Fernpassstraße GmbH investiert 2026 rund 2,7 Mio. Euro in die Sicherheit und Qualität der zentralen Verkehrsachse
Seit Herbst vergangenen Jahres übernimmt die landeseigene Fernpassstraße GmbH die Erhaltung der B 179 Fernpassstraße und ermöglicht wichtige Investitionen für die Verkehrssicherheit – ohne Ausbau von Kapazitäten entlang der Straße. Die laufende Erhaltung wird in bewährter Weise und ohne Doppelstrukturen zu schaffen vom Baubezirksamt Reutte organisiert und durchgeführt. Mitte April wurde mit der Generalsanierung von Brückenbauwerken entlang der B 179 Fernpassstraße begonnen. Ergänzend starten ab dem 20. April Belagssanierungsarbeiten. Insgesamt investiert die Fernpassstraße GmbH im Jahr 2026 rund 2,7 Mio. Euro in Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit und Qualität der bestehenden Infrastruktur.
Belagsarbeiten unter Aufrechterhaltung des Verkehrs
Im Zuge der Maßnahmen wird der Fahrbahnbelag der B 179 Fernpassstraße auf rund 2,3 Kilometern im Sinne der Verkehrssicherheit erneuert – konkret in den Bereichen von Bichlbach West bis zur Grundbachbrücke, von der Anschlussstelle Vils bis zur Kläranlage sowie von Wengle bis Bichlbach Ost. Für eine weiterhin sichere Benützung der Straße werden die oberen Asphaltschichten abgefräst und erneuert, in Teilbereichen erfolgen Verstärkungen der Tragstruktur.
Die Arbeiten erfolgen überwiegend in den Nachtstunden zwischen 18:00 und 06:00 Uhr unter einspuriger Verkehrsführung mit Regelung durch Verkehrsposten. Der erste Bauabschnitt startet am 20. April im Abschnitt Bichlbach bis Heiterwang und wird bis zum 22. Mai abgeschlossen. Weitere Bauphasen sind für Anfang Juli (Abschnitt Anschlussstelle Vils bis zur Kläranlage) sowie im Herbst (Abschnitt Wengle bis Bichlbach Ost) vorgesehen. Witterungsbedingte Anpassungen der Bauzeiten sind möglich.
Sanierungsmaßnahmen an Brückenbauwerken
Parallel zu den Belagsarbeiten werden zwei Brückenbauwerke entlang der B 179 umfassend saniert, um den Bestand der Brücken zu sichern. Bei der „R5 Unterführung der Pinswanger Straße“ werden unter anderem Brückenlager, Abdichtung, Entwässerung, der Belag und die Randabsicherungen vollständig erneuert. Mit den Arbeiten wurde bereits am 13. April 2026 gestartet. Anfang Mai ist außerdem geplant, mit der Generalsanierung der „R20 Überführung der Breitenwanger Straße“ zu beginnen.
Der Verkehr wird auf der B 179 weitgehend zweispurig geführt, für einzelne Arbeitsschritte sind jedoch nächtliche Sperren mit einer Umleitung über Reutte und Pflach erforderlich. Die Fertigstellung dieser Bauarbeiten ist bis Ende Oktober 2026 geplant.
„Die Bauarbeiten werden so organisiert, dass der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird. Nachtarbeiten sind dabei notwendig, um Einschränkungen untertags so gering wie möglich zu halten“, so Geschäftsführer Klaus Gspan.
Fernpassstraße GmbH stärkt gezielte Projektkommunikation
Mit 1. Oktober 2025 übernahm die Fernpassstraße GmbH die Straßenverwaltung und die Straßenbaulast der B 179 Fernpassstraße. Die Fernpassstraße GmbH setzt auf transparente Kommunikation rund um die geplanten Infrastrukturprojekte und will die Anrainerinnen und Anrainer bestmöglich über die Maßnahmen für mehr Sicherheit und Entlastung informieren. Infolge des Ergebnisses eines Vergabeverfahren wurde die Tiroler PR- und Marketingagentur P8 Marketing von der Gesellschaft mit der kommunikativen Begleitung beauftragt. „Eine klare und verlässliche Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Projektumsetzung. Es geht darum, den Menschen entlang der Fernpassroute zu informieren und die nächsten Schritte nachvollziehbar darzustellen“, so Geschäftsführer Klaus Gspan.
Über die Fernpassstraße GmbH
Die Fernpassstraße GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Tirol. Gegründet wurde sie Anfang März 2025. Die GmbH ist für die laufende betriebliche und bauliche Erhaltung, für die Beseitigung von Katastrophenschäden und auch die Umsetzung der Straßenbauprojekte für mehr Sicherheit entlang der B 179 verantwortlich. Darüber hinaus ist die Gesellschaft für die Planung, Errichtung und den Betrieb der künftigen Mautinfrastruktur zuständig.