Allgemeine Informationen

Der Jugendredewettbewerb wird jährlich österreichweit durchgeführt.

In Tirol gibt es Bezirksbewerbe und den Landesbewerb. Die SiegerInnen des Landesbewerbs werden zum Bundesfinale eingeladen, das abwechselnd in Wien und den Bundesländern stattfindet und auch ein Freizeitprogramm beinhaltet (insgesamt 5 Tage).

Unter dem Vorsitz der Abteilung Jugendpolitik des Ministeriums bestimmt das Kuratorium „Österreichischer Jugendredewettbewerb“ die Rahmenbedingungen und Themen des Redewettbewerbes. Das Kuratorium setzt sich u.a. aus Vertreter/innen mehrerer Ministerien, den Jugendbereichen in den Ämtern der Landesregierungen aller Bundesländer und der Landwirtschaftskammern, der Österreichischen Gewerkschaftsjugend und der Bundes-Jugendvertretung zusammen.

Der Redewettbewerb hat eine lange geschichtliche Tradition. Der Bewerb wird seit 1952 ohne Unterbrechung durchgeführt, hat aber nicht an Aktualität verloren. Durch die Teilnahme bekommen Jugendliche eine rhetorische Ausbildung und die Möglichkeit eines Auftrittes in der Öffentlichkeit, um ihre Anliegen, Meinungen und Vorstellungen für die Zukunft einer breiten Öffentlichkeit darzulegen. Der Redewettbewerb versteht sich als wichtiger Beitrag zur Belebung der Demokratie.

Die konkrete Durchführung in Tirol liegt in der Verantwortung der Landesabteilung Gesellschaft und Arbeit.

Zielsetzung des Redewettbewerbes

Die Meinung der jungen Menschen soll einem breiten Publikum zugeführt werden. Durch diese Öffentlichkeit merken die jungen Menschen, dass es Sinn macht, die eigenen Anliegen und die eigene Meinung zu formulieren und weiterzugeben. Bereits auf Bezirksebene wird der Bewerb in einem sehr öffentlichen Rahmen durchgeführt. Der Bewerb wird mit Plakaten und Foldern beworben. Das Werbematerial geht an alle Schulen in Tirol, an Jugendorganisationen etc.

Im Vorfeld der Bewerbe werden an Schulen oder in Jugendprojekten von der Abteilung Gesellschaft und Arbeit geförderte Rhetorikseminare angeboten. Dadurch erhalten Jugendliche ein rhetorisches Werkzeug. Sie lernen, wie eine Rede aufgebaut sein muss, welche Punkte in der Gestik oder Mimik zu beachten sind und wie eine Rede vorgetragen werden soll (für nähere Infos siehe Rhetorikseminare). Seit 2013 besteht zusätzlich zu den Rhetorikkursen das Angebot, theaterpädagogische Workshops zu besuchen. Sie dienen der speziellen Förderung der Kategorie „Neues Sprachrohr“ und legen den Fokus auf das Thema Bühnenpräsenz und Körperwahrnehmung.

Bewertung der Beiträge

Bei den einzelnen Bewerben beurteilt eine Jury die rhetorische Leistung der Jugendlichen und gibt den jungen Rednerinnen und Rednern Verbesserungsvorschläge.

Die Bezirksbewerbe werden vor Ort veranstaltet. Eigens dafür bestellte Regionalverantwortliche kümmern sich um die Durchführung des jeweiligen Bezirksbewerbes.

Die Erfolge

Der größte Erfolg für die Jugendlichen ist es, vor einem breiten Publikum anzutreten und die eigenen rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern. Der Wert dieser Erfahrung wird uns oft, auch nach Jahren, von TeilnehmerInnen bestätigt. Zudem kann beobachtet werden, dass die TeilnehmerInnen ihr Selbstbewusstsein stärken und dann oft in verschiedenen Bereichen (SchulsprecherInnen, RedakteurInnen bei diversen Zeitungen, bei Vereinen oder politischen Parteien...) in der Öffentlichkeit wieder auftauchen.

Jedes Jahr treten rund 200 Jugendliche bei den verschiedenen Bezirksbewerben an, in zahlreichen Schulen gibt es im Vorfeld zu den Bezirksbewerben auch Schulausscheidungen. Beim Landesbewerb sind dann jedes Jahr rund 60 Jugendliche in Innsbruck, die sich um die Auszeichnung als Landessiegerin oder Landessieger bemühen.

Kontaktpersonen

Mag.a Daniela Redinger

tiris-Standort Meinhardstraße 16, 6020 Innsbruck Österreich
Telefonwork +43 512 508 7852
faxFax +43 512 508 747805
E-Mail ga.jugend@tirol.gv.at

Hauptverantwortung, Sponsoring, Pressearbeit, Jury Landesfinale

Martina Sailer

tiris-Standort Meinhardstraße 16, 6020 Innsbruck Österreich
Telefonwork +43 512 508 7859
faxFax +43 512 508 747805
E-Mail ga.jugend@tirol.gv.at

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