- 1. Mai: Gemeinsamer Dank für alle ArbeitnehmerInnen
- LH Mattle: „Die Tirolerinnen und Tiroler sind fleißig und engagiert.“
- AK-Präsident Zangerl: „Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind Leistungsträger.“
- LRin Mair: „Geringe Arbeitslosigkeit spricht für Tiroler Arbeitsmarkt.“
- AK-Beratung für die ganze Bevölkerung: Land Tirol unterstützt erstmalig Konsumentenschutzberatungen für Nicht-AK-Mitglieder mit 100.000 Euro
Den „Tag der Arbeit“ nützen das Land Tirol und die Arbeiterkammer Tirol, um allen ArbeitnehmerInnen für ihren Einsatz zu danken. Im Jahr 2026 stieg die Anzahl der unselbstständigen Beschäftigten in Tirol auf über 370.000 und erreichte damit einen neuen Beschäftigungsrekord. Gleichzeitig wies Tirol im vergangenen Jahr mit 4,5 Prozent die geringste Arbeitslosenquote in Österreich auf. „Unser Dank gilt allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die unser Land Tag für Tag am Laufen halten. Ihren Einsatz können wir gar nicht hoch genug würdigen. Der Fleiß und das Engagement der Tirolerinnen und Tiroler ist ein klarer Auftrag für die Politik auf allen Ebenen, die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten laufend zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern. Bei all den Herausforderungen ist und bleibt Tirol ein Land, in dem man gerne lebt und arbeitet. Ich möchte den ‚Tag der Arbeit‘ aber vor allem dafür nützen, um bei unseren jungen Tirolerinnen und Tirolern für die Lehre zu werben. Die duale Ausbildung ist die ideale Mischung aus Theorie und Praxis. Die Lehre bereitet auf das Leben vor und schafft eine solide Basis, um mit beiden Beinen im Leben zu stehen“, ist Landeshauptmann Anton Mattle überzeugt.
Der Präsident der Arbeiterkammer Tirol, Erwin Zangerl, nimmt den Tag der Arbeit zum Anlass, um auf die steigenden Kosten für ArbeitnehmerInnen hinzuweisen und verweist dabei auf eine aktuelle Studie im Auftrag der AK: „Tirols Beschäftigte mussten zwischen Jänner 2022 und Juni 2025 reale Einkommensverluste hinnehmen. Die Schere zwischen Verdienst und Ausgaben für Grundbedürfnisse wie Lebensmittel, Wohnen und Energie geht immer weiter auseinander. Insbesondere gibt es ein Gefälle zwischen Tirol und anderen, östlicheren Bundesländern. Hier braucht es von den zuständigen Bundesministerien mehr Tempo. Mit der Bundeswettbewerbsbehörde muss geprüft werden, wo die Preistreiber liegen, um dann gezielt gegenzusteuern“, fordert Präsident Zangerl.
Arbeitslandesrätin Astrid Mair schließt sich dem Dank aber auch den mahnenden Worten anlässlich des 1. Mai an und verweist auf die umfassenden Arbeitsmarkt- und Unterstützungsinstrumenten des Landes: „Unser größter Fokus liegt darauf, arbeitssuchende Menschen bei ihrem Weg in einen Job zu unterstützen – von der Euregio-Jobbörse bis hin zu Investitionen in sozialökonomische Betriebe, um Langzeitarbeitslose zu unterstützen. Der Tiroler Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Um diesen Wandel aktiv zu gestalten, hat das Land Tirol gemeinsam mit dem AMS Tirol, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer Tirol sowie dem ÖGB Tirol die Strategie für den ‚Arbeitsmarkt Tirol 2030‘ erarbeitet. Das ist unsere Richtschnur für einen Arbeitsmarkt der Zukunft.“
AK Tirol: Ansprechpartner in Sachen Konsumentenschutz
Das Land Tirol würdigt insbesondere das Beratungsangebot der Arbeiterkammer Tirol. Im Jahr 2025 haben die ExpertInnen der AK Tirol 44.300 Beratungsgespräche im Bereich des Konsumentenschutzes geleistet. Dieses Angebot wird nun mit Unterstützung des Landes offiziell für die gesamte Bevölkerung geöffnet. „Wir wollen für alle Tirolerinnen und Tiroler da sein, die Unterstützung im Bereich des Konsumentenschutzes brauchen. Vom Bankgeschäft über Reisen bis hin zu Wohnfragen – die Palette von Konsumentenschutzthemen ist breit. In diesem Bereich haben wir im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Euro für die Beschäftigten erkämpft. Mithilfe des Landes ermöglichen wir die Konsumentenschutz-Beratung nun offiziell für alle, auch für Nicht-AK-Mitglieder“, erklärt Präsident Zangerl und bedankt sich für die finanzielle Unterstützung des Landes: LH Mattle und LRin Mair stellen jährlich 100.000 Euro zur Abgeltung dieser Beratungsleistungen zur Verfügung. Damit ermöglichen Arbeiterkammer Tirol und Land Tirol Konsumentenschutz für alle. „Die AK Tirol und ihr Präsident Erwin Zangerl sind starke Partner für die Beschäftigten aber auch für das Land Tirol. Gerade heutzutage ist Unterstützung im Bereich des Konsumentenschutzes dringend notwendig. Wir sind froh, dass die AK mit ihrer Expertise nun allen Tirolerinnen und Tirolern zur Seite steht“, so LH Mattle und LRin Mair abschließend.