LHStv Wohlgemuth: „Wir investieren gezielt in das Sportland Tirol“

2025: 13,5 Millionen Euro an Förderungen für Sport ausbezahlt

  • Gelder für Sportstätten, Veranstaltungen, Vereine, TrainerInnen und vieles mehr 

  • Fokus auf Jugend: Nachwuchssport wird beispielsweise mit Schulsportservice oder Schulski-Aktion unterstützt

1.712 Sportvereine mit gesamt knapp 200.000 Mitgliedern, die in 47 Sportfachverbänden organisiert sind – Tirol ist Land des Sports. Um die Sportinfrastruktur, die Vereine, den Spitzensport und insbesondere den Nachwuchssport bestmöglich zu unterstützen, hat das Land Tirol alleine im Jahr 2025 rund 13,5 Millionen Euro an Förderungen ausbezahlt. Seien es neue Laufbahnen, das Abhalten und Organisieren von Meisterschaften, Fahrten zu Wettkämpfen oder Veranstaltungen für die kleinsten Sporttalente – all das wird vom Land Tirol kräftig unterstützt.

„Sport wirkt weit über den Wettkampf hinaus“

„Sport ist Vielfalt: Spitzen- und Breitensport, Team- und Einzelsportarten sowie Angebote für Jung und Alt gehören gleichermaßen dazu. Dafür braucht es Sportlerinnen und Sportler ebenso wie Trainerinnen und Trainer, Funktionärinnen und Funktionäre, große wie kleine Sportstätten, internationale Events und lokale Veranstaltungen. All das fördern wir gezielt – denn nur so bleibt der Sport in seiner Vielfalt erhalten“, erklärt Sportreferent LHStv Philip Wohlgemuth und ergänzt: „Sportförderung ist weit mehr als Leistungsförderung – sie stärkt Gesundheit, fördert den sozialen Zusammenhalt und leistet einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie zum Tourismusstandort Tirol. Insbesondere die Kinder profitieren nachhaltig – denn Sport im jungen Alter wirkt sich positiv auf das restliche Leben aus.“

Breite Förderung für ein starkes Sportland

Förderungen flossen 2025 beispielsweise unter anderem in Reisekostenzuschüsse für Sportvereine sowie in die Organisation von Sportevents. Dazu zählen beispielsweise die Naturrodelbahn-WM in Kühtai, die Sport Austria Finals, der Kletterweltcup oder der Roller Derby Weltcup. Gezielt unterstützt wurden auch der Frauen- und Behindertensport etwa der Para-Ski-Weltcup in Steinach am Brenner. 

„Sportland zu sein heißt: starke Athletinnen und Athleten, lebendige Vereine und Infrastruktur, die allen offensteht. Das haben wir in Tirol – und genau das bauen wir weiter aus“, so LHStv Wohlgemuth. Eine zentrale Rolle spielt auch die Arbeit der TrainerInnen: 547 TrainerInnen wurden 2025 bei ihrer Tätigkeit sowie bei Aus- und Weiterbildungen unterstützt.

Breiter Zugang zu Sport und Bewegung für junge Menschen

Vom Schulsportservice, über die Jugendsportförderung bis zu Initiativen wie der Schwimmförderung oder der Tiroler Schulski-Aktion – auch 2025 wurde erneut ein besonderer Fokus auf die Jugend gelegt. „Jedes Kind in Tirol soll Schwimmen lernen, soll die Möglichkeit haben, Ski zu fahren, soll verschiedene Sportarten ausprobieren und bei einem Verein mitmachen können – das ist unser Versprechen als Landesregierung“, betont LHStv Wohlgemuth. 2025 wurden seitens des Landes so beispielsweise knapp 450.000 Euro in die Tiroler Schulski-Aktion, 1,14 Millionen Euro in den Schulsportservice und 1,1 Millionen Euro in die Jugendsportförderung investiert. Die Tiroler Schulski-Aktion steht auch für die Saison 2025/2026 bereits in den Startlöchern – weitere Informationen dazu finden sich in der Pressemitteilung vom 10. Dezember 2025.

Infrastruktur als Basis für Breiten- und Spitzensport 

„Sport braucht gute Infrastruktur – von Fußballplätzen über Schwimmflächen und Loipen bis hin zu Trainingshallen. Davon profitieren Breiten- und Spitzensport gleichermaßen“, so LHStv Wohlgemuth. Für den Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten wurden 2025 rund 1,1 Millionen Euro ausbezahlt. Dazu zählen beispielsweise die Eis- und Stocksportanlage in Matrei in Osttirol, der Fußballplatz Oberndorf, der Trainingsplatz der Gemeinde Weerberg oder auch die Garderoben-Erweiterung der Sportanlage Imst. Zusätzlich stehen mit dem Bädertopf bis 2030 zudem 50 Millionen Euro für den Erhalt von Schwimmflächen zur Verfügung. Keine Steuergelder fließen hingegen in die neuerlich notwendige Homologierung der Bob- und Rodelbahn in Innsbruck-Igls, wie LHStv Wohlgemuth abschließend betont: „Die Bahn muss leisten, was bestellt wurde, und den internationalen Standards entsprechen.“