Radroute 30: Lückenschluss Matrei-Brenner

Finanzierung für den Lückenschluss gesichert – klarer Fahrplan bis 2034

  • Land Tirol, Planungsverband Wipptal und TVB Wipptal bringen Projekt ins Rollen 
  • Jährlicher Ausbau der Teilabschnitte ab 2026 mit Beginn der Bausaison geplant

Das Land Tirol, der Planungsverband Wipptal sowie der Tourismusverband Wipptal setzen gemeinsam den entscheidenden Schritt für den Lückenschluss der Radroute 30 zwischen Matrei am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land) und dem Brennerpass. Mit dem Beschluss des Planungsverbandes Ende vergangenen Jahres wurde die Finanzierung gesichert und der Projektlead für die Umsetzung übernommen.

Ziel ist es, in Abstimmung mit laufenden Bauvorhaben der ASFINAG – wie dem Neubau der Luegbrücke oder dem Sicherheitsausbau am Brennersee – bis 2034 einen durchgängigen Radweg von Matrei bis zum Brennerpass zu realisieren. Bereits 2026 – mit Beginn der Bausaison – sollen jährlich Teilabschnitte der fehlenden Radroute errichtet werden, sodass die Strecke Schritt für Schritt für RadfahrerInnen zugänglich wird. Die jährliche Umsetzung von Teilabschnitten ab 2026 garantiert eine kontinuierliche Verbesserung der Radinfrastruktur in der Region.

Der für die Radwege zuständige LHStv Philip Wohlgemuth betont: „Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Signal für nachhaltige Mobilität im Wipptal. Der Lückenschluss der Radroute 30 wird die Region für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich attraktiver machen und gleichzeitig die touristische Entwicklung unterstützen.“

Florian Riedl, Obmann des Planungsverbandes Wipptal, ergänzt: „Der Wipptal-Radweg ist ein langer Wunsch der Region und mit diesem Beschluss sind wir unserer Zielsetzung entscheidend weitergekommen. Wir freuen uns, dass nun ein klarer Fahrplan steht und die Umsetzung beginnt.“

Helga Beermeister, Geschäftsführerin des TVB Wipptal, unterstreicht: „Die Radroute wird nicht nur den Freizeit- und Tourismuswert unseres Tals steigern, sondern auch die Verbindung zwischen Matrei und Brenner deutlich verbessern. Die Kooperation aller Partner sichert eine rasche und effiziente Umsetzung.“

Auch anspruchsvolle Abschnitte im Fokus

Besondere Aufmerksamkeit erfordern die Abschnitte Stafflach-Gries am Brenner sowie der Bereich am Brennersee. Das Land Tirol unterstützt gemeinsam mit dem Planungsverband Wipptal und dem TVB die technisch anspruchsvollen Bereiche durch Planung, Baureifmachung und Projektkoordination.