LH Mattle und LRin Hagele gratulieren Wissenschaftlerin des Jahres

Große Auszeichnung für Tiroler Quantenforscherin – Francesca Ferlaino ist Wissenschaftlerin des Jahres

  • Innsbruck als weltweit führender Standort der Quantenforschung
  • Jahrzehntelange Exzellenz durch internationale SpitzenforscherInnen in Tirol

Ultrakalte Atome, superfluide Zustände und das weite Feld der Quantenphysik – Landeshauptmann Anton Mattle und Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele gratulieren der Innsbrucker Quantenforscherin Francesca Ferlaino herzlich zur Auszeichnung als österreichische Wissenschaftlerin des Jahres. Der „Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen“ würdigt damit neben ihren international anerkannten Forschungsleistungen insbesondere ihr großes Engagement in der Wissenschaftskommunikation und -vermittlung.

„Francesca Ferlaino steht exemplarisch für wissenschaftliche Exzellenz, Neugier und Offenheit. Ihre Auszeichnung ist ein starkes Signal für den Forschungsstandort Tirol und zeigt, dass die Universität Innsbruck zu den führenden Adressen für Quantenphysik zählt. Hinzu kommt, dass sie sich unermüdlich für die Wissenschaftsvermittlung einsetzt. Quantenphänomene werden damit ein Stück weit greifbarer“, freut sich LH Mattle gemeinsam mit Ferlaino anlässlich der Auszeichnung. 

Wissenschaftslandesrätin Hagele pflichtet ihm bei: „Tirol ist als ‚Quantenland‘ ein internationaler Hotspot der Quantenforschung. Dass zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren eine in Innsbruck tätige Forscherin zur Wissenschaftlerin des Jahres gekürt wurde, freut mich besonders. Ich rufe alle jungen Frauen auf: Folgt diesem Beispiel und entscheidet euch für eine Karriere in der Forschung.“

Zu Francesca Ferlaino

Die gebürtige Italienerin Francesca Ferlaino forscht seit 2006 in Innsbruck und ist seit 2014 Professorin für Experimentalphysik an der Universität Innsbruck und wissenschaftliche Direktorin am Innsbrucker Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Internationales Aufsehen erlangte sie unter anderem 2009 durch den Erhalt eines ERC-Starting-Grant und ihre Pionierleistungen auf dem Gebiet langlebiger supersolider Zustände im Labor. Darüber hinaus engagiert sie sich intensiv für Wissenschaftsvermittlung und Chancengleichheit, etwa mit dem von ihr gegründeten Netzwerk „Atom*innen“ für Frauen in der Physik. 

Universität Innsbruck als weltweit führende Adresse für Quantenphysik

Die Quantenphysik hat in Tirol eine lange und international anerkannte Tradition. Bereits die Berufungen von Anton Zeilinger, Peter Zoller und Rainer Blatt in den 1990er Jahren legten den Grundstein für Innsbruck als einen der weltweit führenden Standorte für Quantenphysik. Seither wurden durch gezielte internationale und nationale Förderungen sowie Programme des Landes Tirol bahnbrechende wissenschaftliche Durchbrüche erzielt.