ARI
Akute respiratoirsche Infektionserkrankungen
für die Saison 2025/2026
Wöchentlich, laufende Abschlussbewertung der Abteilung Öffentliche Gesundheit
KW 07 2026
Zusammenfassung und Empfehlung:
Erkrankungen an Influenza A zeigen sich in Tirol, wie auch in Gesamtösterreich und Europa, rückläufig. Aufgrund steigender RSV-Infektionen bleibt die Gesamtzahl der Krankmeldungen bei der ÖGK Tirol jedoch auf einem gleichbleibenden Niveau. Sinkenden, stationären Aufnahmen, aufgrund von schweren Influenza-Erkrankungen, stehen steigende Hospitalisierungszahlen von RSV-Erkrankungen gegenüber. Das Tiroler Abwassermonitoring lässt noch keine Rückschlüsse auf eine Entspannung der RSV-Infektionslage zu. Influenza-B-Viren sind im Tiroler Abwasser nachweisbar, jedoch ohne klinische Relevanz.
Die Ergebnisse des Tiroler Masernmonitorings werden zukünftig dieser Aussendung beigefügt. In der vergangenen Kalenderwoche wurden keine Masernviren im Abwasser nachgewiesen. In den Vorwochen kam es jedoch immer wieder zu positiven Signalen in der Region Kufstein und vereinzelt auch in Innsbruck-Land und im Zillertal. Klinische Masernfälle wurden nicht bekannt. Es wird jedoch um entsprechende Achtsamkeit gegenüber der Erkrankung gebeten. Die Impfung gegen Masern stellt die wirksamste Prävention dar. Es wird darum gebeten, den Immunisierungsstatus der Patientinnen und Patienten zu überprüfen und Impflücken ehestmöglich zu schließen.
KW 06 2026
Zusammenfassung und Empfehlung:
Die Influenza-Erkrankungen in Tirol haben derzeit ein Plateau erreicht, ist gibt kaum Veränderungen zu den beiden Vorwochen. Es gibt weiterhin keine klinisch nachweisebare Influenza-B-Virus-Aktivität, auch wenn im Tiroler Abwassermonitoring einzelne Influenza-B-Viren nachgewiesen werden konnten.
Wir befinden uns nun auch mitten in der RSV-Welle, besonders Kinder unter 5 Jahren sind stark betroffen. Hier sehen wir auch eine deutliche Zunahme bei den stationären Aufnahmen.
Im Epidemiologischen Meldesystem wurden in den vergangenen drei Wochen zudem deutlich mehr Pertussis-Fälle gemeldet. Mehr als die Hälfte der gemeldeten Fälle betrifft Kinder zwischen 0 und 10 Jahren. Es wird darum gebeten, Impfpässe zu kontrollieren und möglicherweise bestehende Impflücken ehestmöglich zu schließen. Nach aktueller Impfempfehlung erfolgt die Pertussis-Impfung im Rahmen der Sechsfachimpfung, die erste Dosis sollte ab der 7. Lebenswoche gegeben werden, zwei Monate später die zweite Dosis und sechs Monate nach der zweiten Dosis erfolgt die dritte Teildosis. Im sechsten Lebensjahr erfolgt die Auffrischung im Rahmen der Vierfach-Impfung. Die nächste Auffrischung erfolgt dann im Rahmen von Schulimpfungen. Kinder, die vor 2024 ihren 6. Geburtstag gefeiert haben und sich derzeit in der Volksschule befinden, erhalten eine Auffrischung als Schulimpfung in der 3. Schulstufe.
Um Risikogruppen bestmöglich zu schützen, sollten Mitarbeiter und Besucher in Krankenhäusern und Altenwohn- bzw. Pflegeheimen Gesichtsmasken tragen. Allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen wie Händewaschen und regelmäßiges Lüften, Abstand halten sind außerdem unerlässlich, um das Infektionsrisiko zu reduzieren.
KW 05 2026
Zusammenfassung und Empfehlung:
In Tirol wurde zum Jahreswechsel der Gipfel der Grippewelle überschritten, unter Berücksichtigung der Signalzunahme im Tiroler Abwassermonitoring ist jedoch davon auszugehen, dass die Erkrankungszahlen vorerst nicht weiter zurückgehen werden. Es gibt erstmals Nachweise von Influenza B im Abwassermonitoring.
Die RSV-Zirkulation ist noch einmal angestiegen. Erfreulicherweise ist die Gesamtzahl an Krankmeldungen bei der ÖGK sowie die Zahl der Hospitalisierungen aufgrund schwerer respiratorischer Infekte derzeit deutlich rückläufig.
Erfreulicherweise erkranken nur wenig Säuglinge im ersten Lebensjahr, was auf die gute Annahme der passiven Immunisierung mit Beyfortus zurückzuführen ist. Die Beyfortus-Impfung ist derzeit bis zum Ende der RSV-Saison (voraussichtlich 31.03.2026) kostenlos für alle Neugeborenen, Kinder im ersten Lebensjahr vor ihrer ersten RSV-Saison sowie Risikokinder bis 24 Monaten. Die Impfung sollte idealerweise vor Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. bei der ersten Untersuchung beim niedergelassenen Kinderarzt durchgeführt werden.
Um Risikogruppen bestmöglich zu schützen, sollten Mitarbeiter und Besucher in Krankenhäusern und Altenwohn- bzw. Pflegeheimen Gesichtsmasken tragen. Allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen wie Händewaschen und regelmäßiges Lüften, Abstand halten sind außerdem unerlässlich, um das Infektionsrisiko zu reduzieren.
KW 03 2026
Zusammenfassung und Empfehlung:
In Europa zeigt sich weiterhin eine erhöhte Aktivität verschiedener Atemwegsviren, wobei die Grippewelle ihren Höhepunkt in vielen Ländern bereits überschritten hat und vor allem Influenza A(H3N2) dominiert, während RSV langsam zunimmt und SARS‑CoV‑2 nur geringe Auswirkungen zeigt. Auch in Österreich wurde der Gipfel der ersten Grippewelle rund um den Jahreswechsel erreicht, seither stabilisiert sich die Lage auf einem Plateau mit weiterhin überwiegenden Influenza‑A‑Nachweisen und kaum Influenza‑B‑Aktivität. RSV bleibt moderat aktiv, während SARS‑CoV‑2 weiterhin rückläufig ist. In Tirol gehen Krankenstände, Hospitalisierungen und Laborpositivitäten zurück, die RSV‑Welle hat zwar begonnen, betrifft derzeit aber kaum Kinder im ersten Lebensjahr.
Einige wenige Restbestände (insbesondere Influvac tri) aus dem kostenlosen Impfprogramm sind derzeit noch verfügbar und angesichts der erst noch zu erwartenden Zirkulation der Influenza B ist die Impfung auch weiterhin empfohlen.
KW 02 2026
Zusammenfassung und Empfehlung:
In Österreich und Tirol hat die Anzahl der Grippefälle in der zweiten Kalenderwoche weiter zugenommen, nachlassende Positivitätsraten und Abwassersignale geben möglicherweise erste Hinweise, dass die Plateauphase der diesjährigen Grippewelle erreicht sein könnte.
Grundsätzlich ist aufgrund des Schulbeginns nach den Weihnachtsferien jedoch erfahrungsgemäß erst einmal mit einem Wiederanstieg zu rechnen. Eine Einschätzung des weiteren Verlaufs ist derzeit noch nicht möglich.
In den Krankenhäusern nahmen Hospitalisierungen deutlich zu, das Vorjahresniveau wurde jedoch nicht überschritten, obgleich die Virusvariante H3N2 mit der Subklade K das Infektionsgeschehen dominiert. Möglicherweise sehen wir einen ersten protektiven Effekt der Influenza-Impfung, laut Impf-Dashboard ließen sich in dieser Saison bislang bereits über 15.000 Menschen mehr impfen, als in der vergangenen Saison.
Einige wenige Grippeimpfstoff-Restbestände (insbesondere Influvac tri) aus dem kostenlosen Impfprogramm sind derzeit noch verfügbar.
Der Dachverband der österreichischen Sozialversicherungen hat den Beginn der diesjährigen Grippewelle mit 9. Dezember 2025 festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt bis auf Widerruf die Kostenübernahme von Tamiflu und Relenza. Leider gibt es derzeit jedoch keine Kostenübernahme für Influenza-Tests zur Diagnosesicherung.
KW 51-52/2025
Zusammenfassung und Empfehlung:
Leider wurden aufgrund der Feiertage noch nicht alle Datenquellen aktualisiert, daher erfolgt auch diese Aussendung noch einmal zeitlich verzögert.
Während in einigen EU-Ländern der Höhepunkt der Grippewelle bereits überschritten zu sein scheint, steigt die Aktivität der Influenza in Österreich derzeit weiter an. Infektionen betreffen alle Altersgruppen. Es lässt sich auch ein Anstieg der Krankenhausaufenthalte beobachten. Mit Jahreswechsel wurden erstmals in dieser Saison über 2000 Krankenhausaufnahmen pro Woche auf eine Normalstation und mit Jahresbeginn über 100 Aufnahmen auf eine Intensivstation verzeichnet. Die Zahlen liegen damit leicht über der Vergleichswoche des vergangenen Jahres. Mehr als ein Viertel das Patientinnen und Patienten wurden aufgrund einer Influenza-Infektion hospitalisiert.
Die Covid-Aktivität nimmt ab, aber der Rückgang vollzieht sich sehr langsam. Bei den SARI-Diagnosen macht Covid-19 weiterhin noch über 10 % aus. Die Zahl der SARS-CoV-2 Ausscheider ist trotz rückläufigem Trend weiterhin hoch.
In Tirol wurden in der ersten Januarwoche etwa 10 % mehr atemwegsinfektbedingte Krankmeldungen verzeichnet, als in der Vorjahreswoche.
Die RSV-Verbreitung hat sich stabilisiert und liegt unter dem Niveau der letzten Jahre, allerdings steigen in einigen Ländern die Krankenhausaufnahmen bei Kindern unter fünf Jahren.
SARS-CoV-2 zirkuliert weiterhin, zeigt aber rückläufige Trends und verursacht derzeit nur begrenzte Auswirkungen auf die Hospitalisierungen.
Der Dachverband der österreichischen Sozialversicherungen hat den Beginn der diesjährigen Grippewelle mit 9. Dezember 2025 festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt bis auf Widerruf die Kostenübernahme von Tamiflu und Relenza. Leider gibt es derzeit jedoch keine Kostenübernahme für Influenza-Tests zur Diagnosesicherung.
Effektiver und sicherer als die Behandlung im Krankheitsfall ist weiterhin die Impfung. Einige wenige Restbestände aus dem kostenlosen Impfprogramm sind derzeit noch verfügbar.
KW 50/2025
Zusammenfassung
Der Dachverband der österreichischen Sozialversicherungen hat den Beginn der diesjährigen Grippewelle mit 9. Dezember 2025 festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt bis auf Widerruf die Kostenübernahme von Tamiflu und Relenza.
Im Sentinel-System stieg die Gesamtpositivität der Proben auf 75 %, wobei Influenza A rund 40 % aller positiven Nachweise ausmacht. Der überwiegende Teil entfällt auf H3N2-Varianten. Während Rhinoviren rückläufig sind, bleiben SARS-CoV‑2‑Nachweise konstant; im Abwassermonitoring zeigt sich österreich- und tirolweit eine weitere Zunahme.
Die Influenzaimpfung weist laut AGES trotz der starken Zirkulation der Subklade K von A(H3N2) eine gute Schutzwirkung gegen schwere Verläufe auf – insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Effektivität entspricht den Vorjahren.
Empfehlungen:
Impfung:
Personen mit erhöhtem Risiko für schwere Verläufe sollten sich unverzüglich impfen lassen
Therapie:
Risikopatienten sollten bei gesicherter Diagnose mit einem Virostatikum behandelt werden. Relenza und Tamiflu werden seit 09. Dezember 2025 von den Krankenkassen erstattet.
Gesundheitseinrichtungen:
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen werden vom ECDC aufgefordert, ihre Notfallpläne zu überprüfen und Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle zu verstärken. Mitarbeitende und Besucher sollen Gesichtsmasken tragen.
Allgemeine Schutzmaßnahmen:
Regelmäßiges Händewaschen, Lüften und Abstandhalten bleiben zentrale Maßnahmen zur Reduktion des Infektionsrisikos.
KW 49/2025
Zusammenfassung und Empfehlung
Mit KW 49 hat die Grippewelle 2025/2026 in Österreich begonnen!
In der vergangenen Woche kam es zu einem nicht überraschenden, aber doch auffallend deutlichen Anstieg an Influenza-A-Nachweisen im Rahmen der stichprobenmäßigen Erfassung von Infektionen mit respiratorischen Viren in allen Bundesländern. In über 20% der Sentinel-Proben wurden Influenzaviren nachgewiesen, was den Beginn der Grippewelle in Österreich signalisiert. Im Vergleich zur vorhergehenden Saison startet sie somit etwa 4 Wochen früher. Innerhalb der untersuchten Proben dominieren Influenzaviren A(H3N2) der Subklade K.
Im nationalen und noch deutlicher im Tiroler Abwassermonitoring lässt sich der Anstieg der Influenza-A-Aktivität klar nachvollziehen. Krankenhausaufnahmen an Influenza A steigen, sind derzeit aber noch auf sehr niedrigem Niveau.
Influenza A ist mittlerweile in allen europäischen Ländern dominant und vor allem der Subtyp A(H3N2) ist für den raschen Anstieg in den vergangenen Wochen verantwortlich. Es wird noch einmal auf die Risikobewertung des ECDC zur Influenza A (H3N2) Subklade K verwiesen:
Es handelt sich dabei um eine neue Variante, die inzwischen auf allen Kontinenten nachgewiesen wurde. Da A(H3N2) in den vergangenen Saisonen nicht der vorherrschende Subtyp war, ist davon auszugehen, dass die Immunitätslage in der österreichischen Bevölkerung im Vergleich zu anderen Influenzatypen geringer ist. Aus Ländern Ostasiens, in denen die epidemische Zirkulation von A(H3N2)-Viren der Subklade K derzeit wieder rückläufig ist, wurden bislang keine ungewöhnlich schweren Krankheitsverläufe im Zusammenhang mit dieser Variante berichtet.
Die AGES weist darauf hin, dass die jährliche, saisonale Grippe-Impfung die beste Präventionsmaßnahme gegen die schwere Erkrankung darstellt:
„Die derzeit zirkulierende Subklade K weist genetische Veränderungen gegenüber dem für die Impfung ausgewählten A(H3N2) Impfstamm auf, was zu einer geringeren Wirksamkeit der Impfung führen könnte. Erste Einschätzungen zeigen allerdings, dass die heurige Influenzaimpfung trotzdem einen guten Schutz vor einem schweren Verlauf bietet, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In England zeigte sich bei bis zu 75 % der geimpften Kinder und Jugendlichen ein Schutz vor einem schweren Verlauf, der eine medizinische Behandlung oder einen Krankenhausaufenthalt benötigen würde. Auch bei Erwachsenen konnte durch die Impfung ein guter Schutz vor schweren Erkrankungen beobachtet werden, mit einer ähnlichen Impfeffektivität zu den Grippeimpfungen der Vorjahre.“
Personen, die für eine Impfung in Frage kommen, insbesondere diejenigen mit einem höheren Risiko für schwere Erkrankungen, sollten sich daher unverzüglich impfen lassen. Derzeit sind im Rahmen des kostenlosen öffentlichen Impfprogramms zumindest noch Restbestände vom Kinderimpfstoff Fluenz und Seniorenimpfstoff Fluad verfügbar. Vom Impfstoff InfluvacTri sind auch in Tirol noch größere Bestände vorhanden. Bei Nichtverfügbarkeit der anderen Impfstoffe, sollen alle zu impfenden Personen mit diesem Impfstoff geimpft werden.
Patienten mit einem erhöhten Risiko sollten mit einem Virostatikum behandelt werden, vor dem Einsatz sollte die Diagnose bestmöglich testgesichert sein.
Das ECDC empfiehlt Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die eigenen Notfallpläne zu überprüfen und Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle zu verbessern, um die Belastung des Gesundheitssystems während der Grippesaison zu verringern.
Um Risikogruppen bestmöglich zu schützen, sollten Mitarbeiter und Besucher in Krankenhäusern und Altenwohn- bzw. Pflegeheimen Gesichtsmasken tragen.
Allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen wie Händewaschen und regelmäßiges Lüften, Abstand halten sind außerdem unerlässlich, um das Infektionsrisiko zu reduzieren.
KW 48/2025
Zusammenfassung und Empfehlung
Die Gesamtzahl an Atemwegserkrankungen in Österreich und Tirol stagniert aktuell – rückläufige Erkrankungszahlen bei Rhinoviren und steigende Zahlen vornehmlich bei Covid-19-Erkankungen aber auch bei Influenza-Infektionen gleichen sich derzeit aus. So liegen die Krankenstandszahlen der ÖGK für Tirol in den letzten vier Wochen zwischen 3200 und 3700 Meldungen und somit insgesamt auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr.
Auch bei den stationären Aufnahmen ist das Niveau in den vergangenen Wochen in etwa gleichbleibend und unter dem Vorjahresniveau.
Die „stabilen“ Zahlen sollen aber derzeit nicht in falscher Sicherheit wiegen. Covid-Infektionen derzeit eher wieder zu – wir haben es in der diesjährigen Covid-Saison möglicherweise mit einem mehrgipfligen Verlauf zu tun. Die Tatsache, dass der Wintertourismus aufgrund der guten Schneelage bereits Fahrt aufgenommen hat, dürfte zusätzlich zu einem Anstieg der Infektionen beitragen. Es ist weiterhin ausreichend Impfstoff vorhanden. Neben dem mRNA-Impfstoff steht nun auch ein Protein-Impfstoff (Nuvaxovid) als Alternative im kostenfreien Impfprogramm zu Verfügung.
Die neu entstandene Subklade K der Influenza A (H3N2) wird vom ECDC als durchaus riskant für all die Bevölkerungsgruppen eingestuft, die ein erhöhtes Risiko für eine schwere Erkrankung haben. Da der Virusstamm A(H3N2) in den letzten Grippejahren eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist eine grundsätzlich verminderte Immunität in nicht geimpften Gruppen anzunehmen. Dies könnte zu einer höheren absoluten Zahl von Krankheitsfällen und Krankenhausaufenthalten führen. Derzeit gibt es jedoch noch keine sicheren Erkenntnisse dazu.
Selbst wenn in diesem Winter ein weniger passendes A(H3N2)-Virus dominiert, wird erwartet, dass verfügbaren Impfstoffe einen wichtigen Schutz vor schwerer Erkrankung bieten.
Personen, die für eine Impfung in Frage kommen, insbesondere diejenigen mit einem höheren Risiko für schwere Erkrankungen, sollten sich daher unverzüglich impfen lassen. Derzeit sind im Rahmen des kostenlosen öffentlichen Impfprogramms zumindest noch Restbestände vom Kinderimpfstoff Fluenz und Seniorenimpfstoff Fluad verfügbar. Vom Impfstoff InfluvacTri sind auch in Tirol noch größere Bestände vorhanden. Bei Nichtverfügbarkeit der anderen Impfstoffe, sollen alle zu impfenden Personen mit diesem Impfstoff geimpft werden.
Kostenlose Impfungen gibt es bei niedergelassenen Ärzt:innen bzw. hier.
Patienten mit einem erhöhten Risiko sollten mit einem Virostatikum behandelt werden, vor dem Einsatz sollte die Diagnose bestmöglich testgesichert sein.
Das ECDC empfiehlt Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die eigenen Notfallpläne zu überprüfen und Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle zu verbessern, um die Belastung des Gesundheitssystems während der Grippesaison zu verringern.
Um Risikogruppen bestmöglich zu schützen, sollten Mitarbeiter und Besucher in Krankenhäusern und Altenwohn- bzw. Pflegeheimen Gesichtsmasken tragen.
Allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen wie Händewaschen und regelmäßiges Lüften, Abstand halten sind außerdem unerlässlich, um das Infektionsrisiko zu reduzieren.
Abschlussbewertung der ARI-Saison 2024/2025
Das ARI-Monitoring Abteilung Öffentliche Gesundheit umfasst den Zeitraum KW 50/2024 bis KW 14/2025.
Der Beginn der Influenzasaison in Österreich wurde in KW 51 2024 von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen.
Der Beginn Influenza-Epidemie in Tirol wurde für KW 2 2025 entsprechend der Zusammenschau der epidemiologischen Daten erkannt, insbesondere stieg die Testpositivrate bei den Humanproben im niedergelassenen Bereich auf über 10% und die Abwassersignale zogen deutlich an. Auf Basis jahrzehntelanger epidemiologischer Beobachtungen ist bekannt, dass Influenzawellen in Tirol ca. 2 Wochen früher oder später als im Osten Österreichs auftreten, je nachdem wie sich die Influenza Welle über Europa ausbreitet.
Der Peak der Influenza Welle in Tirol wurde in KW 7/2025 erreicht, ebenso der Peak der Krankenhausaufnahmen in Tirol KW 7/2025. Dieser war um ca. 20% niedriger als 2024.
Ende der epidemischen Influenza-Welle in Tirol KW 14/2025: Influenza B dominierte (Peakwert im Abwasser fast 3x höher im Vergleich zum Vorjahr), Influenza A Virenlasten im Abwasser deutlich schwächer ausgeprägt als 2023/2024 (Peakwert im Abwasser nur 1/5 im Vergleich zum Vorjahr), insgesamt jedoch deutlich geringere Virenlast als in der Vorsaison 2023/2024 (in den Peakbereichen in Summe um ca. 50% reduziert im Vergleich zum Vorjahr).
Die Durchimpfrate gegen Influenza liegt in Tirol bei 9,6%.
Die Krankenstandswelle für definierte ICD Diagnosen infolge respiratorischer akuter Infekte (ARI) basierend auf den Krankenstandsdaten der ÖGK-Tirol war in der Saison 2024/2025 etwas stärker ausgeprägt als in der Vorsaison.
Verspätete und schwache RSV Welle Anfang 2025 ohne eindeutiges Erreichen der epidemischen Schwelle in Tirol auf Basis der humanen Labornachweise, und entsprechend der generierten Abwassermesswerten dtl. schwächer als 2023/2024. Die Anzahl der fiktiven Ausscheidern zum Zeitpunkt des Peaks in der RSV Abwasservirenlast 2025 betrug nur ¼ derjenigen des Vorjahres. Die RSV-Krankenhausaufnahmen im Peakbereich entsprach ca. 1/3 der des Vorjahres. Beyfortus Impfungen von Neugeborenen und Säuglingen wurden vom 8.12.2024 bis zum 15. 04.2025 durchgeführt.
Keine Covid-19 bedingte epidemische Welle im Winter 2024/2025 in Tirol detektierbar. Die Abwasservirenlasten nahmen im Beobachtungszeitraum KW 50/2024 bis KW 14/2025 von ca. 10.000 fiktiven Ausscheidern auf rund 900 ab. Die Durchimpfrate gegen COVID 19 ist mit ca. 2,6% in der heurigen Saison praktisch epidemiologisch unwirksam, die Immunität vor Erkrankungen in der Population nimmt weiter ab und läuft im Sommer 2025 aus.
Bei Messung der Masernvirenlast im Abwasser wurden von KW 9 bis KW 19/ 2025 neben insgesamt 40 geringen Signalen, wodurch 20 Poolöffnung provoziert wurden, nur 1x ein starkes Signal mit einer Poolöffnung in der Region Westendorf in KW 11/2025 nachgewiesen, wobei es sich tatsächlich um einen Eintrag gehandelt hat, da Mitte KW 14 ein humaner Masern Fall ebendort detektiert wurde. Es traten 2 Folgefällen in der Familie und bei einem Rettungsmitarbeiter auf. Weitere Fälle sind nicht aufgetreten. Um die Vigilanz zu steigern, wurden bei nur schwachen Masernabwassersignalen die lokalen Gesundheitsreferate der Bezirksverwaltungsbehörden gebeten, die ÄrztInnen und Krankenanstalten in der Region auf einen potentiellen Eintrag aufmerksam zu machen, bei einem deutlichen Signal im Masern-Abwassermonitoring wurde zudem eine Presseaussendung durchgeführt, um die Achtsamkeit der Bevölkerung in der betroffenen Regionen zusätzlich zu fördern. Insgesamt konnten durch diese Warnings sich neben den Behörden auch die Krankenanstalten und Ordinationen in den Abläufen neuerlich aktualisieren und personelle Vorhaltungen organisieren.
Die Pertussisaktivität hat mit Jahreswechsel 2024/2025 deutlich angenommen und befindet sich auf niedrigstem Niveau seit Anfang 2024.
Laufende Empfehlungen: AHA+L für alle respiratorisch erkranken Personen oder diejenigen, die sich bestmöglich gesund erhalten wollen: Abstand, Händehygiene, Atemmaske und Lüften + Impfungen gegen respiratorische Erreger, soweit verfügbar
Akute respiratoirsche Infektionserkrankungen
Wöchentlich, laufende Abschlussbewertung der Abteilung Öffentliche Gesundheit (ehemals Landessanitätsdirektion)
für die Saison 2024/2025
KW 14/2025
Beginn Influenzasaison Österreich in KW 51 2024 ausgerufen, Beginn Influenza Epidemie in Tirol in KW 2 2025, Peak KW 7, Ende der epidemischen Welle KW 14 in Tirol – Influenza B dominiert, schwächer im Abwasser ausgeprägt als 2023/2024, weitere Influenza Fälle können abnehmend auftreten. Die Durchimpfrate gegen Influenza liegt in Tirol bei 9,6%.
Die Krankenstandswelle infolge respiratorischer akuter Infekte basierend auf den Daten der ÖGK Tirol war etwas stärker ausgeprägt als in der Vorsaison.
Verspätete und schwache RSV Welle ohne eindeutiges Erreichen der epidemischen Schwelle in Tirol, dtl. schwächer als 2023/2024, weitere Fälle können abnehmend auftreten, Beyfortus Impfungen werden bis zum 15. 04.2025 fortgesetzt.
Keine Covid-19 bedingte epidemische Welle im Winter 2024/2025 in Tirol. Die Durchimpfrate gegen COVID 19 ist mit ca. 2,6% in der heurigen Saison praktisch epidemiologisch unwirksam, die Immunität in der Population vor Erkrankungen nimmt weiter ab.
Die Pertussisaktivität hat mit Jahreswechsel deutlich abgenommen und befindet sich auf niedrigstem Niveau seit Anfang 2024.
Empfehlung:
AHA+L für alle respiratorisch erkranken Personen oder diejenigen, die sich bestmöglich gesund erhalten wollen: Abstand, Händehygiene, Atemmaske und Lüften + Impfungen gegen respiratorische Erreger, soweit verfügbar
- KW 13/2025
Influenza:
weiter deutlich abfallende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B und Influenza A, KH-Aufnahmen nehmen in Tirol ab. Positivitätsnachweise in Tiroler Labore deutlich weiter abnehmend dzt. an der epidemischen Schwelle, ÖGK-Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren abnehmend. ARI generell abnehmend. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität. Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit Peakwoche in KW 7, ARI-Niveau des Vorjahres in KW 5 überschritten, jetzt abnehmend, deutliche Influenza B Welle, abnehmendes Aktivitätsniveau
RSV:
abnehmende RSV-Aktivität im Abwasser in Tirol, gering ausgeprägte RSV-Welle mit deutlich geringerer Krankenhausbelastung als im Vorjahr
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise sehr geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten, Dynamik nimmt seit Jahreswechsel 2024/2025 ab.
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 12/2025
Influenza:
weiter deutlich abfallende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B und Influenza A, KH-Aufnahmen nehmen in Tirol ab. Positivitätsnachweise in Tiroler Labore deutlich weiter abnehmend, ÖGK-Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren abnehmend. ARI generell abnehmend. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität. Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit Peakwoche in KW 7, ARI-Niveau des Vorjahres in KW 5 überschritten, jetzt abnehmend, deutliche Influenza B Welle, abnehmendes Aktivitätsniveau
RSV:
abnehmende RSV-Aktivität im Abwasser in Tirol, gering ausgeprägte RSV-Welle mit deutlich geringerer Krankenhausbelastung als im Vorjahr
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise sehr geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten, Dynamik nimmt seit Jahreswechsel 2024/2025 ab.
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 11/2025
Influenza:
weiter abfallende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B und Influenza A, KH-Aufnahmen nehmen in Tirol deutlich ab. Positivitätsnachweise in Tiroler Labore langsam weiter abnehmend, ÖGK-Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren abnehmend. ARI generell abnehmend. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität. Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit Peakwoche in KW 7, ARI-Niveau des Vorjahres in KW 5 überschritten, jetzt abnehmend, deutliche Influenza B Welle, weiterhin hohes Aktivitätsniveau
RSV:
abnehmende RSV-Aktivität im Abwasser in Tirol, gering ausgeprägte RSV-Welle mit deutlich geringerer Krankenhausbelastung als im Vorjahr
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise sehr geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten, Dynamik nimmt seit Jahreswechsel 2024/2025 ab.
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 10/2025
Influenza:
abfallende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B und Influenza A, KH-Aufnahmen bleiben annähernd gleich in Tirol. Positivitätsnachweise in Tiroler Labore tendenziell abnehmend, ÖGK-Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren abnehmend. ARI generell abnehmend. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität. Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit Peakwoche in KW 7, ARI-Niveau des Vorjahres in KW 5 überschritten, jetzt abnehmend, deutliche Influenza B Welle, weiterhin hohes Aktivitätsniveau
RSV:
eher abnehmende RSV-Aktivität im Abwasser in Tirol, gering ausgeprägte RSV-Welle
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten, Dynamik nimmt seit Jahreswechsel 2024/2025 ab.
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 09/2025
Influenza:
weiter gering steigende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B, für Influenza A nahezu gleichbleibend, KH-Aufnahmen bleiben annähernd gleich in Tirol. Positivitätsnachweise in Tiroler Labore gleichbleibend bis tendenziell abnehmend, ÖGK-Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren abnehmend. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität. Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit Peakwoche in KW 7, ARI-Niveau des Vorjahres in KW 5 überschritten, jetzt abnehmend, deutliche Influenza B Welle, noch hohes Aktivitätsniveau
RSV:
weiter leichtzunehmende RSV-Aktivität im Abwasser in Tirol
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten, Dynamik nimmt seit Jahreswechsel 2024/2025 ab.
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 08/2025
Influenza:
weiter gering steigende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B, für Influenza A tendenzielle Abnahme, deutlich steigende KH-Aufnahmen in Tirol. Positivitätsnachweise in Tiroler Labore geichbleibend oder abnehmend, ÖGK-Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren abnehmend. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität. Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit Peakwoche in KW 7, ARI-Niveau des Vorjahres in KW 5 überschritten, deutliche Influenza B Welle.
RSV:
leicht zunehmende RSV-Aktivität in Tirol
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten, Dynamik nimmt seit Jahreswechsel 2024/2025 ab.
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 07/2025
Influenza:
weiter deutlich steigende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B, wesentlich deutlicher ausgeprägt als für Influenza A, deutlich steigende KH-Aufnahmen in Tirol und weiter deutlich zunehmende Positivitätsnachweise in Tiroler Laboren, besonders für Influenza B, ÖGK- Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren steigen weiterhin deutlich an. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit nur mehr leicht steigendem Trend, ARI-Niveau des Vorjahres in KW 5 überschritten, deutliche Influenza B Welle, Zunahme der ARI Gesamtkrankenstände der bei der ÖGK Tirol versicherten krankgeschriebenen Personen in KW 6 nur mehr gering (Peak?).
RSV:
nun leichtzunehmende RSV-Aktivität in Tirol,
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten, Dynamik nimmt seit Jahreswechsel 2024/2025 ab.
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 06/2025
Influenza:
weiter deutlich steigende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B wesentlich deutlicher ausgeprägt als für Influenza A, deutlich steigende KH-Aufnahmen in Tirol und weiter deutlich zunehmende Positivitätsnachweise in Tiroler Laboren, besonders bei Influenza B, ÖGK- Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren steigen weiter deutlich an. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit weiter steigendem Trend, ARI-Niveau des Vorjahres überschritten
RSV:
weiter nur verhalten zunehmende RSV-Aktivität in Tirol,
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten, Dynamik scheint abzunehmen
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 05/2025
Influenza:
weiter steigende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza B deutlicher ausgeprägt als für Influenza A, deutlich steigende KH-Aufnahmen in Tirol und weiter deutlich zunehmende Positivitätsnachweise in Tiroler Laboren, ÖGK- Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren steigen weiter deutlich an. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit weiter steigendem Trend, dzt. noch unter dem Niveau des Vorjahres
RSV:
weiter verhaltende zunehmende RSV-Aktivität in Tirol,
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei rund 20%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 04/2025
Influenza:
steigende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza A, deutlich steigende KH-Aufnahmen in Tirol und weiter zunehmende Positivitätsnachweise in Tiroler Laboren, ÖGK- Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren steigen deutlich an. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität (wie gerne üblich zu Beginn einer Influenza Welle), Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol in KW 2 mit weiter steigendem Trend
RSV:
weiter verhaltende zunehmende RSV-Aktivität in Tirol, wiewohl Zunahme bei den stationären Aufnahmen.
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau auch im Abwassermonitoring, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise geringe KH Belastung
Pertussis:
epidemisch, Fallzahlen 2024 analog zu den 50iger Jahren, mangelnde Durchimpfung, bei Kindern unter 5 Jahren auf die rechtzeitige DRITTE 6-Fach-Impfung im 12. LM achten (fehlt bei 202%), weitere Auffrischung im 6. LJ vor Schuleintritt, Schulimpftermine beachten
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 4 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 03/2025
Influenza:
steigende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza A, zunehmende KH Aufnahmen in Tirol und weiter zunehmende Positivitätsnachweise in Tiroler Laboren, ÖGK- Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren steigen deutlich an. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität (wie gerne üblich zu Beginn einer Influenza Welle), Beginn der Influenza-Epidemie in Tirol
RSV:
zunehmende RSV-Aktivität in Tirol
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau der laufenden epidemischen Welle, Tendenz weitere Abnahme, vergleichsweise geringe KH Belastung
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 3 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffen ev. verfügbar)
- KW 02/2025
Influenza:
beginnende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza A, zunehmende KH Aufnahmen in Tirol und zunehmende Positivitätsnachweise in Tiroler Laboren, ÖGK- Krankenstände mit nachgewiesenen Influenzaviren steigen an; immer noch vergleichsweise niedriges epidemisches Niveau. Für Österreich wurde in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität (wie gerne üblich zu Beginn einer Influenza Welle)
RSV:
sporadische Nachweise, jedoch noch unter epidemischem Niveau auf niedrigem Niveau, ev lt. Zunahme im ng. Bereich, beginnende RSV Saison, Start stationärer Aufnahmen in Tirol,
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau der laufenden epidemischen Welle, Tendenz Seitwärtsbewegung, vergleichsweise geringe KH Belastung
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 3 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffe ev. verfügbar)
- KW 01/2025
Influenza:
weiterhin erst beginnende Aktivität im Abwasser Tirol für Influenza A, jedoch beginnende KH Aufnahmen in Tirol; für Österreich in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität (wie gerne üblich zu Beginn einer Influenza Welle), auch im Abwassermonitoring Tirol Influenza B-Anstieg dtl. erkennbar
RSV:
sporadische Nachweise, jedoch noch unter epidemischem Niveau, ev lt. Zunahme im ng. Bereich, beginnende RSV Saison, Start stationärer Aufnahmen in Tirol,
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau der laufenden epidemischen Welle, Tendenz Seitwärtsbewegung/lt. steigend, vergleichsweise geringe KH Belastung
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 3 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffe ev. verfügbar)
- KW 52/2024
Influenza:
weiterhin erst beginnende Aktivität im Abwasser für Influenza A, beginnende KH Aufnahmen in Tirol; für Österreich in KW 51 die Grippe Epidemie von der Medizinischen Universität Wien ausgerufen: v.a. H1N1 pdm09 Aktivität, sowie erhöhte Influenza B Aktivität (wie gerne üblich zu Beginn einer Influenza Welle)
RSV:
sporadische Nachweise, jedoch unter epidemischem Niveau, beginnende RSV Saison, Start stationärer Aufnahmen in Tirol,
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau der laufenden epidemischen Welle, Tendenz gleichbleibend, vergleichsweise geringe KH Belastung
Empfehlung:
AHA+L: Abstand, Händehygiene, Maske und Lüften + Impfungen gegen alle 3 Erreger (z.B. Nuvaxovid ist verfügbar, Beyfortus ist verfügbar für Kinder unter 5 kg, Reste an Influenza Impfstoffe ev. verfügbar)
- KW 51/2024
Influenza:
beginnende Aktivität, jedoch unter epidemischem Niveau, beginnende KH Aufnahmen in Tirol
RSV:
sporadische Nachweise, jedoch unter epidemischem Niveau, beginnende RSV Saison, Start stationärer Aufnahmen in Tirol,
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau, Tendenz lt. steigend, vergleichsweise geringe KH Belastung
- KW 50/2024
Influenza:
beginnende Aktivität,
RSV:
sporadische Nachweise,
Covid-19 – Herbst Epidemiewelle:
ab KW 39/41 gepeakt, derzeit vergleichsweise niedriges Niveau, Tendenz steigend
zurück zur Hauptseite: ARI - Akute Respiratorische Erkrankungen