Onkologische Erkrankungen
Onkologische Erkrankungen stellen eine Herausforderung für die Frauengesundheit dar und erfordern einen ganzheitlichen, lebensphasenorientierten Zugang. Prävention spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Die HPV-Impfung gilt als eine der wirksamsten Schutzmaßnahmen und kann insbesondere im Jugendalter viele Krebsarten verhindern. Sie schützt Mädchen und Burschen vor Gebärmutterhalskrebs, Genitalwarzen sowie vor Krebsvorstufen und Tumoren der Scheide, Vulva, des Penis, Anus, Rachens oder Kehlkopfs.
Trotz wirksamer Präventionsmaßnahmen sind viele Frauen, vor allem im mittleren und höheren Lebensalter, von onkologischen Erkrankungen betroffen. Neben der medizinischen Behandlung benötigen sie häufig umfassende Unterstützung im Umgang mit körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen.
Eine frauenspezifische, interdisziplinäre Versorgung, die medizinische, psychosoziale und lebenspraktische Aspekte berücksichtigt, ist daher essenziell. Sie trägt dazu bei, die Lebensqualität zu erhalten, Selbstbestimmung zu stärken und Frauen in allen Phasen ihrer Erkrankung bestmöglich zu unterstützen.