- Sicherheitslandesrätin Astrid Mair übernimmt Eigentümervertretung
- Verband mit Fokus auf Krisenvorsorge, Information, Veranstaltungen und Kindersicherheitsolympiade
Bei der Generalversammlung des Tiroler Zivilschutzverbands wurde gestern, Montag, Hermann Gahr einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Die bisherige Präsidentin, Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, wird künftig die Interessen der Eigentümerseite im Verband vertreten. Der Tiroler Zivilschutzverband ist die zentrale Informationsdrehscheibe für Krisenvorsorge und präventiven Zivilschutz für die Bevölkerung in Tirol. Er informiert darüber, wie man sich vor Gefahren schützt, was im Katastrophenfall zu tun ist und welche Vorsorgemaßnahmen Haushalte treffen sollten.
„Durch die neue Aufteilung ist die Arbeitsstruktur des Verbands noch besser geregelt – damit kann der Verband auch in Zukunft seine hervorragende Arbeit im Sinne der Sicherheit in Tirol weiterführen. Ich danke Hermann Gahr, dass er diese Aufgabe übernimmt. Mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk bringt er die idealen Voraussetzungen mit“, erklärt LRin Mair und führt weiter aus: „Egal ob Unfälle im privaten Bereich, Naturkatastrophen oder andere Krisen – der Zivilschutzverband hilft der Bevölkerung, sich auf den möglichen Ernstfall vorzubereiten. Das ist für die Bewältigung einer Krise wesentlich: Schließlich ist es im Ernstfall zu spät, Vorräte anzulegen oder Abläufe zu üben.“
Präsident Gahr erklärt: „Als Zivilschutzverband bündeln wir Wissen, koordinieren Informationen und schaffen Angebote für die gesamte Bevölkerung. Ob Privathaushalte, Schulen, Unternehmen oder Gemeinden – unser Ziel ist es, Menschen durch verlässliche Informationen und praxisorientierte Hilfestellungen zu befähigen, sich und ihre Mitmenschen optimal auf mögliche Krisen vorzubereiten.“
Infoveranstaltungen, Broschüren, Kindersicherheitsolympiade und vieles mehr
Der Tiroler Zivilschutzverband informiert die Bevölkerung über Themen des Zivilschutzes – von möglichen Gefahren über die richtige Bevorratung bis zu der Bedeutung der Zivilschutzsignale. Auch im Jahr 2025 hat der Verband zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Bevölkerung über Zivilschutz aufzuklären: „Wir haben beispielsweise 25 Informationsveranstaltungen in ganz Tirol durchgeführt. Gleichzeitig gab es eine Zivilschutz-Wanderausstellung in den Bezirken. Wir haben auch Schulen besucht und Vorträge beispielsweise bei Fortbildungsveranstaltungen für Krankenpflegeberufe gehalten“, erklärt der Geschäftsführer des Tiroler Zivilschutzverbandes, Gabor Gunda und führt weiter aus: „Zudem haben wir unseren Partnern – etwa Gemeinden, Schulen oder Einsatzorganisationen – auch 2025 wieder aktuelles Informationsmaterial wie Broschüren zur richtigen Bevorratung, Texte für Websites oder auch Plakate zu den Notrufnummern zur Verfügung gestellt. In ausgewählten Supermärkten haben wir zudem mit Aufschriften auf Einkaufswägen für richtige Bevorratung sensibilisiert. Als besonderes Highlight haben wir natürlich auch 2025 die Kindersicherheitsolympiade organisiert.“ Mehr Infos zur Kindersicherheitsolympiade 2025 finden sich in der Presseaussendung des Landes vom 21. Mai 2025. Auch 2026 wird die Veranstaltung wieder stattfinden.
Informationsmaterial und weitere Informationen finden sich zudem auf der Website der Österreichischen Zivilschutzverbände unter www.zivilschutz.at
Über den Tiroler Zivilschutzverband
Der Tiroler Zivilschutzverband wird vom Land Tirol gemeinsam mit dem Tiroler Gemeindeverband, dem Landesfeuerwehrverband, dem Roten Kreuz, der Bergrettung, der Wasserrettung und der Höhlenrettung getragen. Alle Partner sind in der Generalversammlung stimmberechtigt. Die Finanzierung erfolgt durch das Land Tirol sowie den Bundeszivilschutzverband bzw. das Bundesministerium für Inneres – jährlich werden dafür rund 80.000 Euro zur Verfügung gestellt.


