung auf Basis einer Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts notwendig wird, umfassend zu kommunizieren – national wie auch international“, berichtet Kathrin Eberle, Bezirkshauptfrau des Bezirks Innsbruck-Land und ergänzt: „Die umfassende Kommunikation ist eine unserer zentralen Säulen des Verkehrs- und Sicherheitskonzeptes für den 30. Mai. Unser Appell und unsere Empfehlung sind klar: Umfahren Sie am 30. Mai Tirol großräumig und verzichten Sie bitte auf nicht unbedingt notwendige Fahrten innerhalb Tirols.“ Gleichzeitig verweist die Bezirkshauptfrau auch darauf, dass aufgrund von verschobenen Fahrten auch Verkehrsverlagerungseffekte erwartet werden: So ist davon auszugehen, dass auch am Freitag, 29. Mai, Sonntag, 31. Mai und Montag, 1. Juni, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in ganz Tirol zu verzeichnen ist.

Informationen im In- und Ausland bereitgestellt

Die Informationen auf der Website finden sich in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Italienisch. Sie richten sich an Durchreisende, An- bzw. Abreisende, lokale AnrainerInnen und Personen in Tirol. Kommt es zu etwaigen Änderungen oder kurzfristigen Updates – auch am 30. Mai selbst – werden diese über die Website und weitere Kanäle des Landes (beispielsweise Social Media) weitergegeben. 

Die mehrsprachigen Informationen wurden zudem an wesentliche Stakeholder wie Automobilclubs und Verkehrsservice-Stellen im In- und Ausland, Tourismusverbände, Transport-, Logistik- und Reiseunternehmen, Interessensvertretungen, Gemeinden in Österreich und weiteren Ländern übermittelt. Zudem wurden und werden Medien im In- und Ausland zahlreiche Informationen zur weiteren Berichterstattung übermittelt. Auch über die Social Media-Kanäle und Online-Werbung wurde und wird umfangreich kommuniziert. Insgesamt wurden mit den Beiträgen des Landes allein online bereits rund 3,5 Millionen UserInnen erreicht. Darüber hinaus haben auch internationale Nachrichtenagenturen sowie Medien im In- und Ausland teils mehrmals über die Brennersperre am 30. Mai berichtet, die aufgrund einer von einer Privatperson durchgeführten Versammlung notwendig wird. Dadurch konnten nochmals unzählige MediennutzerInnen erreicht werden.

„Die zur Verfügung gestellten Informationen stoßen auf großes Interesse und werden rege genutzt. Egal ob Einheimische, an- oder abreisende Gäste oder Durchreisende – alle finden die zentralen Informationen auf der Website. Bei kurzfristigen Änderungen oder Updates können die Informationen auch rasch und einfach aktualisiert werden. Umso wichtiger ist es, die Website www.tirol.gv.at/brennersperre schon im Vorfeld breit zu kommunizieren“, betont Florian Kurzthaler, Vorstand der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Landes.

Erhöhtes Verkehrsaufkommen auch vor und nach dem 30. Mai zu erwarten

Eine Frage, die zuletzt mehrfach gestellt wurde, ist: Kann der Brennerkorridor außerhalb der Sperrzeiten am 30. Mai von 11 bis 19 Uhr genutzt werden? Dazu betont Enrico Leitgeb, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei: „Wir gehen davon aus, dass das Verkehrsaufkommen an den Tagen vor und nach dem 30. Mai sehr groß sein wird. Das heißt, auch vor und nach den offiziellen Sperrzeiten ist aufgrund der einhergehenden Verkehrsverlagerungen voraussichtlich mit deutlichen Verzögerungen zu rechnen.“