- Stellvertretend für die 19 SchülerInnen stellten Muna Ali Hassan und Jonas Kolar die Fragen
- Im Fokus: Tirols Rolle in Europa, die Zusammenarbeit im Alpenraum und nachhaltige Mobilität
Zum Auftakt von „Frag den LH“ im neuen Jahr empfing Landeshauptmann und amtierender Euregio-Präsident Anton Mattle die Europaklasse des Reithmanngymnasiums Innsbruck. Dieses Mal stellten Muna Ali Hassan und Jonas Kolar stellvertretend für die Klasse Fragen. Dabei interessierten sich die SchülerInnen insbesondere für Tirols Rolle in Europa, die Bedeutung der Alpenregionen im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie (EUSALP), die damit verbundenen Aufgaben und Herausforderungen sowie für die Pläne des Landes im Bereich Mobilität.
Alpenregionen als starke Stimme in Europa
Für den Landeshauptmann ist die Bedeutung und das Mitwirken Tirols in der Alpenregion im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie klar: „Gemeinsam vertreten wir rund 70 Millionen Menschen. Damit schaffen wir deutlich mehr, als eine einzelne Region erreichen könnte. Diese Regionen geben uns eine starke, gemeinsame Stimme in Europa, weil neben den EU-Staaten auch die Schweiz und Liechtenstein beteiligt sind. Das macht die Alpenregion zu einer echten gesamteuropäischen Plattform.“ Im Rahmen der Co-Präsidentschaft der EUSALP von Österreich und Liechtenstein hatte Tirol im Vorjahr die Federführung für die österreichischen Bundesländer inne, wobei sich LH Mattle vor allem für den Zusammenschluss des gesamten Alpenbogens engagierte.
Klare Akzente in der Mobilität und erneuerbaren Energien
Dass dieser Zusammenschluss große Herausforderungen mit sich bringt, wissen auch die SchülerInnen, die ein besonderes Augenmerk auf die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums legten. „Die Bevölkerung im Alpenbogen hat besonders mit ansteigenden Temperaturen zu kämpfen, was sich auch auf die Biodiversität auswirkt“, so der Landeshauptmann. Er erklärt weiter: „Wir tragen eine sehr große Verantwortung, wenn es um das Erreichen der Klimaziele geht. Ich sehe es auch als dringend notwendig, dass wir vor allem im Bereich der Mobilität klare Akzente setzen und den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben.“
Brenner Basistunnel: „Ganz klare Ansage – Verlagerung auf die Schiene“
Auf die Frage, wie Akzente im Bereich Mobilität und Verkehr in den nächsten Jahren aussehen können, hat der Landeshauptmann eine klare Antwort: „Durch die Verlagerung auf die Schiene, aber auch durch die stärkere Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs gelingt uns der Schritt zur nachhaltigen Mobilität. Es ist unsere Verantwortung, dass alle Menschen in Tirol vom öffentlichen Verkehr profitieren.“ Ein zentraler Baustein dafür ist die Fertigstellung des Brenner Basistunnels: „Neben der Verlagerung der Güter auf die Schiene bedeutet das für uns auch schnelle Anbindungen – von Kufstein bis Bozen. Das hat einen großen Mehrwert, auch im Sinne des europäischen Gedankens“, betont LH Mattle abschließend.
Die gesamte Ausgabe von „Frag den LH“ im Februar ist wie immer auf dem Youtube-Kanal des Landes zu finden.




