Aktueller Stand der Behördenverfahren zum Fernpasstunnel

Dies ist eine Aussendung der Fernpassstraße GmbH

  • Nach straßenrechtlicher Bewilligung im Sommer 2025 befinden sich nun auch forst- und wasserrechtliche Bewilligungsverfahren für den Fernpasstunnel in einer nächsten Phase. 

Die Fernpassstraße GmbH hat im Dezember 2025 bei den zuständigen Behörden umfangreiche Projektunterlagen für den Bau des Fernpasstunnels vorgelegt und um die Erteilung der forst- und wasserrechtlichen Bewilligungen angesucht. Konkret geht es bei diesen Verfahren um wasser- und forstrechtliche Aspekte wie die Oberflächenentwässerung in der Bau- und Betriebsphase, die Beseitigung von Berg- und Brauchwässern und die Nutzwasserversorgung sowie die erforderlichen Rodungen.

„Wir haben die für die Umsetzung dieses großen und nachhaltigen Projekts umfangreichen Unterlagen erarbeitet und bei den zuständigen Behörden eingereicht. Alle mit dem Projekt in Zusammenhang stehenden Aspekte werden von diesen streng geprüft.“, weiß Klaus Gspan, Geschäftsführer der Fernpassstraße GmbH, aus seiner langjährigen Erfahrung. „Nachdem die straßenrechtlichen Bewilligungen für den Fernpasstunnel bereits im Sommer 2025 erteilt wurden, erreichen wir nun auch bei den forst- und wasserrechtlichen Verfahren die nächste Phase. Als Infrastrukturunternehmen ist es uns wichtig, die Öffentlichkeit über diese Entwicklungen transparent und nachvollziehbar zu informieren“, betont Gspan. Die Projektunterlagen und Gutachten werden nun im Rahmen der diesbezüglichen Behördenverfahren in den betroffenen Gemeinden sowie Bezirkshauptmannschaften zur Einsicht aufgelegt.

7,5 Tonnen LKW-Fahrverbot bleibt bestehen

Der Fernpasstunnel ist neben verkehrslenkenden Maßnahmen einer der zentralen Bestandteile der baulichen Maßnahmen des Fernpass-Pakets. Er macht die Verbindung zwischen dem Tiroler Zentralraum und dem Außerfern langfristig sicherer, verlässlicher und weniger störungsanfällig. „Es werden keine zusätzlichen Verkehrskapazitäten geschaffen. Wir haben einen klaren Auftrag, die Strecke mit infrastrukturellen Maßnahmen sicherer und verlässlicher zu machen, sodass das 7,5 Tonnen LKW-Fahrverbot bestehen bleibt“, betont Geschäftsführer Gspan einmal mehr und verweist darauf, dass durch die kürzere und weniger steile Streckenführung auch die Umwelt langfristig entlastet bzw. zu einem geringeren Treibstoff- und Energieverbrauch führt: Für PendlerInnen und VielfahrerInnen verringern sich die individuellen Kosten, nach längstens sieben Jahren ist die Ökobilanz ausgeglichen. Die jährliche Einsparung liegt bei mindestens 4.000 Tonnen CO2.

Über die Fernpassstraße GmbH

Die Fernpassstraße GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Tirol. Gegründet wurde sie Anfang März 2025. Die GmbH ist für die laufende betriebliche und bauliche Erhaltung, für die Beseitigung von Katastrophenschäden und auch die Umsetzung der Straßenbauprojekte für mehr Sicherheit entlang der B 179 verantwortlich. Darüber hinaus ist die Gesellschaft für die Planung, Errichtung und den Betrieb der künftigen Mautinfrastruktur zuständig.