- Plattform Digital Service Tirol verzeichnet rund 94.000 NutzerInnen
- Bereits knapp 50.000 Termine via Online-Terminvereinbarung des Landes gebucht
Ob ID Austria, Digital Service Tirol, Online-Terminvereinbarung oder elektronische Zustellung – die Tiroler Landesverwaltung setzt neben analogen Möglichkeiten zunehmend auf digitale Lösungen. Wie aktuelle Zahlen zeigen, wird dies von den TirolerInnen auch gut angenommen – immer mehr erledigen ihre Amtswege online. „Bereits rund 410.000 Tirolerinnen und Tiroler nutzen die ID Austria. Das sind über 60 Prozent der Tiroler Bevölkerung, österreichweit sind es circa 57,5 Prozent. Zudem lassen sich immer mehr Menschen Schriftstücke von Behörden und Sozialversicherungsträgern elektronisch zustellen. Derzeit haben in Tirol 70.000 Personen und rund 43 Prozent aller Unternehmen die eZustellung aktiviert. „Diese Entwicklung zeigt, dass digitale Verwaltung in Tirol keine Zukunftsmusik, sondern gelebter Alltag ist“, betont Digitalisierungslandesrat Mario Gerber. „Viele Bürgerinnen und Bürger erkennen bereits den Mehrwert digitaler Services – von der Zeitersparnis über die einfachere Abwicklung bis hin zur papierlosen Kommunikation. Das stärkt das Vertrauen in die moderne Verwaltung und macht Tirol zu einem Vorreiter im eGovernment-Bereich.“
Über 94.000 NutzerInnen bei der Plattform Digital Service Tirol
Vom Tiroler Familienpass über Online-Formulare bis hin zur digitalen Anmeldeplattform FRIDA: Die Plattform Digital Service Tirol des Landes bietet die Möglichkeit, verschiedene Behördengänge auf sicherem Weg digital zu erledigen. Die Plattform verzeichnet bereits mehr als 94.000 NutzerInnenkonten – davon rund 74.800 mit ID Austria, 14.300 mit einem Unternehmenszugang und knapp 5.000 aus dem Schulbereich – und es werden laufend mehr. Im Zuge des Tirol Konvents wird Digital Service Tirol weiterentwickelt und erweitert. Getreu dem „Once-Only“-Prinzip sollen künftig sämtliche digitale Angebote des Landes zentral auf dieser Plattform gebündelt werden, um eine effiziente und benutzerfreundliche Verwaltung für alle NutzerInnen zu schaffen. Vor kurzem wurde die digitale Anmeldeplattform FRIDA, bei der Eltern und Erziehungsberechtigte für das Betreuungsjahr 2026/2027 ihren Bedarf für Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplätze noch bis 31. Jänner 2026 einmelden können, integriert.
2026 soll dann außerdem die digitale Verfahrensplattform folgen. Mit dieser sollen hoheitliche Administrativverfahren (AVG-Verfahren) wie Betriebsanlagengenehmigungsverfahren künftig durchgängig – also von der Antragstellung bis zur Zustellung des Bescheids – digital abgewickelt werden können.
Bereits knapp 50.000 Termine online vereinbart
Einen neuen Reisepass oder die ID Austria beantragen, einen Termin für eine Beratungsgespräch via Telefon, Video oder vor Ort beim Tiroler Hilfswerk vereinbaren oder sich zur Wohnbauförderung beraten lassen – für insgesamt rund 70 Leistungsangebote kann bei den Tiroler Bezirkshauptmannschaften und beim Amt der Tiroler Landesregierung online unter termin.tirol.gv.at oder in der Land Tirol App ein Termin vereinbart werden – und das bequem und rund um die Uhr von zuhause aus. Das Angebot wird laufend erweitert. Seit der Einführung im Jahr 2022 wurden bereits knapp 50.000 Termine online gebucht.
„Unser Ziel ist eine moderne Verwaltung, die Servicegedanken und einfache Nutzung in den Mittelpunkt stellt. Die aktuellen Nutzungszahlen zeigen klar: Die Tirolerinnen und Tiroler nehmen dieses Angebot an – weil sie damit Zeit sparen und unnötige Wege vermeiden. Wir werden dieser Nachfrage auch künftig nachkommen und unsere digitalen Services laufend ausbauen“, betont LR Gerber.
Alle Informationen zu den digitalen Verwaltungsservices in Tirol finden sich unter www.tirol.gv.at/digitalintirol.
