- 81,3 Millionen Euro für objektgeförderte Bauvorhaben
- Schwerpunkt auf Neubau und Sanierung in allen Tiroler Bezirken
Mit der Tiroler Wohnbauförderung werden auch im ersten Quartal 2026 zentrale Impulse für leistbares Wohnen und die Weiterentwicklung des Wohnraums in den Regionen gesetzt. Im Zeitraum von Dezember 2025 bis März 2026 wurden landesweit Förderungen in Höhe von insgesamt 128,3 Millionen Euro zugesichert. Davon entfallen 65,6 Millionen Euro auf Neubauvorhaben und 62,7 Millionen Euro auf Sanierungsmaßnahmen. Im Rahmen der gestrigen Kuratoriumssitzung wurden darüber hinaus 81,3 Millionen Euro für objektgeförderte Bauvorhaben in Tirol begutachtet.
„Mit der Wohnbauförderung schaffen wir die Grundlage dafür, dass in Tirol weiterhin leistbarer Wohnraum entstehen und bestehender Wohnraum zeitgemäß saniert werden kann. Die aktuellen Beschlüsse zeigen, dass wir sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung konsequent investieren und damit die Menschen in den Regionen ebenso wie die heimische Bauwirtschaft stärken“, betont LHStv Philip Wohlgemuth.
Wohnqualität in allen Tiroler Bezirken
Die zugesicherten Fördermittel kommen allen Tiroler Bezirken zugute. Sie unterstützen sowohl die Schaffung neuen Wohnraums als auch die Sanierung bestehender Gebäude. Damit leistet die Wohnbauförderung einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung von Wohnqualität, Energieeffizienz und Leistbarkeit. Auch im Bereich der Objektförderung wurden für mehrere größere Wohnbauvorhaben entsprechende Mittel vorgesehen.
LHStv Wohlgemuth: „Neubau und Sanierung sind zwei wesentliche Säulen einer nachhaltigen Wohnbaupolitik. Mit der Tiroler Wohnbauförderung stellen wir sicher, dass in beiden Bereichen gezielt investiert und die Entwicklung des Wohnraums in allen Teilen des Landes unterstützt wird.“
Förderungen beantragen
Ansuchen für Wohnbauförderung, Wohnhaussanierung und Wohnbeihilfen (für Eigentumswohnungen) können in den Bezirken Imst, Landeck, Lienz, Kufstein, Kitzbühel, Reutte und Schwaz bei der jeweils zuständigen Bezirkshauptmannschaft gestellt werden. Für Ansuchen für den Bezirk Innsbruck-Land, für Neubauansuchen für das Stadtgebiet Innsbruck sowie für Wohnbeihilfeansuchen für Mietwohnungen ist die Abteilung Wohnbauförderung im Amt der Tiroler Landesregierung zuständig. Ansuchen für Sanierungen sowie Anträge auf Mietzins- und Annuitätenbeihilfe in der Stadt Innsbruck sind beim Stadtmagistrat einzubringen.
Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter www.tirol.gv.at/wohnbau abrufbar.
Factbox Wohnbauförderung – erstes Quartal 2026
Zugesicherte Förderungen seit der letzten Kuratoriumssitzung (Zeitraum Dezember 2025 bis März 2026, gerundet):
Stadt Innsbruck: 19,8 Millionen Euro
- Neubau: 15,4 Millionen Euro
- Sanierung: 4,4 Millionen Euro
Bezirk Innsbruck-Land: 35,0 Millionen Euro
- Neubau: 17,6 Millionen Euro
- Sanierung: 17,4 Millionen Euro
Bezirk Imst: 7,2 Millionen Euro
- Neubau: 4,8 Millionen Euro
- Sanierung: 2,4 Millionen Euro
Bezirk Kitzbühel: 8,7 Millionen Euro
- Neubau: 4,7 Millionen Euro
- Sanierung: 4,0 Millionen Euro
Bezirk Kufstein: 20,8 Millionen Euro
- Neubau: 11,8 Millionen Euro
- Sanierung: 9,0 Millionen Euro
Bezirk Landeck: 11,2 Millionen Euro
- Neubau: 2,4 Millionen Euro
- Sanierung: 8,8 Millionen Euro
Bezirk Lienz: 6,0 Millionen Euro
- Neubau: 1,5 Millionen Euro
- Sanierung: 4,5 Millionen Euro
Bezirk Reutte: 8,5 Millionen Euro
- Neubau: 1,4 Millionen Euro
- Sanierung: 7,1 Millionen Euro
Bezirk Schwaz: 11,1 Millionen Euro
- Neubau: 6,0 Millionen Euro
- Sanierung: 5,1 Millionen Euro
Gesamt: 128,3 Millionen Euro
Objektförderung (Fördersumme pro Bezirk, gerundet)
- Stadt Innsbruck: 5,4 Millionen Euro
- Innsbruck-Land: 13,8 Millionen Euro
- Imst: 3,1 Millionen Euro
- Kitzbühel: 12,4 Millionen Euro
- Kufstein: 18,6 Millionen Euro
- Landeck: 6,9 Millionen Euro
- Lienz: 15,6 Millionen Euro
- Reutte: 5,5 Millionen Euro
Gesamt: 81,3 Millionen Euro

